Thailänderin in Taiwan:
Hamster in Toilette ertränkt
Gefängnis droht!
Eine 27-jährige Thailänderin steht in Taiwan vor Gericht, weil sie aus Rache nach einer Trennung zehn Hamster in der Toilette ertränkte – und die grausame Tat auch noch filmte. Das Video löste internationale Empörung aus und könnte die Frau jetzt bis zu zwei Jahre hinter Gitter bringen.
Rache-Akt nach Beziehungsende:
Hamster als Opfer
Die als Sunny identifizierte Thailänderin befand sich in einer toxischen Beziehung mit ihrem taiwanesischen Freund Xiang in Taichung City. Als er die Beziehung beendete und sie aufforderte, seine Wohnung zu verlassen, weigerte sie sich zunächst. Aus Wut und Rache griff sie zu einer grausamen Methode: Sie ertränkte zehn Hamster in der Toilette – und filmte die gesamte Tat für Instagram.
Am 27. August postete sie die Videos, die innerhalb weniger Stunden viral gingen. Die internationale Social-Media-Gemeinschaft reagierte mit Abscheu und Wut. Sunny löschte zwar später ihre Accounts, doch da war der Schaden bereits angerichtet.
Illegale Einwanderung und Tierquälerei:
Doppelt bestraft
Sunny war ursprünglich 2023 mit einem Touristenvisum nach Taiwan eingereist, hatte jedoch vor, illegal zu arbeiten. Sie ließ ihren kleinen Sohn in Thailand zurück und jobbte zunächst in einer Entertainment-Einrichtung, bevor sie bei Xiang einzog. Als die Beziehung scheiterte, weigerte sie sich, die Wohnung zu verlassen. Xiang rief am 28. August die Polizei. Diese nahm Sunny in Nantun City fest – nicht nur wegen der Tierquälerei, sondern weil sie ihr Visum um zwei Jahre überzogen hatte und ohne Arbeitserlaubnis beschäftigt war.
Während ihres Gewahrsams befragten die Behörden Sunny zur den getöteten Hamstern. Sie gestand die Taten, behauptete aber, sie habe die Tiere retten wollen: „Xiang wollte sie an Schlangen verfüttern!“ Die Staatsanwälte zeigten sich wenig beeindruckt von dieser Ausrede. Sie beschrieben die Thailänderin als reuelos und ausweichend. Die Akte wurde an das Gericht weitergeleitet, wo nun über das Strafmaß entschieden wird.
Mögliche Strafe:
Bis zu zwei Jahre Haft
In Taiwan ist Tierquälerei kein Kavaliersdelikt. Sunny drohen bis zu zwei Jahre Gefängnis und hohe Geldstrafen. Zusätzlich könnte sie wegen des Verbreitens der Videos im Internet belangt werden – eine Tat, die gesondert bestraft wird. Tierschutzaktivisten haben bereits Anzeige erstattet und fordern eine harte Bestrafung. Der Fall hat in Taiwan eine breite Debatte über Tierrechte und die Strafverfolgung von Tierquälerei ausgelöst.
Die Thailänderin sitzt in der Falle: Nicht nur muss sie sich für die Tierquälerei verantworten, sondern auch für den illegalen Aufenthalt und die unerlaubte Arbeit. Sollte sie verurteilt werden, droht ihr die Abschiebung nach Verbüßung der Strafe – mit einem lebenslangen Einreiseverbot nach Taiwan. Ihr kleiner Sohn in Thailand muss derweil ohne Mutter aufwachsen.



