Phuket: Russischer Tourguide festgenommen

Phuket: Russischer Tourguide festgenommen
SiamRath

Phuket: Russischer Tourguide ohne Arbeitserlaubnis geschnappt 

Die Marine-Polizei von Phuket hat einen 34-jährigen Russen festgenommen, der illegal als Touristenführer am Rassada Pier arbeitete. Der Mann führte gerade Touristen von einem Boot von den Phi Phi Inseln zu ihren Transportmitteln, als die Beamten zuschlugen – ohne Arbeitserlaubnis und ohne offizielle Lizenz.

Illegale Touristenführung am helllichten Tag

Der Vorfall ereignete sich am 17. September 2025, als Polizeioberst Thanawat Hinyokhin und sein Team den Rassada Pier in Phuket überwachten. Dabei fiel ihnen der Russe mit dem Vornamen Anton auf, der sich verdächtig wie ein Tourguide verhielt: Er geleitete Touristen und hielt Dokumente in der Hand, die wie eine Gruppenliste aussahen.

Die Beamten griffen ein und durchsuchten den Mann. Dabei fanden sie ein Dokument mit dem Titel „JOB ORDER PHI PHI – BAMBOO“ mit Crew-Namen – doch Antons Name fehlte. Auf die Aufforderung, seinen Pass und eine Arbeitserlaubnis vorzuzeigen, konnte der Russe keine gültigen Dokumente vorlegen.

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Zwei Anklagen wegen illegaler Arbeit

Die Ermittler zogen klare Schlüsse: Anton arbeitete illegal als Tourguide und verstieß damit gegen thailändisches Arbeits- und Tourismusrecht. Ihm werden zwei Straftaten vorgeworfen: Arbeiten ohne Arbeitserlaubnis gemäß dem Königlichen Erlass zur Verwaltung der Beschäftigung ausländischer Arbeitnehmer und Arbeiten als Tourguide ohne Genehmigung nach dem Tourismusgewerbe- und Touristenführer-Gesetz.

Während des Verhörs gestand der Russe die Vorwürfe. Die Polizei brachte ihn zur Phuket City Polizeistation, wo nun die gerichtlichen Verfahren eingeleitet werden.

Kampf gegen illegale Ausländer-Jobs in Phuket

Die Verhaftung ist Teil einer größeren Kampagne gegen illegale Arbeitskräfte in Phukets Tourismus-Sektor. Lizenzierten thailändischen Reiseleitern und Tourismusunternehmen war schon länger aufgefallen, dass unerlaubte ausländische Guides Jobs übernehmen, die eigentlich Einheimischen vorbehalten sind.

„Wir werden die Kontrollen an Häfen und Touristenorten fortsetzen“, kündigte ein Beamter an. Die Marine-Polizei handelt auf Anordnung von Polizeigeneral Setthasiri Nipphaya, Kommandeur der Marine-Polizeidivision, und Polizeioberst Tharakorn Lertporncharoen, stellvertretender Kommandeur.

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Für Touristen bedeutet dies zwar zunächst keine direkten Konsequenzen, doch die Qualität der Führungen kann leiden. Lizenzierte thailändische Guides durchlaufen eine strenge Ausbildung und sind oft besser über die thailändische Kultur und Geschichte informiert als illegale Ausländer.

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