Phuket: Russe als illegaler Tourguide geschnappt – Visa-Aus droht

Russe in Phuket als Tourguide festgenommen: DTV-Visum missbraucht? Jetzt drohen Visa-Entzug und Abschiebung – und härtere Kontrollen zu Songkran.

Phuket: Russe als illegaler Tourguide geschnappt – Visa-Aus droht
PhuketInsta

PHUKET, THAILAND – Ein russischer Staatsbürger wurde am 4. April in Karon festgenommen, weil er laut Behörden illegal als Tourguide gearbeitet haben soll. Er war demnach mit einem DTV-Visum im Land, das keine Erwerbstätigkeit erlaubt, und muss nun mit mehreren Anklagen sowie möglicher Abschiebung rechnen.

Festnahme kurz vor Songkran in Karon

Die Touristenpolizei nahm den Mann am 4. April im Gebiet Karon auf Phuket fest, wie die Behörden bestätigten.

Die Festnahme erfolgte im Rahmen routinemäßiger Kontrollen, die vor der Songkran-Reisezeit durchgeführt werden.

DTV-Visum: Aufenthalt erlaubt, Arbeit nicht

Nach Angaben der Touristenpolizei hielt sich der Betroffene mit einem DTV-Visum in Thailand auf, das keine Beschäftigung im Land gestattet.

Trotz dieser Einschränkung soll er Touren eigenständig organisiert und durchgeführt haben, ohne über die erforderlichen Genehmigungen zu verfügen.

Ohne Lizenz und Arbeitserlaubnis unterwegs

Die Beamten griffen zu, als der Mann während der Kontrolle gerade aktiv eine Reisegruppe führte.

Laut Behörden hatte er weder eine gültige Guide-Lizenz noch eine Arbeitserlaubnis, die für eine solche Tätigkeit in Thailand erforderlich ist.

Mehrere Anklagen wegen Verstößen gegen Tourismus- und Arbeitsrecht

Gegen den Mann wurden Anklagen erhoben, darunter das Betreiben eines Tourismusgeschäfts ohne Lizenz und das Arbeiten als Guide ohne Autorisierung.

Zusätzlich wird ihm ein Verstoß gegen thailändische Arbeitsgesetze vorgeworfen, wie die Behörden mitteilten.

Kontrollen als Teil einer breiteren Durchsetzung im Tourismussektor

Die Behörden betonten, dass solche Maßnahmen Teil umfassender Bemühungen seien, den Tourismussektor zu regulieren, insbesondere in Spitzenzeiten wie Songkran.

Stört Sie die Werbung?
JETZT den Wochenblitz WERBEFREI lesen!
ZUM ANGEBOT

Ziel der Kontrollen sei es, die Einhaltung lokaler Vorschriften sicherzustellen und lizenzierte Anbieter zu schützen.

Sorge um Missbrauch von Visa-Kategorien und unfairen Wettbewerb

Der Fall hat laut Tourismusbehörden Bedenken verstärkt, dass Visa-Kategorien wie das DTV-Visum von Ausländern missbraucht werden könnten, um illegal zu arbeiten.

Wiederholte Verstöße könnten demnach Regulierungsrahmen untergraben und unfaire Konkurrenz für legal arbeitende, lizenzierte Anbieter schaffen.

Mögliche Visastornierung und Abschiebung nach dem Verfahren

Ob das Visum des Mannes widerrufen und eine Abschiebung eingeleitet wird, wollen die Behörden nach Abschluss der rechtlichen Schritte entscheiden.

Der Ausgang des Falls könnte nach Einschätzung der Verantwortlichen Einfluss auf künftige Durchsetzungsmaßnahmen und Visaregeln haben.

Behörden erinnern Ausländer an strikte Einhaltung der Visabedingungen

Touristen und ausländische Einwohner wurden daran erinnert, Visabedingungen strikt einzuhalten und vor jeder Form von Arbeit die nötigen Genehmigungen einzuholen.

Die Kontrollen wurden in wichtigen Touristenzonen wie Phuket verstärkt, um Verstöße frühzeitig zu erkennen.

Deine Meinung

Sollten die Kontrollen gegen illegale Tourguides in Phuket und anderen Hotspots rund um Songkran noch weiter verschärft werden, oder braucht es vor allem klarere Visa-Regeln?

Wie erlebt ihr das vor Ort: Schützt die Durchsetzung die seriösen Anbieter – oder trifft sie auch unabsichtlich Reisende und Expats? Diskutiert in den Kommentaren.

Newsletter abonnieren

Newsletter auswählen:
Abonnieren Sie den täglichen Newsletter des Wochenblitz und erhalten Sie jeden Tag aktuelle Nachrichten und exklusive Inhalte direkt in Ihr Postfach.

Wir schützen Ihre Daten gemäß DSGVO. Erfahren Sie mehr in unserer Datenschutzerklärung.
Quelle: PhuketInsta via AseanNow

Wichtiger Hinweis für unsere Leser

Wir freuen uns auf Ihren Beitrag! Bitte beachten Sie für ein freundliches Miteinander unsere Regeln:

  • Höflichkeit: Keine Beleidigungen, Kraftausdrücke oder Gewaltandrohungen.
  • Sorgfalt: Bitte achten Sie auf die korrekte Schreibweise von Namen.
  • Quellen: Zitate nur mit Namensnennung (Internet-Links/URLs sind nicht erlaubt).
  • Themen: Bitte keine Kritik an der Regierung, der Monarchie oder Diskussionen zur Moderation.
Vorbehalt der Redaktion: Wir behalten uns das Recht vor, Kommentare nachträglich zu bearbeiten oder zu löschen, sollten diese gegen unsere Regeln oder geltendes Recht verstoßen. Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht nicht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert