NAKHON RATCHASIMA, THAILAND – In Korat zieht die Nachfrage nach Elektroautos spürbar an, weil steigende Ölpreise und Sorgen über die Lage im Nahen Osten den Sprit verteuern. Ein großer EV-Händler spricht von deutlich mehr Buchungen, Anfragen und Laufkundschaft.
Ölpreise als Beschleuniger
Nach Angaben von Sudtirak Phansai-chuea, einem Manager der Ek Saha Group, veränderten der aktuelle Preissprung bei Treibstoff und die Aussicht auf Engpässe das Kaufverhalten vieler Autofahrer.
Was früher als bequeme Alternative galt, werde für immer mehr Menschen zur Kostenfrage, weil der Betrieb von Benzinern in der Wahrnehmung zum finanziellen Klotz am Bein werde.
Mehr Betrieb im Showroom
Der Händler beobachtete in den vergangenen Wochen einen klaren Schub an Interesse, der sich in deutlich mehr Besuchen im Autohaus und spürbar mehr konkreten EV-Anfragen zeige.
Im Vergleich zum Ende des vergangenen Jahres sei die Zahl der potenziellen Käufer merklich gestiegen, was in der Region bereits zu einem stärkeren Buchungsaufkommen geführt habe.
Von der Prämie zur Notwendigkeit
Zwar hätten frühere staatliche Programme wie das EV-3.0-Förderpaket den Markt angeschoben, doch der aktuelle Trend speise sich laut Phansai-chuea zunehmend aus praktischer Notwendigkeit.
Viele Kunden rechneten härter als zuvor und kämen nicht mehr wegen eines „Nice-to-have“, sondern weil sie die laufenden Kosten eines Verbrenners im Alltag nicht weiter tragen wollten.
Technologiewandel nimmt Tempo auf
Für die kommenden Monate und Jahre zeigte sich der Manager überzeugt, dass der EV-Sektor weiter wächst, weil die Technik schnell voranschreite und immer mehr Antriebsformen in den Markt drängten.
Er verwies auf die Entwicklung von Hybrid über Plug-in-Hybrid bis zu Extended-Range-EVs, die die Abhängigkeit von fossilen Kraftstoffen schrittweise senken und den Weg zum reinen Elektroauto ebnen sollen.
Verbrenner verlieren an Bedeutung
Konventionelle Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor dürften nach Einschätzung des Händlers langfristig eine immer kleinere Rolle spielen, weil sich Angebot und Nachfrage in Richtung Elektrifizierung verschieben.
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Der Druck komme dabei nicht nur aus Umwelt- oder Imagegründen, sondern zunehmend aus der nüchternen Kosten- und Versorgungslage bei Kraftstoffen.
Rechnen mit dem Kilometerpreis
Als zentrales Argument nannte Phansai-chuea die laufenden Kosten: Der Preis pro gefahrenem Kilometer liege bei E-Autos bei rund 20% dessen, was bei Benzinfahrzeugen anfalle.
Wer etwa derzeit 6.000 Baht im Monat für Kraftstoff ausgebe, könne laut seiner Beispielrechnung durch den Wechsel auf ein E-Auto rund 4.800 Baht sparen und dieses Geld stattdessen für monatliche Raten nutzen.



Selber fahre ich schon seit über 3 Jahren einen Elektriker. Seit einem halben Jahr auch mit dem Motorroller und dem EV auch auf Langstrecke. Angesichts der derzeitigen Treibstoffrationierungen muss ich immer noch lachen als sich die Stinker-Fraktion über angebliche „Reichweitenprobleme“ der Elektriker echauffierten. 🤣🤣🤣