BANGKOK, THAILAND – Die Polizei hat in zwölf Provinzen eine große Razzia gegen gefälschte Waren durchgeführt. Dabei wurden über zehntausend Produkte sichergestellt. Der Gesamtwert der Beute liegt bei mehreren Millionen Baht. Die Beamten nahmen insgesamt fünfzehn Verdächtige fest.
Polizei schlägt landesweit zu
Die Abteilung zur Bekämpfung von Wirtschaftskriminalität führte am 3. Februar 2026 eine große Suchaktion durch. Unter der Leitung erfahrener Offiziere nahmen die Beamten zwölf thailändische Provinzen ins Visier. Ziel der Razzia war der Kampf gegen gefälschte Produkte.
Zusammen mit Beamten der Abteilung für geistiges Eigentum rückte die Polizei gleichzeitig an verschiedenen Orten an. Die Ermittler hatten die Einsätze sorgfältig vorbereitet. Es handelte sich um ein gezieltes Vorgehen gegen den illegalen Handel mit Markenwaren in verschiedenen Regionen.
Einsatz in vielen Regionen
Die Durchsuchungen erstreckten sich über den Norden und den Osten des Landes. Im Norden waren Städte wie Chiang Mai und Phitsanulok betroffen. Auch in der Grenzregion zu Kambodscha waren die Ermittler aktiv. Insgesamt wurden fünf Provinzen im thailändischen Norden kontrolliert.
Auch im Osten Thailands gab es zahlreiche Kontrollen in Gebieten wie Chonburi oder Trat. Zusätzlich nahmen die Beamten zwei Standorte im Nordosten unter die Lupe. Dort konzentrierten sich die Maßnahmen auf die Städte Roi Et und Nakhon Ratchasima während des Einsatzes.
Riesige Mengen an Fälschungen
Bei den Durchsuchungen stießen die Polizisten auf ein riesiges Sortiment an gefälschten Artikeln. Über zehntausend Einzelteile wurden als Beweismittel beschlagnahmt. Der entstandene Schaden wird von den Behörden auf mehrere Millionen Baht geschätzt, die nun fehlen.
Die Beamten stellten die Waren sicher und transportierten sie ab. Es handelte sich dabei um Produkte, die unrechtmäßig mit bekannten Markennamen versehen waren. Die Vielfalt der gefundenen Gegenstände überraschte selbst die erfahrenen Fahnder bei dieser großflächigen Operation.
Von Autoteilen bis Luxustaschen
Die Liste der sichergestellten Waren ist lang und betrifft viele Lebensbereiche. Neben Kleidung und Socken fanden die Beamten auch Parfüms und Schuhe. Besonders auffällig waren die vielen Taschen, die teure Luxusmarken nur vortäuschten und Kunden so täuschen sollten.
Doch nicht nur Mode war betroffen, auch technische Teile wurden gefälscht. Die Polizei fand nachgemachte Ersatzteile für Fahrzeuge und sogar landwirtschaftliche Geräte. Alle diese Produkte entsprachen nicht den offiziellen Qualitätsstandards des thailändischen Königreichs.



Festnahmen und rechtliche Folgen
Während des gesamten Einsatzes konnten fünfzehn Personen verhaftet werden. Die Polizei wirft ihnen den gemeinsamen Besitz von gefälschten Markenwaren zum Verkauf vor. Die Verdächtigen müssen sich nun vor der Justiz für ihre Handlungen im Rahmen der Gesetze verantworten.
Die festgenommenen Personen wurden für weitere Ermittlungen zur Polizeidienststelle gebracht. Dort werden die Beweise nun genau dokumentiert. Den Tätern drohen empfindliche Strafen wegen des Verstoßes gegen das Markenrecht im Land, da sie gefälschte Waren im Umlauf hatten.
Strategisches Vorgehen gegen Händler
Der Einsatz war Teil einer langfristigen Strategie gegen Produktpiraterie. Die Polizei konzentrierte sich dabei auf bekannte Lagerhallen und große Geschäftshäuser. Auch Märkte für den Groß- und Einzelhandel wurden systematisch von den Teams während des Tages überprüft.
Neben dem Verkauf in normalen Läden spielten auch Online-Shops eine wichtige Rolle. Die Beamten hatten im Vorfeld Durchsuchungsbeschlüsse bei den zuständigen Gerichten erwirkt. So konnten sie rechtssicher gegen die kriminellen Strukturen im gesamten Land erfolgreich vorgehen.
Was halten Sie von Billigkopien?
Gefälschte Ersatzteile können gefährlich sein, doch günstige Preise locken viele Käufer an. Die Polizei greift nun hart gegen diese Händler durch. Achten Sie beim Kauf von Markenware eigentlich auf die Echtheit? Oder ist Ihnen der niedrige Preis bei Kleidung oder Geräten wichtiger?



55555555 Und das machen sie schon,seit dem ich hier zum ersten mal in TH war-35 Jahre.