BANGKOK – Die Angst kehrt zurück! Nach dem Ausbruch des gefährlichen Nipah-Virus in Indien schaltet die thailändische Regierung auf Alarmstufe Rot. Premierminister Anutin Charnvirakul gab am Sonntag bekannt, dass das bewährte Corona-Protokoll jetzt wieder hochgefahren wird.
Anutin: „Wir wenden die gleichen Maßnahmen wie bei Covid-19 an“
Der Premierminister betonte die Ernsthaftigkeit der Lage: „Thailand hat die Überwachung und Screening-Maßnahmen im Bereich der öffentlichen Gesundheit verstärkt.“ Die Methoden seien denen aus der Hochphase der Corona-Pandemie nachempfunden.
Das Gesundheitsministerium wurde angewiesen, die Bevölkerung schnell und transparent zu informieren. Ziel ist es, Panik zu vermeiden, aber gleichzeitig die nötige Vorsicht zu schärfen.
Bisher wurde noch kein Fall in Thailand bestätigt. Doch die Behörden bleiben wachsam, denn die Gefahr ist real.
So gefährlich ist das Nipah-Virus wirklich
Die Fakten sind beängstigend: Das Virus hat eine tödliche Letalitätsrate von 50 bis 70 Prozent. Es gibt keine Heilung und keinen Impfstoff.
Die Übertragung erfolgt laut Experten vor allem durch Kontakt mit Körperflüssigkeiten infizierter Menschen oder Tiere, nicht über die Luft. Das ist ein entscheidender Unterschied zu Covid-19.
Trotzdem mahnt Anutin zur Vorsicht. Die Bevölkerung soll engen Körperkontakt reduzieren und auf Kontaktlosige Begrüßungen umsteigen.
Das müssen die Menschen in Thailand jetzt beachten
Der Alltag kann vorerst normal weitergehen – aber mit klaren Hygieneregeln. Die Regierung rät zu den altbekannten Praktiken: „Heißes Essen essen, Servierlöffel benutzen und regelmäßig Hände waschen.“
Die Wachsamkeit muss jedoch über das normale Maß hinausgehen. Sollte die Infektion fortschreiten, können die Symptome sehr schwer werden.
Besondere Aufmerksamkeit gilt Reisenden aus Indien. An den Grenzen wird das Screening für Passagiere aus Risikoländern verschärft.
Warum die Regierung jetzt so schnell reagiert
Die blitzschnelle Reaktion Bangkoks zeigt, wie sehr die Lehren aus der Corona-Pandemie verinnerlicht wurden. Damals wurde Thailand für sein effektives Krisenmanagement gelobt.
Ein später Start der Maßnahmen könnte katastrophale Folgen haben. Die hohe Todesrate des Nipah-Virus macht jeden Tag Verzögerung riskant.
Die Regierung will vermeiden, was in Indien geschieht. Dort kämpfen die Behörden gegen einen unberechenbaren und tödlichen Erreger.
Das sagen die Experten zur Bedrohungslage
Epidemiologen begrüßen die proaktive Haltung der Regierung. „Prävention ist der einzige wirksame Schutz vor diesem Virus“, so ein Fachmann.
Die Rückkehr zu bewährten Maßnahmen wie Masken und Abstand in Risikosituationen sei vernünftig. Die thailändische Bevölkerung ist für diese Art von Vorsicht sensibilisiert.
Der Ausgang der Krise in Indien wird genau beobachtet. Thailand bereitet sich darauf vor, notfalls noch strengere Maßnahmen zu ergreifen.
🗣 Wenn Erinnerung zur Warnung wird
Viele dachten, Pandemiezeiten seien Geschichte. Doch jetzt kehren Worte zurück, die niemand mehr hören wollte: Überwachung, Vorsicht, Abstand.
Ist Thailand diesmal vorbereitet – oder reagieren wir erst, wenn es zu spät ist? Was hast du aus Covid gelernt, und wie gehst du heute mit neuen Gesundheitsgefahren um?



Na ist das nicht schön? Die Risikobewertung ist bei diesem Virus zwar eine ganz andere als bei Covid. Aber wieder mal steht der Herr Anutin in vorderster Reihe und verkündet die gleichen Maßnahmen wie seinerzeit 2020. Weil das ja seinerzeit schon so hervorragend geklappt hat. Hahaha…