Sensation im Nationalpark:
Schwarzer Panther lässt Touristen staunen
Ein atemberaubendes Erlebnis für Wildtier-Enthusiasten: Im Kui Buri Nationalpark in Prachuap Khiri Khan hat sich ein seltener Schwarzer Panther neugierig einer Touristengruppe genähert. Die spektakulären Aufnahmen vom 12. August 2025 gehen jetzt viral – und beweisen: Thailands Natur hat noch echte Juwelen zu bieten.
Ein majestätischer Gast überrascht Besucher
Die Tourgruppe konnte ihr Glück kaum fassen, als der Prachtkerl mit glänzend schwarzem Fell gemächlich aus dem Dickicht trat. Statt scheu zu flüchten, musterte der Panther die Besucher mit ruhiger Neugier – ein einmaliges Erlebnis, das selbst erfahrene Ranger begeisterte. „So nah kommt man diesen Tieren normalerweise nie. Das war pure Magie“, schwärmte ein Teilnehmer.
Der Kui Buri Nationalpark ist Teil des Kaeng Krachan Waldkomplexes, der seit 2021 zum UNESCO-Weltnaturerbe zählt. Dass hier seltene Schwarze Panther (eine Melanin-Variante des Leoparden) leben, ist bekannt – doch sie zeigen sich äußerst selten. Dieses Zusammentreffen beweist: Die Schutzbemühungen tragen Früchte.

„Bitte Abstand halten!“
Nationalpark gibt Verhaltensregeln aus
Obwohl die Begegnung friedlich verlief, erinnert die Nationalparkverwaltung an wichtige Regeln:
• Mindestabstand einhalten (30 Meter oder mehr)
• Keine lauten Geräusche – Wildtiere nicht erschrecken
• Niemals füttern oder Lockmittel verwenden
„Wir freuen uns über jedes Tier, das sich zeigt – aber bitte respektvoll bleiben“, betont ein Park-Sprecher. Ökotourismus funktioniere nur, wenn Mensch und Tier sich nicht bedroht fühlten.
Warum diese Sichtung so besonders ist
Schwarze Panther sind in Thailand vom Aussterben bedroht. Jeder Nachweis ihrer Anwesenheit ist ein wichtiger Erfolg für den Artenschutz. Die Aufnahmen zeigen nicht nur ein gesundes Exemplar, sondern auch, dass es sich in seinem Lebensraum sicher fühlt – ein Kompliment an die Ranger-Arbeit.
Für Wissenschaftler sind solche Beobachtungen Gold wert: Sie helfen, Wanderrouten und Sozialverhalten der scheuen Jäger zu erforschen. Der Kui Buri Park plant nun, mehr Kameras an bekannten Pfaden zu installieren, um die Panther-Population besser zu überwachen.

Ein Hoffnungsschimmer für die Artenvielfalt
Dieses Erlebnis wird den Touristen unvergesslich bleiben – und macht gleichzeitig Mut: Thailands Naturschützer arbeiten erfolgreich daran, seltene Arten zu bewahren. Wer weiß – vielleicht zeigt sich der mysteriöse „Schatten des Dschungels“ ja bald wieder.



