Taifun-Alarm in Thailand: Ragasa bringt sintflutartige Regenfälle!
Der gefährliche Taifun Ragasa wird Thailand von 25. bis 26. September mit extremen Regenfällen überziehen. Das thailändische Meteorologische Department warnt vor lebensgefährlichen Überschwemmungen und Sturzfluten – besonders in Bangkok und den nördlichen Provinzen!
Taifun mit 155 km/h
So bedroht Ragasa Thailand
Laut der neuesten Warnung des thailändischen Wetterdienstes (TMD) befindet sich der Taifun Ragasa aktuell vor der Südküste der chinesischen Guangdong-Provinz. Mit maximalen Windgeschwindigkeiten von 155 km/h bewegt er sich mit 20 km/h westwärts und wird voraussichtlich am 25. September den Golf von Tonkin erreichen.
Obwohl der Taifun sich vor Erreichen Nordvietnams voraussichtlich zu einem tropischen Sturm abschwächen wird, bleibt seine Wirkung auf Thailand verheerend: Ragasa wird die Monsun-Tiefs über Nord- und Nordostthailand sowie den Südwest-Monsun über der Andamanensee und dem Golf von Thailand massiv verstärken.
Diese Regionen sind besonders gefährdet
Von Donnerstag bis Samstag müssen folgende Gebiete mit extremen Niederschlägen rechnen:
• Norden und Nordosten Thailands
• Zentralregion inklusive Bangkok und Umgebung
• Östliche Küstenprovinzen
Die Behörden warnen ausdrücklich vor Sturzfluten, Überschwemmungen und überlaufenden Flüssen. Besonders gefährdet sind bergige Regionen, tiefgelegene Gebiete und bekannte Überschwemmungszonen.
Katastrophen-Alarm für Bevölkerung und Schifffahrt
Der TMD warnt alle Bewohner der betroffenen Gebiete vor den extremen Wetterbedingungen. Gleichzeitig müssen sich Fischer auf 2-3 Meter hohe Wellen in der Andamanensee und im Golf von Thailand einstellen – in Sturmgebieten sogar über 3 Meter.
Die Behörde rät allen Schiffen dringend, zwischen dem 25. und 26. September nicht auszulaufen. Die Bevölkerung sollte die Wetterentwicklungen über die TMD-Website oder die Hotlines 0-2399-4012-13 bzw. 1182 (24 Stunden) verfolgen.
Thailands Vorbereitungen auf die Naturgewalt
Die thailändische Regierung hat bereits Notfallmaßnahmen eingeleitet. In besonders gefährdeten Gebieten stehen Sandsäcke und Pumpen bereit, Rettungskräfte sind in erhöhter Bereitschaft.
Experten erinnern an die verheerenden Überschwemmungen von 2011, die große Teile Thailands lahmlegten. Damals standen Industriegebiete wochenlang unter Wasser, der wirtschaftliche Schaden belief sich auf Milliarden Baht.
Was kommt in den nächsten Tagen auf Thailand zu?
Die nächsten 72 Stunden werden entscheidend sein. Sollte der Taifun stärker als erwartet auf die Monsun-Systeme wirken, könnten die Regenfälle historische Ausmaße annehmen. Thailand steht vor einer ernsthaften Naturherausforderung – und die Bevölkerung sollte alle Warnungen ernst nehmen.
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