Regierung zahlt 2 Mio. Baht pro Flutopfer

🌧️ Im Süden stehen ganze Gemeinden noch immer unter Wasser – und nun kommt eine Entscheidung aus Bangkok, die vieles verändern könnte. Warum ausgerechnet die Hinterbliebenen jetzt ganz genau hinschauen…

Regierung zahlt 2 Mio. Baht pro Flutopfer
Bangkok Post
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BANGKOK – Endlich eine gute Nachricht in der Flut-Tragödie! Die thailändische Regierung hat massive Hilfszahlungen für die Angehörigen der Todesopfer beschlossen. Jede betroffene Familie erhält zwei Millionen Baht Entschädigung.

Premierminister behandelt Süden als eine Katastrophe

Premierminister Anutin Charnvirakul sieht die verheerenden Überschwemmungen im gesamten Süden als eine große Katastrophe. Daher hat er angeordnet, dass alle Opfer gleichermaßen entschädigt werden.

„Obwohl der Notstand nur für Songkhla verlängert wurde, behandeln wir die Lage im gesamten Süden als eine Einheit“, erklärte Minister Paradorn Prissanananthakul.

Die Gelder sollen aus dem Katastrophenhilfsfonds des Ministerpräsidialamtes und dem Zentralhaushalt fließen.

So viel Geld bekommen die Hinterbliebenen

Für jedes Todesopfer zahlt der Staat zwei Millionen Baht (umgerechnet etwa 50.000 Euro). Diese Summe galt zunächst nur für die 140 Opfer in Songkhla.

Jetzt wird sie auf alle betroffenen Provinzen ausgeweitet. Insgesamt sind etwa 180 Todesfälle in acht Provinzen zu beklagen.

Die Gesamtsumme der Entschädigungszahlungen beläuft sich damit auf rund 360 Millionen Baht (neun Millionen Euro).

Provinzen melden aktuelle Lage

Bei einer Videokonferenz berichteten die Gouverneure der acht Provinzen über die aktuelle Lage. In Pattani ist die Strom- und Wasserversorgung größtenteils wiederhergestellt.

Dennoch stehen einige Gebiete weiterhin unter Wasser. Für zehn Todesfälle dort wurden die Entschädigungen bereits ausgezahlt.

Minister Paradorn forderte die Gouverneure auf, die Identitätsprüfung der Opfer zu beschleunigen, damit die Hilfen schneller fließen können.

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9.000 Baht Soforthilfe für Haushalte

Neben den Entschädigungen für Todesfälle läuft auch die Soforthilfe für betroffene Haushalte. Jeder Haushalt soll 9.000 Baht (ca. 225 Euro) erhalten.

Das Geld soll noch in der nächsten Woche ausgezahlt werden. Voraussetzung ist die schnelle Bearbeitung der Anträge durch die lokalen Behörden.

Die Regierung zeigt sich entschlossen, die Menschen in dieser schweren Zeit nicht im Stich zu lassen.

Das sagen die Experten zu den Hilfen

Katastrophenhelfer begrüßen die schnelle und einheitliche Entscheidung. „Gerechtigkeit für alle Opfer ist ein wichtiges Signal“, so ein Sprecher einer Hilfsorganisation.

Die hohe Entschädigungssumme soll die finanziellen Belastungen der Familien abfedern. Viele haben nicht nur Angehörige, sondern auch ihre Existenzgrundlage verloren.

Die Regierung beweist mit dieser Maßnahme Handlungsfähigkeit in der Krise. Jetzt kommt es auf die schnelle Umsetzung an.

Was die Hilfen für die Region bedeuten

Für die vom Hochwasser verwüsteten Provinzen sind die Hilfszahlungen ein erster Lichtblick. Die Wirtschaft liegt in vielen Gebieten am Boden.

Die Millionen-Baht-Entschädigungen können zum Wiederaufbau beitragen. Sie sind aber auch ein tröstlicher Akt der Anerkennung des unermesslichen Verlustes.

Thailand steht in dieser Tragödie zusammen. Die Solidarität von Regierung und Bevölkerung gibt den Flut-Opfern neue Hoffnung.

🗣 Wie misst man Gerechtigkeit im Chaos?

Ein Land, acht Provinzen, hunderte Opfer – und endlich eine einheitliche Entschädigung. Doch bleibt Geld nur ein Pflaster auf einer Wunde, die viel tiefer geht?

💬 Was meint ihr: Reicht diese Hilfe – oder muss Thailand mehr tun? Schreibt es unten rein.

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Quelle: Bangkok Post

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