Nong Khai, Thailand – Die Einwanderungsbehörde in Nong Khai hat gemeinsam mit der Drogenbekämpfung zwei große Fälle am selben Tag aufgedeckt: 6 Kilogramm Crystal Meth bei einem Nigerianer sowie die Festnahme einer mutmaßlichen Drahtzieherin in einem Fall mit 3,4 Millionen Meth-Pillen.
Großrazzia an der Grenze: Zwei Fälle an einem Tag
Am 1. April berichteten Behörden, dass die Einwanderungsbehörde der Provinz Nong Khai eine Operation gegen Drogenkriminalität und gesuchte Personen durchgeführt hat.
Innerhalb eines Tages wurden dabei zwei bedeutende Ermittlungs- und Festnahmeerfolge in getrennten Verfahren erzielt.
Kontrolle am frühen Morgen: Verdächtiger Mann an einer Straßenhütte
Gegen 05.00 Uhr bemerkte ein Ermittlungsteam der Immigration in der Gegend Ban Dong Wae einen Mann, der sich auffällig verhielt und an einer Straßenhütte saß.
Der Mann wurde später als Mr. Desmond, nigerianischer Staatsbürger, identifiziert.
Fund im Rollkoffer: Über 6 Kilo „Ice“ sichergestellt
Bei der Durchsuchung eines Rollkoffers fanden die Beamten Betäubungsmittel der Kategorie 1, konkret Crystal Meth („Ice“), mit einem Gesamtgewicht von mehr als 6 Kilogramm.
Die Drogen waren im Gepäck versteckt, wurden als Beweismittel sichergestellt und der Verdächtige zur weiteren Vernehmung und zur Ausweitung der Ermittlungen in Gewahrsam genommen.
Zweite Festnahme am Vormittag: Gesuchte Thailänderin übernommen
Um 09.30 Uhr übernahmen die Immigration Nong Khai und die Drogenbekämpfung (ONCB, Region 4) eine 32-jährige Thailänderin aus der Provinz Bueng Kan, deren Nachname aus Datenschutzgründen nicht genannt wurde.
Gegen sie lag ein Haftbefehl des Provinzgerichts Saraburi vor, unter anderem wegen mutmaßlicher Beteiligung an großangelegtem Drogenhandel und Delikten mit Auswirkungen auf die Sicherheit.
Ermittlungen: 3,4 Millionen Meth-Pillen sollen eingeschleust worden sein
Nach Angaben der Behörden soll die Verdächtige Mitte 2025 eine zentrale Rolle in einem grenzüberschreitenden Netzwerk gespielt haben, das mehr als 3.400.000 Methamphetamin-Tabletten aus einem Nachbarland nach Thailand gebracht haben soll.
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Die Lieferung soll in thailändische Binnenprovinzen weitergeleitet worden sein, bevor die Beschuldigte untertauchte.
Flucht nach Laos und Rückführung: Festnahme in Vientiane
Die Frau soll sich nach Laos abgesetzt und in der Hauptstadt Vientiane verborgen haben, woraufhin thailändische Stellen nach eigenen Angaben eng mit den laotischen Behörden kooperierten.
Schließlich wurde sie in Vientiane aufgespürt, festgenommen und zur Strafverfolgung nach Thailand überstellt, wo sie bei der Polizeistation Mueang Nong Khai dem Verfahren zugeführt wurde.
Behörden werten Einsatz als Signal gegen internationale Drogenrouten
Die Festnahmen werden als Ergebnis koordinierter Arbeit thailändischer Sicherheitsbehörden und der Zusammenarbeit mit einem Nachbarstaat dargestellt.
Ziel sei es, die Strukturen hinter groß angelegtem Drogenhandel zu zerschlagen, der die öffentliche Sicherheit in großem Umfang beeinträchtige.



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