+++ Jahresendaktion: Thai lernen mit 26 % Rabatt - Code: THAI26 +++

Sechs Ausländer an Grenze festgenommen

Sechs Ausländer an Grenze festgenommen
KhaoSod English

CHANTHABURI – Kurz vor dem Jahreswechsel ist der thailändischen Marine ein großer Schlag gelungen. Sechs chinesische Staatsangehörige wurden beim Versuch, illegal nach Kambodscha zu gelangen, festgenommen.

Festnahme im Grenzgebiet von Pong Nam Ron

Einheiten des Grenzschutzkommandos Chanthaburi-Trat (CTBDC) schnappten die Gruppe am Dienstag. Der Vorfall ereignete sich in einem Grenzabschnitt des Bezirks Pong Nam Ron.

Die sechs Chinesen sollen gerade dabei gewesen sein, Thailand illegal in Richtung Kambodscha zu verlassen. Die Marine geht von einem organisierten Schleuservorgang aus.

„Dies unterstreicht die anhaltende Präsenz grenzüberschreitender Schleusernetzwerke“, sagte Marine-Sprecher Konteradmiral Parach Rattanachaiyapan.

Verbindung zu Cyberkriminalität vermutet

Hinter der Aktion werden Verbindungen zu transnationaler Kriminalität und Cyber-Betrugsoperationen vermutet. Kambodscha gilt als Hotspot für illegale Call-Center.

Die Täter nutzen offenbar die Feiertage, in denen der Reiseverkehr stark ist und Kontrollen schwerer durchzuführen sind. Die Marine war jedoch wachsam.

Die Festgenommenen wurden an die zuständigen Behörden übergeben. Ihnen drohen nun strafrechtliche Konsequenzen wegen illegalen Grenzübertritts.

Marine betont rechtmäßiges Vorgehen

Die Marine stellte klar, dass die Festnahme streng nach thailändischem Recht erfolgte. Besonderes Augenmerk liege auf dem Anti-Folter-Gesetz von 2022.

Die Menschenwürde und Grundrechte der Festgenommenen würden gewahrt, versicherte der Sprecher. Transparente und faire Gerichtsverfahren seien garantiert.

„Unsere Beamten sind angewiesen, humanitäre Fürsorge zu gewährleisten“, so Konteradmiral Parach.

Kampfansage an kriminelle Netzwerke

Das Grenzschutzkommando kündigte an, die Zusammenarbeit mit anderen Sicherheitsbehörden zu intensivieren. Überwachung und Durchsetzung der Gesetze werden verschärft.

Ziel ist es, Thailand nicht als Drehscheibe oder Unterstützungsbasis für internationale Verbrecherbanden zu nutzen. Die Ostgrenze soll dicht gemacht werden.

Dieser Erfolg ist ein Signal an alle Schleuser: Die thailändischen Grenzen sind auch an Feiertagen kein Selbstbedienungsladen.

Was mit den Festgenommenen passiert

Die sechs Chinesen befinden sich nun in Gewahrsam. Ihre Identitäten und die genauen Umstände ihrer geplanten Ausreise werden ermittelt.

Es wird geprüft, ob sie Opfer von Schleppern waren oder selbst Teil eines kriminellen Netzwerks sind. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren.

Für sie beginnt das neue Jahr nicht mit Feuerwerk, sondern in einer Zelle – eine deutliche Warnung an alle, die thailändisches Recht missachten.

🗣 Grenzen dicht – aber wie tief reicht das Problem?

Wenn selbst Feiertage gezielt für illegale Grenzübertritte genutzt werden, zeigt das die Anpassungsfähigkeit organisierter Netzwerke.

Reichen verstärkte Kontrollen aus – oder braucht es eine grundlegend neue Strategie gegen transnationale Kriminalität?
Und welche Rolle spielt Thailand dabei als Transitland im regionalen Machtgefüge?

Newsletter abonnieren

Newsletter auswählen:
Abonnieren Sie den täglichen Newsletter des Wochenblitz und erhalten Sie jeden Tag aktuelle Nachrichten und exklusive Inhalte direkt in Ihr Postfach.

Wir schützen Ihre Daten gemäß DSGVO. Erfahren Sie mehr in unserer Datenschutzerklärung.
Quelle: KhaoSod English

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert