BANGKOK, THAILAND – Die Regierung stellt für die nächste Strompreisrunde Mai bis August einen unveränderten Tarif in Aussicht und will den Satz bei 3,88 Baht je Einheit halten.
Energieminister gibt Richtung vor
Atthaphon Ruekpipool, Thailands Energieminister, sagte am 17. März, die Strompreise für die kommende Abrechnungsperiode Mai bis August sollten nach aktuellem Stand nicht steigen.
Der Preis solle damit auf dem Niveau der laufenden Runde Januar bis April bleiben, die bei 3,88 Baht pro Einheit festgesetzt ist.
Regierung sammelt Daten für neue Kalkulation
Nach Angaben des Ministers sammelt die Regierung derzeit Informationen und „Faktoren aus dem Umfeld“, die für die Berechnung der neuen Tarifperiode benötigt werden.
Diese Grundlagen fließen in die anstehende Kostenrechnung ein, bevor der nächste Stromtarif offiziell verkündet werden kann.
Regulierungsbehörde berechnet die Kosten
Die eigentliche Kalkulation der Stromkosten liegt bei der Energy Regulatory Commission (ERC), auf Thai KkP, die das Verfahren nach ihren Regeln durchführt.
Die Behörde erarbeitet dabei verschiedene Vorschläge und legt diese zur öffentlichen Anhörung vor, bevor sie eine Empfehlung formuliert.
Anhörung und zweite Prüfung durch die Politik
Erst nach Abschluss der ERC-Prüfung und der Auswertung der Rückmeldungen will die Regierung erneut in die Bewertung einsteigen.
Anschließend soll der Tarif für die nächste Runde offiziell bekanntgegeben und umgesetzt werden.
Ziel bleibt Entlastung der Haushalte
Der Minister betonte, die Regierung wolle mehrere Mechanismen aus unterschiedlichen Bereichen nutzen, um einen Anstieg zu verhindern.
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Die Preisstabilität solle vermeiden, dass die Bevölkerung durch höhere Stromkosten zusätzlich belastet wird.
Deine Meinung
Wie wichtig ist ein gedeckelter Strompreis von 3,88 Baht je Einheit für Haushaltsbudget und Lebenshaltungskosten in Thailand, gerade für Expats mit fixen Renten oder Einkommen?
Soll die Regierung stärker auf kurzfristige Preisstabilität setzen oder transparenter erklären, welche Kosten am Ende im Stromtarif landen—und warum?



Alle diese Preisbegrenzungen z.B. beim Strom oder Diesel haben zwar eine löblich Absicht, die Bevölkerung nicht zu belasten, aber irgendwer muss die höheren Gestehungskosten letztendlich zahlen. Also der Steuerzahler.