Eklat in Pattaya! Thailänderin wirft drei Chinesen Übergriffe vor – Männer bestreiten alles
In Pattaya ist ein schwerer Fall von angeblich gruppenbasiertem Missbrauch aufgedeckt worden. Eine 21-jährige Thailänderin aus der Provinz Loei hat Anzeige gegen drei chinesische Männer erstattet, die sie in einem Haus in Nong Prue angegangen haben sollen.
Widersprüchlichen Aussagen beider Seiten
Die mutmaßlichen Täter, die sich legal in Thailand aufhalten, bestreiten die Vorwürfe hingegen vehement. Sie behaupten, der Vorgang sei einvernehmlich und im Voraus bezahlt gewesen. Die Polizei ermittelt nun unter Hochdruck und sucht nach forensischen Beweisen, um die widersprüchlichen Aussagen aufzuklären.
So will das Opfer die Tat erlebt haben
Die junge Frau, die in den Medien nur unter dem Pseudonym „May“ bekannt ist, ging am Mittwochmorgen gegen 6 Uhr zur Polizeistation Nong Prue. Ihrer Aussage zufolge war sie am Abend mit einer Freundin in einer Bar in Süd-Pattaya unterwegs gewesen. Als ihre Freundin ging, um ihren chinesischen Freund zu treffen, blieb May allein zurück. Eine andere Thailänderin sprach sie an und lud sie ein, sich ihrer Gruppe anzuschließen. Dort wurde sie einem Chinesen vorgestellt.
Die Gruppe ging zusammen in eine Karaoke-Bar, wo sie gemeinsam tranken. Später lud der Chinese May zu sich nach Hause in die Soi Khao Talo 7 ein, um weiterzufeiern. Sie willigte ein. Doch im Haus angekommen, erwarteten sie bereits zwei weitere Chinesen. Plötzlich, so ihre schockierende Aussage, zerrten alle drei Männer sie in ein Schlafzimmer, hielten sie fest und vergingen sich an ihr nacheinander. Anschließend hätten die Männer ihr 1.000 Baht (etwa 25 Euro) gegeben, bevor sie fliehen konnte.
Die andere Seite:
Die Aussage der drei angeklagten Chinesen
Die Polizei suchte noch am selben Vormittag das Tatort-Haus auf und nahm die drei Chinesen fest. Bei der Vernehmung, die mit Hilfe eines Dolmetschers stattfand, gaben zwei der Männer zu, mit der Frau Verkehr gehabt zu haben. Sie bestanden jedoch darauf, dass dies einvernehmlich und gegen eine vorher vereinbarte Bezahlung geschehen sei. Es habe keine Gewalt gegeben. Der dritte Mann bestritt jegliche Beteiligung.
Alle drei Männer halten sich nach Polizeiangaben legal mit gültigen Pässen in Thailand auf. Die Vorwürfe der erzwungenen Handlung wiesen sie entschieden zurück. Damit stehen sich zwei völlig unvereinbare Versionen der Ereignisse gegenüber, die die Ermittler nun mühsam aufklären müssen.
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Die Ermittlungen laufen
Schmerzensgeld-Forderung im Raum
Ein Polizeibeamter bestätigte, dass nach der Anzeige tatsächlich Verhandlungen über eine finanzielle Entschädigung stattgefunden hätten. May habe von jedem der drei Männer 300.000 Baht (etwa 7.500 Euro) als Wiedergutmachung gefordert, also insgesamt 900.000 Baht. Eine Einigung wurde bisher nicht erzielt.
In Thailand sind viele Straftaten, darunter auch solche Delikte, „Verhandlungssache“, das bedeutet, dass eine finanzielle Einigung mit dem Opfer eine Strafverfolgung verhindern kann. Die Polizei unter der Leitung von Oberleutnant Natthabodin Thong-in konzentriert sich nun auf die harten Fakten.
May wurde zur medizinischen Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht, deren Ergebnis noch aussteht. Zusätzlich werden Überwachungskameras aus der Karaoke-Bar und der Umgebung des Hauses ausgewertet, um die Bewegungen der Beteiligten nachzuvollziehen. Bis zum jetzigen Zeitpunkt wurden noch keine formellen Anklagen erhoben.
💬 Wem glaubst du – einer schockierten jungen Frau oder drei Männern, die plötzlich von ‚Einvernehmen‘ und ‚Abmachung‘ sprechen?
Der Fall ist explosiv: Eine 21-Jährige behauptet, sie sei in einem Haus in Nong Prue von drei Männern misshandelt worden. Die Beschuldigten sagen: Alles sei abgesprochen, alles sei bezahlt gewesen. Forensik, Kameras und medizinische Gutachten sollen entscheiden, wer die Wahrheit sagt.
👉 Wie siehst du diesen Fall? Sind solche Situationen immer eindeutig – oder öffnet das System mit Entschädigungs-Optionen Tür und Tor für Missbrauch in beide Richtungen? Schreib’s rein.



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