KO SAMUI – Ein 23-jähriger Brite hat seinen Traumurlaub in Thailand auf spektakuläre Weise verspielt. Er raste mit einem gemieteten 12-Millionen-Baht-Porsche über die Ferieninsel – und wurde jetzt von der Polizei geschnappt. Ihm drohen Gefängnis, eine saftige Geldstrafe und die sofortige Abschiebung.
Anzeigen besorgter Bürger führen zur Festnahme
Am Abend des 30. Januar meldeten zahlreiche Zeugen einen silbernen Porsche 911 Carrera S mit Bangkok-Kennzeichen. Der Sportwagen raste ohne Rücksicht auf Verluste über die Ringstraße der Insel.
Er drängelte, schlängelte sich gefährlich durch den Verkehr und ließ den Motor laut aufheulen. Die Polizei in Bo Phut nahm sofort die Ermittlungen auf. „Das Fahrverhalten war absolut unverantwortlich und eine massive Gefahr für alle“, so Polizeioberstleutnant Boonchoet Maneechai.
„Ich fuhr nur zum Spaß“, gesteht der Brite
Dank zahlreicher Handyvideos und Überwachungskameras konnte die Polizei den Wagen am nächsten Tag stellen. Der Fahrer, Curtis Buchan-Wiseman (23), wurde vor einem Laden in Bo Phut festgenommen.
Bei der Vernehmung gab der Brite freimütig zu, aus Spaß und zum Geburtstag seiner Freundin so gerast zu sein. Er hatte den Luxuswagen in Bangkok gemietet.
Die Polizei nahm ihn wegen rücksichtslosen Fahrens und Gefährdung des Straßenverkehrs fest. Ihm droht das Höchstmaß der Strafe: bis zu ein Jahr Haft und 20.000 Baht (500 Euro) Geldstrafe.
Raser-Tour quer über die Insel
Die Ermittlungen zeigen ein klares Bild: Der Brite war schon den ganzen Tag unterwegs. Bereits zwischen 9 und 10 Uhr morgens wurde er rasend schnell auf der Landstraße von Krabi gesichtet. Nach der Ankunft mit der Fähre in Nathon setzte er seine waghastige Fahrt fort. Er überholte auf durchgezogenen Linien in Mae Nam.
Am Abend stoppte er seinen Porsche sogar mitten auf der Straße nahe dem Fisherman’s Village, um einen anderen ausländischen Motorradfahrer zu konfrontieren.

Konsequenz: Gefängnis, Strafe, Abschiebung
Die thailändischen Behörden zeigen nun null Toleranz. Der Fall wird direkt an die Staatsanwaltschaft und das Samui Provincial Court übergeben. Zusätzlich zu den strafrechtlichen Konsequenzen beantragt die Polizei bei der Einwanderungsbehörde die sofortige Aufnahme in die Blacklist und Abschiebung.
„Solches Verhalten ist für einen ausländischen Touristen unangemessen. Wer unsere Gesetze und die Sicherheit anderer so missachtet, ist hier nicht willkommen“, so der klare Tenor.
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Signal an alle rücksichtslosen Touristen
Dieser Fall ist ein deutliches Warnsignal an alle Touristen, die in Thailand die Straßen als ihre private Rennstrecke missbrauchen wollen. Die Zusammenarbeit von wachsamer Öffentlichkeit, Social Media und schneller Polizeiarbeit hat funktioniert.
Für den britischen Porsche-Fahrer ist der Urlaub nach nur einem Tag beendet. Statt Strand und Palmen wartet nun auf ihn der Flug nach Hause – und ein lebenslanges Einreiseverbot nach Thailand.
🏎️ Raserei im Urlaubsparadies – sollte Thailand härter gegen Verkehrsrowdys vorgehen?
Mit einem Luxus-Porsche soll ein Tourist „zum Spaß“ gerast sein und andere Verkehrsteilnehmer gefährdet haben. Nun drohen Gericht, Blacklist und Abschiebung.
Reichen solche Strafen aus – oder braucht es eine Null-Toleranz-Politik für rücksichtslose Fahrer?
Schreib deine Meinung in die Kommentare.



Die Geldstrafe ist zu gering. Das Zehnfache davon würde mehr schmerzen. Aber solche Testosteron gesteuerten Fahrer sind eine Gefahr für die Allgemeinheit. Wenn man in UK dieser Gefahr vorbeugen will, dann entzieht man ihm den Führerschein für längere Zeit aufgrund mangelnder psychologischer Reife.
Gericht, Geldstrafe, evtl. Gefängnis, Abschiebung, Blacklist. Reichen solche Strafen aus?
Ja! Was soll man denn noch obendrauf packen bei einer Null-Toleranz-Politik?
Viel höhere Bussen. Vor allem für Ausländer.
Gut, raus mit solchen Typen! Die sind eine Gefahr für sich und vor allem für andere. Mir drängt sich immer wieder der Gedanke auf, dass sich auf dieser nasskalten Insel im Nordatlantik, insbesondere unter Jüngeren der Mythos verbreitet hat, dass hierzulande all das möglich wäre was bei ihnen eben nicht geht. Ist schon richtig diesen Kerl hart ranzunehmen und abzustrafen. Aber das dann auch bitte groß und nicht nur, aber insbesondere in UK in allen Medien verbreiten.
Was man nicht vielleicht in der Hose hat, hat man dann wohl unter der Haube. Schöne Rückreise!😜
mit der Hose hat das nicht viel zu tun, ums Hirn dreht es sich, ums Hirn Matze!
DIESES rücksichtslose Verhalten im Straßenverkehr ist in Thailand – ausschließlich – Mitgliedern eines “ thail. BRAUSE-Konzern “ straflos erlaubt. Schon AUS DIESEM Grund ist eine – sofortige Ausweisung zu befürworten.
angebracht. lieber Jörg, sogar zwingend erforderlich.
Wieder so ein böser Ausländer ! Wäre froh, wenn Strafe, Gerichtsverfahren und Knast auch für die nächtlichen motorbikes der teils sehr jungen Thais angewendet würden. Manipulierte bikes einziehen !
Geldstrafe zu niedrig, Führerschein Entzug , 1 Jahr einsitzen in Thailand, dann abschieben und keine Einreise mehr. Mit 23,muss er das richtig spüren!
Die Strafe ist noch zu wenig. Die Geldstrafe müsste, alleine schon zur Abschreckung, mindestens das Zehnfache sein. Gefängnis gehört unbedingt dazu, mind zwei Monate, nur so gibt es einen Lerneffekt. Außerdem gehört es den Behörden in UK gemeldet damit diese ihm den Führerschein für mindestens fünf Jahre abnehmen können. Wer hier rast, der rast auch im Heimatland.
Alle raus aus Thailand!!!
Auch die rücksichtslosen Motorradraser auf Phuket die zum Teil ohne Führerschein unterwegs sind alle raus und keine Einreise mehr !!!
Das volle Strafprogramm. Das muss fuer die Zukunft Leute abschrecken.