CHIANG MAI, THAILAND – Die Immigration Chiang Mai hat einen Südkoreaner im Viertel Chang Klan festgenommen, weil er nach Ablauf seiner erlaubten Aufenthaltszeit im Land blieb. Die Behörden sprechen von einem klaren Fall von Overstay nach dem Immigration Act B.E. 2522 (1979).
Festnahme im Touristenviertel Chang Klan
Die Ermittler griffen den Mann am 17. März im Bereich der Loi Kroh Road in Chang Klan auf, einem zentralen Viertel nahe Nachtmarkt und Hotelzonen.
Nach Angaben der Beamten erfolgte der Zugriff nach einem Hinweis aus der Bevölkerung, der auf einen ausländischen Staatsangehörigen mit illegalem Aufenthalt hindeutete.
Einsatz unter Leitung der Immigration Chiang Mai
Die Aktion wurde laut Mitteilung von Pol. Col. Phithakphong Charoenkul, Chef der Immigration Chiang Mai, und Pol. Lt. Col. Nattapol Chumbuatong, seinem Stellvertreter, angewiesen.
Beteiligt waren Einheiten der Ermittlungs- und Fahndungsarbeit der Provinz-Immigration, die mit Kräften der Immigration Bureau Region 5 koordiniert vorgingen.
Vorwurf – Aufenthalt nach Ablauf der Erlaubnis
Dem Verdächtigen wird der Tatbestand „als Ausländer im Königreich zu bleiben, obwohl die Erlaubnis beendet ist“ vorgeworfen.
Die Beamten erklärten, der Mann sei über seine genehmigte Aufenthaltsdauer hinaus im Land geblieben, ohne rechtzeitig auszureisen oder eine Verlängerung innerhalb der Fristen zu beantragen.
Visafreie Einreise – aber klare Grenzen
Der Festgenommene gab demnach an, visafrei eingereist zu sein, was für südkoreanische Passinhaber auf Grundlage einer bilateralen Regelung möglich ist.
Diese Visabefreiung erlaubt laut Behörden für Tourismus oder kurzfristige Geschäfte einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen pro Einreise, ersetzt aber keine Verlängerung und schützt nicht vor Overstay-Konsequenzen.
Übergabe an die Polizei und weiteres Verfahren
Nach der Festnahme belehrten die Beamten den Mann über Vorwürfe und Rechte und übergaben ihn an die Ermittler der Polizeistation Mueang Chiang Mai.
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Dort soll das Verfahren nach den einschlägigen Einwanderungsbestimmungen weitergeführt werden, während die Immigration parallel ankündigte, weiter gegen Verstöße zu kontrollieren.
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Der Fall zeigt, wie schnell ein abgelaufener Aufenthaltstitel in touristischen Hotspots zum Polizeithema werden kann und wie wichtig klare Fristen im Blick sind.
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