PANIK IM FLUGZEUG!
Flammen im Handgepäck! Auf einem Air China-Flug nach Südkorea kam es am 18. Oktober zu einem Schockmoment über den Wolken: Eine Powerbank explodierte im Gepäckfach – die Maschine musste notlanden in Shanghai. Wie konnte das passieren?
Feueralarm über den Wolken
Der Airbus A321-232, Flug CA139, war am Samstagmorgen von Hangzhou auf dem Weg nach Incheon in Südkorea. Doch plötzlich bemerkten Passagiere Rauch aus einem der Gepäckfächer. Kurz darauf loderten Flammen – Ursache: ein explodierter Lithium-Ionen-Akku in einer Powerbank!
„Ich hörte ein lautes Zischen und roch sofort etwas Verschmortes“, berichtet ein Passagier laut einem Online-Post. Die Crew reagierte blitzschnell, griff zum Feuerlöscher und konnte den Brand eindämmen, bevor er sich ausbreitete.
Notlandung in Shanghai
Die Piloten entschieden sich sofort zur Notlandung am Flughafen Shanghai-Pudong. Nach wenigen Minuten Schrecken setzte die Maschine sicher auf. Keine Verletzten, aber reichlich Adrenalin!
Laut Angaben der Fluggesellschaft wurde die betroffene Powerbank aus dem Gepäck eines Passagiers geborgen. „Die Sicherheit unserer Gäste steht an erster Stelle“, teilte Air China in einer Stellungnahme mit.
Was steckt hinter der Akku-Gefahr?
Lithium-Ionen-Akkus, wie sie in Powerbanks verwendet werden, können bei Überhitzung oder Beschädigung explodieren – ein bekanntes Risiko, das Airlines ernst nehmen. Normalerweise dürfen Powerbanks nur im Handgepäcktransportiert werden, nicht im aufgegebenen Gepäck.
Dass sie in einem geschlossenen Gepäckfach Feuer fing, zeigt, wie gefährlich selbst kleine Geräte in großer Höhe werden können.
Ermittlungen laufen
Die chinesischen Behörden haben eine Untersuchung eingeleitet. Noch ist unklar, ob es sich um ein defektes Gerät oder eine unsachgemäße Lagerung handelte. Die Passagiere von Flug CA139 kamen mit dem Schrecken davon – und mit einer eindringlichen Erinnerung daran, wie gefährlich alltägliche Elektronik im Flugzeug sein kann.



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