PHUKET, THAILAND – Der Konflikt im Nahen Osten bremst Phukets Tourismus, weil wichtige Umsteige-Flugverbindungen wegbrechen und Hotels sinkende Auslastung melden.
Weniger Flüge, weniger Ankünfte
Thanes Tantipiriya, Präsident der Phuket Tourist Association, berichtete, dass seit Ausbruch der Kämpfe am 28. Februar die Ankünfte auf der Insel deutlich zurückgegangen seien.
Besonders spürbar sei der Einbruch bei Airlines mit Sitz im Nahen Osten, die zuvor rund 5–6% der Flüge zum Phuket International Airport ausmachten und nun teilweise ausfallen.
Hotels melden Lücken in der Auslastung
Nach Angaben der Branche verzeichneten Hotels auf Phuket Einbußen bei der Auslastung, die auf 6–10% geschätzt werden.
Das trifft nicht nur einzelne Resorts, sondern setzt entlang der Kette vom Transfer über Ausflugsanbieter bis zur Gastronomie weniger Geld in Umlauf.
Europäer als stille Schlüsselgruppe
Am stärksten betroffen seien laut Phuket Tourist Association Fernreisende aus Europa, die häufig über Drehkreuze im Nahen Osten anreisen.
Diese Gäste gelten als besonders kaufkräftig und bleiben länger, weshalb sie in der Kalkulation der Insel rund 10% der Tourismuseinnahmen ausmachen.
Milliardenverlust in einem einzigen Monat
Im März 2025 erzielte Phuket nach Branchenangaben 55 Milliarden Baht an Tourismuseinnahmen, doch der Konflikt habe diesen Wert um geschätzte 5,5 Milliarden Baht gedrückt.
Die Zahl zeigt, wie schnell geopolitische Ereignisse an anderer Stelle auf einer Urlaubsinsel ankommen, selbst wenn vor Ort der Betrieb weiterläuft.
Abhängigkeit von internationalen Gästen bleibt hoch
Das Ministerium für Tourismus und Sport bezifferte die Tourismuseinnahmen Phukets in Januar bis Februar auf 190 Milliarden Baht und verdeutlichte damit die enorme Bedeutung des Auslandsmarkts.
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Je stärker die Anreise über internationale Umsteigeverbindungen organisiert ist, desto empfindlicher reagiert das System auf Störungen bei Routen, Kapazitäten und Nachfrage.
Branche sucht Antworten, Lage bleibt offen
Die Phuket Tourist Association erklärte, sie beobachte die Entwicklung eng und stimme sich mit Airlines, Hotels und staatlichen Stellen über die Auswirkungen ab.
Phuket bleibe zwar eines der gefragtesten Reiseziele des Landes, doch die aktuelle Unsicherheit unterstreiche die Verwundbarkeit des Tourismus gegenüber externen Schocks.
Deine Meinung
Wie sollte Phuket auf solche Krisen reagieren – mit mehr Direktflügen aus Europa, mehr Fokus auf regionale Märkte oder neuen Anreizen für längere Aufenthalte?
Welche Erfahrungen wurden zuletzt bei Flügen, Preisen und Hotelbelegung gemacht, und welche Strategie erscheint am sinnvollsten für die kommenden Monate?



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