Razzia gegen Overstay und ausländische Schwerkriminelle

🚨 Interpol-Fahndung endet in Thailand: Ein gesuchter Schwede und ein Franzose werden festgenommen – beide mit Red Notice. Die Einwanderungsbehörde verschärft jetzt landesweit den Druck auf untergetauchte Ausländer.

Razzia gegen Overstay und ausländische Schwerkriminelle
Thaitabloid
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BANGKOK, THAILAND – Zwei unter Interpol Red Notice gesuchte Europäer sind in Chiang Mai und Bangkok festgenommen worden, nachdem die Immigration Bureau landesweit Kontrollen gegen überzogene Aufenthalte und grenzüberschreitende Kriminalität verschärft hat. Beide Verdächtige, ein 60-jähriger Schwede und ein 43-jähriger Franzose, wurden wegen unerlaubten Aufenthalts im Land aufgegriffen und sollen nach Abschluss der Verfahren an ihre Herkunftsstaaten überstellt werden.

Verschärfte Kontrollen nach Anordnung der Behördenleitung

Die aktuelle Operation geht zurück auf eine Weisung von Pol Lt Gen Phanumart Boonyalak, dem Chef des Immigration Bureau, der alle Einheiten angewiesen hat, Überprüfungen von Ausländern mit überzogenem Visum oder abgelaufener Aufenthaltserlaubnis im gesamten Land zu intensivieren.

Im Fokus stehen dabei Personen, die sich der Strafverfolgung im Ausland entziehen könnten oder nach Einschätzung der Behörden eine Gefahr für die öffentliche Ordnung darstellen, wobei die Fahnder eng mit internationalen Sicherheitsdiensten und Interpol kooperieren.

Festnahme eines gesuchten Schweden in Chiang Mai

Am 24. Februar 2026 gegen 16.30 Uhr nahmen Beamte unter Leitung hoher Einwanderungsbehörden, darunter Pol Lt Gen Phanumart Boonyalak und Pol Maj Gen Phanthana Nutchanart, in der Provinz Chiang Mai den 60-jährigen schwedischen Staatsbürger Johan fest.

Die schwedischen Behörden hatten um Unterstützung bei der Lokalisierung des Mannes gebeten, und eine Abfrage im Informationssystem des Immigration Bureau bestätigte, dass seit 2023 eine Interpol Red Notice wegen Betrugs gegen ihn vorliegt.

Anklage in Mae Rim und Vorbereitung der Auslieferung

Gegen den Schweden wurde der Vorwurf erhoben, ohne gültige Genehmigung in das Königreich eingereist zu sein und sich dort aufgehalten zu haben, woraufhin er den Ermittlern der Polizeiwache Mae Rim in Chiang Mai für das weitere Verfahren übergeben wurde.

Die thailändischen Behörden bereiten nun rechtliche Schritte im Inland vor, bevor über eine Auslieferung nach Schweden im Rahmen der internationalen Zusammenarbeit entschieden wird.

Zweiter Zugriff auf Franzosen im Zentrum von Bangkok

Die zweite Festnahme erfolgte am 25. Februar 2026 gegen 11.15 Uhr, als Einsatzkräfte der Ermittlungsabteilung Division 1 des Immigration Bureau den 43-jährigen französischen Staatsbürger Nadim in Bangkok stellten.

Gegen ihn liegt ein französischer Haftbefehl sowie eine Interpol Red Notice vor, da er der gemeinschaftlichen räuberischen Erpressung mit Drohungen und körperlicher Gewalt sowie der mutmaßlichen Entwendung von 200.000 Euro Bargeld beschuldigt wird.

Überwachung in Bang Rak und Politik „Turn Back Crimes“

Ermittler hatten den Franzosen nach längerer Observation zu einer Adresse nahe der Soi Charoen Krung 36 im Bezirk Bang Rak zurückverfolgt, wo er schließlich festgenommen und unmittelbar der Ermittlungsabteilung des Immigration Bureau für weitere rechtliche Schritte überstellt wurde.

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ZUM ANGEBOT

Nach Angaben von Thaitabloid erklärten die Behörden, beide Festnahmen seien Ergebnis kontinuierlicher Überwachung und enger Zusammenarbeit zwischen dem Immigration Bureau, Interpol und weiteren Sicherheitsdiensten, wobei im Rahmen der sicherheitspolitischen Leitlinie „Turn Back Crimes“ eine Abschiebung nach Abschluss der thailändischen Verfahren vorgesehen ist.

Thailand kein sicherer Hafen?

Die Einwanderungsbehörde hat zwei per Interpol gesuchte Männer festgenommen. Ein 60-jähriger Schwede wurde in Chiang Mai aufgegriffen, ein 43-jähriger Franzose in Bangkok.

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Quelle: Thaitabloid

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