PATTAYA, THAILAND – Nach einer iCloud-Ortung fand ein Mann seine 27 Jahre alte Freundin am Abend des 13. März tot in einem Zimmer in Bang Lamung bei Pattaya. Die Polizei ließ den Leichnam zur Obduktion nach Bangkok bringen, die Ermittlungen laufen.
Fund in einem Zimmer nahe Pattaya
Gegen 21.06 Uhr rückten Beamte der Polizeistation Nong Prue gemeinsam mit Rettungskräften der Sawang Boriboon Foundation zu dem Gebäude im Unterbezirk Nong Prue aus.
Vor Ort fanden die Einsatzkräfte eine 27-jährige Frau (von der Polizei als Ms A bezeichnet), die bereits vor Eintreffen der Beamten von ihrem Partner entdeckt worden war.
Streit, Weggehen, dann keine Antwort mehr
Nach Angaben des Mannes (als Mr B geführt) hatten sich beide zuvor gestritten, bevor die Frau ihre vorherige Unterkunft verließ.
Als sie auf Anrufe nicht reagierte, versuchte er nach eigener Aussage über längere Zeit, sie zu erreichen, und entschied sich schließlich, ihr Telefon zu orten.
iCloud-Ortung führt zum Gebäude
Mit iCloud lokalisierte Mr B den Aufenthaltsort seiner Freundin bis zu dem Zimmer, in dem sie später gefunden wurde.
Weil sich niemand meldete, besorgte er sich laut Polizei einen Ersatzschlüssel vom Gebäude und öffnete die Tür.
Entdeckung im Kleiderschrank
In dem Zimmer fand Mr B die Frau im Kleiderschrank, wie es in der ersten Befragung bei der Polizei hieß.
Er gab an, er habe nicht erwartet, sie in diesem Zustand anzutreffen, und stand nach dem Fund unter Schock.
Keine Spuren von Kampf oder Diebstahl
Die ersten Ermittlungen am Tatort ergaben laut Polizei keine Hinweise auf einen Kampf und keine Anzeichen für Diebstahl.
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Aus dem Zimmer schien nach dem bisherigen Stand nichts entwendet worden zu sein, weshalb die Ermittler die Lage zunächst offen bewerteten.
Obduktion in Bangkok, Ermittlungen laufen
Beamte aus Nong Prue sicherten Spuren, dokumentierten den Fundort und führten erste Befragungen durch, darunter die Vernehmung von Mr B.
Der Leichnam wurde zur Untersuchung in das forensische Institut am Police General Hospital in Bangkok gebracht, wo eine Obduktion die genaue Todesursache klären soll.
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Der Fall zeigt, wie sehr digitale Ortung im Alltag längst zur Realität gehört – und wie schnell sie in Extremsituationen eine Schlüsselrolle spielt.
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