PHUKET, THAILAND – In einer Wohnanlage im Norden Phukets eskalierte ein Streit um eine Hauskatze, nachdem Veerapong Santanoon zwei mutmaßlich russische Touristinnen öffentlich des Diebstahls beschuldigte. Die Frauen widersprachen und sagten, sie hätten das Tier nur kurz zum Füttern mitgenommen und zurückbringen wollen.
Video auf Facebook macht den Fall öffentlich
Veerapong Santanoon stellte am 8. März ein Video auf Facebook, in dem er eine der Frauen zur Rede stellt und die Rückgabe der Katze verlangt.
In der Aufnahme sind zwei ausländische Frauen zu sehen, die das Grundstück verlassen, während eine die Katze trägt und damit über die Straße in ein nahegelegenes Haus in Smile Villa Village im Bezirk Thalang geht.
Der Vorwurf – Katze aus dem eigenen Zuhause
Der Besitzer schrieb zu dem Clip einen wütenden Kommentar, in dem er von einer „visa-free tourist“ sprach und die mutmaßlich russische Herkunft der Frauen betonte.
Damit verlagerte sich der Konflikt vom privaten Ärger über ein Haustier in eine öffentliche Debatte über das Verhalten einzelner Besucher und den Ton, mit dem solche Vorwürfe im Netz ausgetragen werden.
Die Version des Besitzers – eindeutig kein Streuner
Veerapong ergänzte das Video mit älteren Aufnahmen der Katze, um seinen Besitz zu belegen und zu zeigen, dass das Tier seit längerem zur Familie gehört.
Er erklärte, die Katze dürfe sich rund ums Haus bewegen und bleibe im Wohnbereich der Familie, weshalb sie aus seiner Sicht nicht mit einem Streuner zu verwechseln sei.
Die Version der Frauen – nur gefüttert, dann zurück
Im Video ist zu hören, wie eine der Frauen sagt, sie habe die Katze nicht gestohlen und habe geplant, sie nach dem Füttern wieder zurückzubringen.
Veerapong wies diese Erklärung mehrfach zurück und beendete die Diskussion, nachdem die Katze schließlich wieder in seinen Händen war.
Streit an der Tür – erst Zögern, dann Rückgabe
Der Mann sagte, er habe wiederholt an der Unterkunft der Frauen geklingelt, doch zunächst hätten sie gezögert, ihn zu treffen oder das Tier herauszugeben.
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Später sei eine der Frauen mit der Katze herausgekommen und habe sie ihm übergeben, was den akuten Konflikt vor Ort beendete, nicht aber die anschließende Online-Debatte.
Visafreie Einreise als Nebenschauplatz
Am Ende des Clips wertete Veerapong den Vorfall als weiteres negatives Beispiel im Zusammenhang mit der visafreien Einreise und sagte, die meisten Touristen verursachten keine Probleme, einige jedoch schon.
Zudem berief er sich auf Aussagen von Nachbarn in derselben Anlage, die die beiden Frauen als bekannte „Unruhestifterinnen“ beschrieben.
Erinnerung an einen ähnlichen Fall 2025
Der Vorfall erinnert an einen Bericht aus Juli des Vorjahres, als ein ausländischer Mann in Phuket auf einer Restaurant-Überwachungskamera dabei gefilmt wurde, wie er eine Katze nahm und per Taxi wegfuhr.
Damals suchte der Restaurantbesitzer über soziale Medien Hilfe bei der Identifizierung, und online stritten Kommentierende darüber, ob das Tier besser im Haus geblieben wäre und ob der Mann womöglich eher helfen als stehlen wollte.
Deine Meinung
Der Fall zeigt, wie schnell ein Streit um ein Tier im Urlaubsort zur Grundsatzdebatte über Besucher, Regeln und gegenseitigen Respekt wird.
Sollten Haustiere in Ferienregionen konsequent drinnen bleiben, oder ist entscheidend, wie Nachbarn und Touristen mit frei laufenden Tieren umgehen – welche Sicht überzeugt in den Kommentaren mehr?



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