NONTHABURI, THAILAND – Ein 37-jähriger Nigerianer ist in einem Condominium in Nonthaburi festgenommen worden, nachdem Anwohner sein Verhalten als bedrohlich empfunden und die Polizei verständigt hatten. Bei der anschließenden Überprüfung stellten die Beamten fest, dass seine Aufenthaltserlaubnis abgelaufen war, woraufhin er nach dem Einwanderungsgesetz in Gewahrsam genommen wurde.
Festnahme im Manor Condominium
Nach Angaben der Ermittler der Polizeistation Rattanathibet wurde der Mann am 19.02.2026 gegen 19 Uhr in einem Zimmer im sechsten Stock des Manor Condominium an der Sanambinnam Road im Unterbezirk Bang Kraso festgenommen.
Der 37-jährige Nigerianer, identifiziert als Emmanuel Chukwuebuka, wurde in Zimmer 557/965 im Gebäudeteil C angetroffen und noch vor Ort in Polizeigewahrsam genommen.
Hinweise aus der Nachbarschaft
Ausgelöst wurde der Einsatz durch Hinweise von Bewohnern, die der Polizei meldeten, der Mann verhalte sich auffällig, verursache erheblichen Lärm und wirke auf sie einschüchternd.
Die Anwohner äußerten laut Bericht die Sorge, sein Verhalten könne eine Gefahr für andere Bewohner des Wohnkomplexes darstellen, woraufhin die Polizei zu einer Überprüfung ausrückte.
Überprüfung des Aufenthaltsstatus
Bei der Kontrolle im Condominium stellten die Einsatzkräfte fest, dass die Aufenthaltserlaubnis von Emmanuel Chukwuebuka bereits abgelaufen war und er sich damit ohne gültige Genehmigung im Land aufhielt.
Die Beamten nahmen ihn daraufhin fest und übergaben ihn den zuständigen Ermittlern, um das weitere strafrechtliche Verfahren einzuleiten.
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Anklage nach Einwanderungsgesetz
Nach Polizeiangaben wurde gegen Emmanuel Chukwuebuka der Vorwurf erhoben, „als Ausländer in das Königreich eingereist zu sein und dort geblieben zu sein, nachdem die erteilte Erlaubnis abgelaufen war“, was einen Verstoß gegen Abschnitt 81 des Immigration Act B.E. 2522 (1979) darstellt.
Die Behörden betonten, dass alle weiteren Schritte im Einklang mit den geltenden Einwanderungsbestimmungen erfolgen sollen und der Fall den üblichen rechtlichen Ablauf nimmt.
Rolle der Öffentlichkeit und offene Fragen
Der Fall zeige, so die Darstellung der Behörden, wie Hinweise aus der Bevölkerung polizeiliche Ermittlungen anstoßen und zur Durchsetzung von Aufenthaltsregeln beitragen können.
Laut einem Bericht von Thaitabloid haben die zuständigen Stellen bislang keine Einzelheiten zur Dauer des Überziehens der Aufenthaltserlaubnis oder zu möglichen weiteren Vorwürfen veröffentlicht, sodass der Verdächtige derzeit ausschließlich nach dem Einwanderungsgesetz verfolgt wird.
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