Phuket-Polizei greift durch: Cannabis-Razzia am Strand

🚨 Polizeiaktion an Thailands Touristenstrand: Beamte nehmen einen Mann fest, der angeblich Cannabis ohne Genehmigung verkauft haben soll. Kurz darauf wird ein weiterer Ausländer geschnappt. Was steckt hinter der Razzia?

Phuket-Polizei greift durch: Cannabis-Razzia am Strand
Cherng Talay Police

PHUKET, THAILAND – In Cherng Talay hat die Polizei einen 52-jährigen Mann in einer Strandbar am Bang Tao Beach festgenommen, weil er Cannabis ohne Genehmigung verkauft haben soll. Kurz darauf meldeten die Beamten zudem die Festnahme eines nigerianischen Staatsbürgers, der sich laut Polizei illegal im Land aufhielt.

Festnahme in Strandbar am Bang Tao Beach

Die Polizei nahm Chalerm „Lerm“ Plongcharoen (52) im Ko Leng Bar am Bang Tao Beach fest, wie Ermittler der Cherng Talay Police mitteilten.

Zeitpunkt und genaues Datum der Festnahme nannte die Polizei in ihrem Bericht nicht.

Was die Beamten sicherstellten

Bei dem Zugriff wurden laut Polizei 56 Gramm Cannabisblüten sowie 79 vorgerollte Cannabis-Zigaretten beschlagnahmt, die bereits zum Rauchen vorbereitet gewesen seien.

Ebenfalls sichergestellt wurden Drehpapier, kleine Plastikbeutel (7×13 cm), ein Grinder, eine digitale Waage und ein QR-Code-Zahlungszettel auf den Namen des Verdächtigen.

Der Vorwurf – Verkauf ohne Erlaubnis

Die Ermittler warfen Chalerm vor, eine kontrollierte Substanz, konkret Marihuana, ohne Genehmigung verkauft zu haben.

Ob der Mann in oder für ein lizenziertes Cannabisgeschäft arbeitete, teilte die Polizei nicht mit.

Wohin der Verdächtige gebracht wurde

Nach Angaben der Beamten war Chalerm unter einer Adresse in Mai Khao registriert.

Er wurde zur Polizeistation Cherng Talay gebracht, wo die weiteren rechtlichen Schritte eingeleitet wurden.

Zweite Festnahme – Tipp führte zu Einsatz gegen Ausländerkriminalität

In einem separaten Fall nahmen Beamte am Bang Tao Beach einen 30-jährigen Nigerianer fest, nachdem ein Hinweis eingegangen war, er solle Drogen an Touristen verkaufen.

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ZUM ANGEBOT

Die Festnahme erfolgte laut Polizei im Rahmen einer Schwerpunktaktion vom 7. bis 12. März gegen illegale Aktivitäten von Ausländern in touristischen Gebieten, über die die Cherng Talay Police am 13. März berichtete.

Fluchtversuch und Statuscheck bei der Immigration

Bei dem Zugriff soll der Mann versucht haben zu fliehen, wurde aber nach kurzer Verfolgung von zwei Polizeiteams eingekreist und gestellt.

Die Polizei identifizierte ihn als Obi Somadina Emmanuel (30) und erklärte, eine Überprüfung habe ergeben, dass er ohne Erlaubnis eingereist sei und sich unerlaubt im Königreich aufhielt.

Keine Drogenanklage – aber Ermittlungen laufen

In der Mitteilung zur Festnahme nannte die Polizei keine konkreten Drogenfunde und meldete auch keine Anklage wegen Betäubungsmitteln.

Als Vorwurf blieb offiziell der Verstoß gegen das Aufenthaltsrecht, während der Ausgangspunkt der Ermittlungen laut Bericht die Anschuldigung war, der Mann habe Touristen mit Drogen versorgt.

Deine Meinung

Die beiden Fälle zeigen, wie schnell sich im Urlaubsgebiet zwischen legalem Cannabis, illegalem Handel und Polizeirazzien Grauzonen auftun.

Sollte Phuket bei Kontrollen in Strandbars und Entertainment-Zonen noch härter durchgreifen oder braucht es vor allem klarere Regeln und transparente Lizenzen für den Verkauf?

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Quelle: thephuketnews.com

Ein Kommentar zu „Phuket-Polizei greift durch: Cannabis-Razzia am Strand

  1. grundsaetzlich begruesse ich es wenn die reg. die laschen vorschriften fuer den verkauf vom ganja kontrolliert.
    lizenzen kosten geld ,auflagen sind zu erfuellen und sie muessen buch fuehren,
    (wird kontrolliert )
    da wo es uebertrieben wird in sachen verkauf ohne lizenz, und es dadurch zu berechtigten beschwerden kommt muss durch gegriffen werden.
    vor der entkriminalsierung war ganja immer und ueberall verfuegbar, da gabs das noch unter der theke , heute auf der theke.
    wenn die behoerden dem flaechendeckend nach gehen wuerden , wuerden diese aktionen sinnlos sein.
    wie schon gesagt wenn es uebertrieben wird dann verfolgen , ansonsten es so handhaben wie die niederlande !!

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