PHUKET – Vier ausländische Motorradfahrer rasten bei Rot über eine Kreuzung und krachten in eine Thailänderin. Drei von ihnen flohen feige vom Unfallort und ließen ihren verletzten Freund einfach zurück. Die Empörung im Netz ist grenzenlos.
Der Unfall: Rote Ampel ignoriert, Crash, Flucht
Gegen 8 Uhr morgens an der Kreuzung Patiphat Road / Vichitsongkram Road, nahe dem berühmten Go Benz Rice Porridge Restaurant, kam es zum Eklat.
Vier ausländische Motorradfahrer sollen eine rote Ampel missachtet haben. Bei der Durchfahrt kollidierten sie mit dem Motorrad einer thailändischen Frau.
Die Frau und einer der ausländischen Fahrer wurden bei dem Aufprall verletzt. Doch anstatt Hilfe zu leisten, ergriffen drei der Biker die Flucht.
Das Opfer: Eine verletzte Frau und ein verlassener Freund
Die Identität der thailändischen Motorradfahrerin ist noch nicht bekannt. Ihr Gesundheitszustand wird ebenso wie der des verletzten Ausländers nicht öffentlich gemacht.
Das Bild des verlassenen, verletzten Mannes auf der Straße ging viral. Seine „Freunde“ hatten ihn ihrem Schicksal überlassen, um wohl rechtlichen Konsequenzen zu entgehen.
Die Polizei sucht nun fieberhaft nach den drei Flüchtigen. Sie sind nach wie vor flüchtig und müssen mit harten Strafen rechnen.
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Die Reaktion: Thailands Netz tobt vor Wut
In den sozialen Medien kocht die Stimmung hoch. Viele Nutzer prangern das rücksichtslose Verhalten ausländischer Motorradfahrer auf Phuket an.
„Viele Ausländer fahren bei Rot auf Phuket. Wann werden thailändische Verkehrsgesetze endlich durchgesetzt?“, fragt ein empörter Nutzer.
Ein anderer schildert eigene Erfahrungen: „Ich bin sicher, dass der Ausländer auf dem gelben Motorrad gegen die Fahrtrichtung fuhr und fast in mich krachte.“
Das Kernproblem: Verantwortungslose Verleiher
Doch der Zorn richtet sich nicht nur gegen die Touristen. Viele machen die Motorrad-Verleihfirmen mitverantwortlich.
Sie würden Fahrzeuge zu leichtfertig und ohne Überprüfung der Fahrfähigkeiten verleihen. „Bevor man die Ausländer beschuldigt, sollte man zuerst die Verleihgeschäfte beschuldigen. Sie konzentrieren sich nur auf ihr Einkommen“, so ein Kommentar.
Tatsächlich wurde erst im November ein Verleiher mitbestraft, nachdem drei Ausländer bei Rot erwischt worden waren. Eine härtere Regulierung wird gefordert.
Die traurige Statistik: Immer wieder Tote und Verletzte
Erst am 12. Dezember kam ein ausländischer Tourist bei einem Motorradunfall in der Provinz Phang Nga ums Leben.
Die Gruppe hatte sich die Motorräder auf Phuket gemietet. Auf der Rückfahrt verlor ein Fahrer in einer Kurve die Kontrolle.
Und im November wurden drei ausländische Biker auf Phuket mit je 4.000 Baht Strafe belegt – weil sie ebenfalls bei Rot gefahren waren.
Was jetzt passieren muss
Der Fall zeigt ein massives Sicherheitsproblem auf. Die thailändischen Behörden stehen unter Druck, endlich härter durchzugreifen.
Kontrollen an Unfallschwerpunkten müssen verschärft, Verleihbetriebe stärker in die Pflicht genommen werden. Bei Verstößen sollten die Mietverträge sofort gekündigt werden.
Für viele Thailänder ist die Geduld am Ende. Phukets Straßen dürfen kein rechtsfreier Raum für rücksichtslose Touristen werden. Die Toleranz ist aufgebraucht.
🗣 Zeugnis eines Moments
Spiegel einer Bewegung?
Ein Unfall sagt wenig über eine Stadt. Doch wenn die gleichen Geschichten immer wiederkehren – Ausländer rasen, Regeln fallen, Menschen leiden – dann wird aus einem Crash ein Muster.
Ist Phuket voller Einzelfälle – oder steckt System dahinter?
Wird zu wenig kontrolliert – oder zu viel toleriert?
Und wie würdet ihr handeln, wenn die Straße zur Bühne wird?



was kann denn der Verleiher dazu, wenn die bei Rot über die Ampel fahren. Er kann Führerscheine kontrollieren, mehr nicht! Den geistigen Zustand der Mieter kann er in den wenigen Minuten des Verleihvorgangs schlecht einschätzen. Es sind immer wieder die Polizisten, die dafür sorgen müssen, das der Verkehr ordnungsgemäß abläuft.
Das mit den ausländischen Rot Sündern kann ich nicht bestätigen, ich beobachte immer das Gegenteil.
ich kann auch hier nicht anders und muss meinen senf unbedingt dazu geben.
habe 7j. in phuket gelebt , und habe sehr viele farangs erlebt die dachten sie waeren im wilden westen.
jetzt kann jemand sagen ,immer die gleiche leier !!!
fakt ist eins liebe kommentatoren , thailand gehoert den thailaendern , das war schon immer so ,und wird auch immer so bleiben !!
ich als gast in diesem land habe mich an recht und ordnung zu halten , mir steht es nicht zu das verhalten meiner gastgeber zu hinterfragen.
bin ein friedwertiger mensch und seit 17j. im land , ich stelle mir gerade vor , ich noch in D lebend mache etwas was einem AUSLAENDER nicht passt, und der labert mich voll.
meine antwort :
was hast du fuer ein problem, es geht dich einen sch….. dreck an was ich mache und was nicht , wenn es dir nicht passt dann mach dich dorthin wo du hergekommen bist, dort kannst du dein maul aufreissen.
bin kein auslaenderfeind ,aber nicht mit mir , sonst gibts probleme !!
wird er frech gibts noch eine auf die glocke , BASTA!!!
eines ist klar , mehr wie den FS kontrollieren kann der verleiher nicht , wenn man logisch denkt !!!
wenn der verleiher nur an die ausleiht die den erforderlichen FS in der tasche haben kann er seine bude zumachen und die touris gehen eine tuer weiter.
ob der jetzt die FS kontrolliert o. eben auch nicht, idioten hats immer gegeben und die wirds auch immer wieder geben.
mein haus in phattalung gehoert rechtlich mir , lade ich jetzt einen thai ein, und der benimmt sich nicht wie ich es erwarte , fliegt der raus, was noch nicht vorkam. einen lanzmann habe ich schon mal die tuer gezeigt die er auch dankend in anspruch genommen hat !!!
lasst mich zum schluss raten welcher herkunft diese 4 wohl waren , evtl. aus der arabischen welt 🤔
Die Person muss schon länger in Thailand leben. Also warum nicht das Gleiche machen wie die Thais? Was ist das Problem nun???? Ach ja, weil es kein Thai ist.
Ich bin gerade in Dubai und Katar. Esgibt hier keinen Rollerfahrer ohne Helm. Es gibt hier nur sehr selten Verkehrsvergehen. Warum? Weil es sehr harte Strafen gibt. In Thailand könnte man täglich Millionen einnehmen und gleichzeitig die Verkehrssicherheit drastisch erhöhen.
Macht man aber nicht. Wäre man hier genauso konsequent, wie in Visafragen, dann gäbe es ungemein weniger Verkehrstote.