Pattaya: Russe fliegt mit Cannabis-Labor ohne Lizenz auf

In Nong Prue haben Ermittler eine Wohnung durchsucht und Dutzende abgepackte Cannabis-Portionen sowie Technik sichergestellt - der Fall heizt die Debatte um die Liberalisierung neu an, weil nun die Frage im Raum steht, ob…

Pattaya: Russe fliegt mit Cannabis-Labor ohne Lizenz auf
The Pattaya News
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PATTAYA, THAILAND – Nach einer Razzia im Stadtteil Nong Prue ist ein 27-jähriger Russe festgenommen worden, der laut Behörden ein illegales Cannabis-Verarbeitungs- und Vertriebssetup betrieben haben soll. 48 Beutel getrocknetes Cannabis und Geräte zur Verarbeitung wurden beschlagnahmt, während im Netz erneut über die Grenzen der Liberalisierung diskutiert wird.

Razzia am Nachmittag in Nong Prue

Die Durchsuchung fand am 5. März gegen 16.00 Uhr in einem Wohnhaus in Banglamung statt, als eine gemeinsame Einsatzgruppe Kontrollen zu illegaler Beschäftigung und Begleitdelikten durchführte.

Federführend war die Immigration Police am Checkpoint Pattaya (Chonburi), unterstützt von lokalen Behörden und der Polizei Pattaya City.

Wer den Einsatz leitete

Überwacht wurde die Aktion von Pol. Col. Decho Sosuwannakul, Deputy Commander Immigration Police Region 3, wie die Behörden mitteilten.

Vor Ort führte Pol. Col. Naphatphong Khosit Suriyamanee von der Chonburi Immigration Police den Einsatz, gemeinsam mit Pol. Lt. Col. Kawinwat Arayasuriwong und Pol. Lt. Col. Kittiphat Hongchuwej.

Verdächtiger identifiziert – Wohnung als Betriebsstätte

In dem Haus identifizierten die Beamten Ivan Lisovoi (27), einen russischen Staatsangehörigen, als Verantwortlichen für die Räumlichkeiten.

Nach Darstellung der Ermittler deutete die Ausstattung darauf hin, dass die Wohnung nicht nur zur Lagerung, sondern für Verarbeitung und Abgabe vorbereitet war.

Was die Beamten sicherstellten

Gefunden wurden 48 Beutel getrocknetes Cannabis, bereits verpackt und nach Behördenangaben „verkaufsfertig“.

Dazu kamen ein Trocknungsofen, ein Kühlschrank, drei Kisten vorverpackter Beutel der Marke YUMMY FROST sowie 13 weitere Gegenstände, die der Verarbeitung dienten.

Diese Vorwürfe stehen im Raum

Die Ermittler erhoben zunächst den Vorwurf, der Mann habe kontrollierte Kräuterheilmittel verarbeitet oder vertrieben, ohne eine Genehmigung nach dem Protection and Promotion of Thai Traditional Medical Wisdom Act (B.E. 2542/1999).

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Zusätzlich wird ihm vorgeworfen, als Ausländer ohne gültige Arbeitserlaubnis gearbeitet zu haben, was unter das Emergency Decree on the Management of Foreign Workers (B.E. 2560/2017) fällt.

Wie es nach der Festnahme weiterging

Der Verdächtige und die sichergestellten Gegenstände wurden zur Polizeiwache Pattaya City gebracht, wo das weitere Verfahren läuft.

Die Behörden werteten den Zugriff als Teil ihrer Linie, in Pattayas Tourismusregion gegen illegale Aktivitäten von Ausländern vorzugehen.

Warum der Fall die Cannabis-Debatte wieder anheizt

Nach Bekanntwerden der Razzia entbrannte online erneut Streit darüber, ob die Cannabis-Politik „zu liberal“ geworden sei und dadurch Schlupflöcher für unerlaubte Geschäfte entstünden.

Gleichzeitig verweisen die Behörden darauf, dass es in diesem Fall nicht um Grauzonen, sondern um einen Betrieb ohne Lizenzen, Genehmigungen oder behördliche Erlaubnis gegangen sei.

Deine Meinung

Ist dieser Fall für dich ein Beleg dafür, dass die Regeln rund um Cannabis strenger und vor allem konsequenter kontrolliert werden müssen?

Oder zeigt die Razzia gerade, dass die Behörden bereits ausreichend durchgreifen und das Problem eher in illegalen Einzelaktionen liegt – was sagst du in den Kommentaren?

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Quelle: The Pattaya News

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