DOHA, KATAR – Während iranische Drohnen und Raketen den Luftraum über Katar weiter gefährden, organisiert Qatar Airways Notflüge über zwei Ersatzflughäfen – der eigene Heimatflughafen bleibt vorerst geschlossen.
Doha steht still, Dubai und Abu Dhabi fliegen
Der Flughafen Doha bleibt gesperrt. Katar wirft dem Iran gezielte Militärschläge gegen den Flughafen und zivile Infrastruktur vor – eine Anschuldigung, die den Betrieb auf unbestimmte Zeit lahmlegt.
Während Doha stillsteht, heben aus Dubai und Abu Dhabi unter strengen Sicherheitsvorkehrungen Sonderflüge ab. Die beiden Emirate gelten derzeit als weniger exponiert gegenüber iranischen Angriffen als das katarische Drehkreuz.
Qatar Airways startet Notflüge ohne Doha
Qatar Airways setzt den regulären Linienbetrieb bis mindestens Samstag aus. Dennoch kündigte die Fluggesellschaft noch für Donnerstag an, in begrenztem Umfang Hilfsflüge für gestrandete Passagiere aufzunehmen.
Diese Flüge laufen nicht über Doha. Qatar Airways weicht stattdessen auf den Flughafen Maskat in Oman aus – von dort starten Verbindungen nach London-Heathrow, Berlin, Kopenhagen, Madrid, Rom und Amsterdam.
Riad als zweite Ausweichroute nach Frankfurt
Parallel dazu plant Qatar Airways einen Sonderflug von der saudischen Hauptstadt Riad nach Frankfurt. Damit bedient die Airline zwei separate Ausweichrouten gleichzeitig.
Beide Lösungen setzen voraus, dass Passagiere erst Katar verlassen und einen Anschlussflughafen erreichen – eine logistische Hürde, die für viele Gestrandete erheblich bleibt.
Wann öffnet Doha wieder?
Qatar Airways hat bislang keinen Termin für die Wiederaufnahme des regulären Betriebs in Doha genannt. Solange der Iran Angriffe auf katarische Infrastruktur nicht einstellt, bleibt offen, wann das wichtigste Drehkreuz der Region wieder in Betrieb geht.
Sitzt du in Thailand fest – oder kommst du nicht hin?
Wer von Thailand aus in die Golfregion fliegen wollte oder einen Anschlussflug über Doha nach Europa gebucht hat, steht derzeit vor einem gesperrten Drehkreuz. Besonders Reisende auf der Route Bangkok–Doha–Europa trifft die Sperrung direkt.
Gleichzeitig kämpfen Urlauber und Expats, die über Doha nach Thailand einreisen wollten, mit ausgefallenen Verbindungen und unklaren Umbuchungsoptionen. Die Ausweichrouten über Maskat und Riad verlängern Reisezeiten erheblich – und kosten oft extra.
Bist du betroffen? Schreib uns in den Kommentaren – sitzt du in Thailand fest, wartest du auf einen Weiterflug, oder hast du bereits eine Lösung gefunden?



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