KO PHA-NGAN – Die Trauminsel Ko Pha-ngan zeigt seine harte Seite: Ein 36-jähriger Italiener muss sich vor Gericht verantworten, weil er illegal als Holzschnitzer und Tischler gearbeitet hat. Ein klarer Verstoß gegen thailändisches Arbeitsrecht!
Die Festnahme auf dem Hügel
Am 10. November stürmte die Touristenpolizei das Hügelhaus des Italieners in Moo 6. Carlo (36) war gerade dabei, einen holzernen Bilderrahmen für zwei andere Ausländer anzufertigen.
Der Auftrag: 3.000 Baht (etwa 75 Euro) für die Handwerksarbeit. Doch damit hatte sich der Italiener in verbotenes Terrain gewagt.
„Wir hatten Beschwerden von Anwohnern erhalten“, erklärt ein Polizeisprecher. Die Ermittler fanden eine komplette Werkstatt vor.
Die Beweise sind erdrückend
Bei der Durchsuchung beschlagnahmten die Beamten 12 Werkzeuge – darunter Schleifmaschinen, eine elektrische Stichsäge und verschiedene Messinstrumente.
Alles Beweismittel für eine gewerbliche Tätigkeit, die Ausländern strikt verboten ist. Carlo gestand sofort, dass er regelmäßig freiberufliche Aufträge annahm.
Seine handwerklichen Fähigkeiten wurden ihm nun zum Verhängnis. Die Polizei transferierte ihn sofort zur örtlichen Wache.
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Thailands geschützte Berufe
Das thailändische Königliche Dekret zur Regelung der Arbeit von Ausländern reserviert 27 Berufe ausschließlich für Thailänder. Dazu gehören nicht nur Holzschnitzerei, sondern auch Frisieren, Straßenverkauf und sogar Autofahren.
„Einige Ausländer missbrauchen Touristenvisa für geschäftliche Aktivitäten“, warnt ein Beamter. Immer wieder komme es zu Nominee-Konstruktionen.
Kampf gegen illegale Arbeiter
Die Festnahme ist Teil einer landesweiten Kampagne. Die Behörden gehen verstärkt gegen Ausländer vor, die ihre Visa überziehen oder in geschützten Berufen arbeiten.
Besonders auf Touristeninseln wie Ko Pha-ngan ist das Problem akut. Viele Ausländer arbeiten als Fremdenführer, Masseure oder eben Handwerker.
„Wir werden die Kontrollen weiter verschärfen“, kündigt die Polizei an. Jeder Verstoß kann jetzt zur sofortigen Ausweisung führen.
Was Ausländern jetzt droht
Carlo muss sich wegen zweier Straftaten verantworten: Geschäftstätigkeit ohne Erlaubnis und Arbeit in einem reservierten Beruf.
Die Strafen können empfindlich sein: Geldstrafen, Gefängnis und Einreisesperre. Für den Italiener könnte der Traum vom Leben in Thailand damit endgültig geplatzt sein.
Die Botschaft der Behörden ist klar: „Thailändische Jobs sind für thailändische Arbeiter!“ Ausländer sollten sich strikt an die Gesetze halten.
🚨🛠️ Illegale Jobs – harmlos oder echtes Problem?
Ein einziger Auftrag, 12 Werkzeuge, ein Berufsverbot: Die Insel geht rigoros gegen Ausländer in geschützten Berufen vor. 🌴👮♂️
Doch viele fragen sich, ob solche Einsätze die Insel wirklich schützen – oder ob die Regeln zu hart wirken.
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