PHUKET, THAILAND – Mehr als 100 Beamte haben am Freedom Beach in Karon eine groß angelegte Aktion gegen Landbesetzung, illegale Bauten und verbotene Eintrittsgebühren gestartet.
Großaufgebot im Nationalforst
Die Razzia lief im Gebiet des Nak-Kerd-Mountain National Reserved Forest und wurde von Phukets Vize-Gouverneur Rungreung Thimabutr koordiniert.
Beteiligt waren mehrere Behörden, darunter das Forest Resource Management Office 12 (Krabi-Zweig), das Phuket Forest Center, die Natural Resources and Environmental Crime Division, die Border Patrol Police 425 und die Polizeistation Karon.
Auslöser waren Beschwerden über „breite“ Vereinnahmung
Grundlage war eine behördliche Anordnung vom 11. März 2026, nachdem Beschwerden über weitreichende Eingriffe in das Schutzgebiet eingegangen waren.
Nach den Berichten sollen dort Wohnhäuser, Shops und resortartige Anlagen entstanden sein, die angeblich von einflussreichen Personen kontrolliert würden.
Touristen sollten 300 Baht zahlen
Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass Besucher für den Zugang zum Strand 300 Baht pro Person bezahlen sollten.
Die Behörden bewerteten das als illegal, weil es sich um öffentliches Land innerhalb eines nationalen Waldreservats handelt und damit nicht privat vermarktet werden darf.
Hütten, Kettensägen und eine Waffe
Entlang der Freedom Road (Karon–Patong) fanden die Beamten mehrere provisorische Hütten.
In einer Hütte trafen sie laut Einsatzbericht auf einen Bewohner sowie eine Schusswaffe und Munition, während andere Unterstände Kettensägen und Werkzeuge für Bauarbeiten enthielten.
Festnahmen und Ermittlungen in Karon
Verdächtige, die mit dem Kassieren von Gebühren und dem illegalen Waffenbesitz in Verbindung gebracht wurden, wurden festgenommen und an die Polizei Karon übergeben.
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Parallel dokumentierten die Behörden Hinweise auf eine größere, resortähnliche Bebauung, inklusive Schildern, die Eigentum an umliegenden Flächen suggerierten.
Nächste Kontrollen und Warnung an die Öffentlichkeit
Forstbeamte kündigten weitere Inspektionen für 18. März an, um Landansprüche zu prüfen und rechtliche Schritte vorzubereiten.
Zudem sollen Informationskampagnen folgen, die Bewohner und Besucher daran erinnern, dass Waldreservate öffentliches Eigentum sind und nicht privat beansprucht oder kommerziell ausgebeutet werden dürfen.
Deine Meinung
Die Razzia am Freedom Beach zeigt, wie schnell aus einem „Insider-Strand“ ein Geschäft werden kann, wenn Kontrolle und Zuständigkeiten zu lange auseinanderlaufen.
Sollten Behörden in Phuket aus deiner Sicht konsequenter gegen illegales Abkassieren und Bauen vorgehen – oder braucht es vor allem klarere Regeln für den Zugang zu Stränden in den Kommentaren?



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