BANGKOK, THAILAND – Landesweit sind die Feinstaubwerte PM2,5 auf gesundheitsschädliche Werte gestiegen. Die nationale Raumfahrt- und Geoagentur GISTDA meldete um 8 Uhr über die App Check Dust in allen Landesteilen ungesunde Luftqualität.
Weitreichende Belastung in 41 Provinzen
Nach Angaben von GISTDA wurden in 41 Provinzen sogenannte Rot-Werte gemessen. Diese Stufe steht für Belastungen, bei denen direkte Auswirkungen auf die Atemwege und die Gesundheit zu erwarten sind.
Weitere 19 Provinzen lagen in der orangefarbenen Kategorie, bei der gesundheitliche Effekte beginnen können. Unter den am stärksten betroffenen Gebieten sind Nong Khai, Bangkok, Chonburi, Samut Sakhon, Samut Prakan, Nakhon Pathom, Saraburi, Phra Nakhon Si Ayutthaya, Pathum Thani und Samut Songkhram.
Hauptstadt vollständig in der Rot-Zone
In der Metropole Bangkok überschritten am Morgen alle Bezirke die geltenden Sicherheitsstandards für PM2,5, die Hauptstadt wurde vollständig der Rot-Kategorie zugeordnet. Besonders hohe Werte registrierten die Messstellen in Lat Krabang, Nong Khaem, Min Buri, Nong Chok, Bang Khae, Watthana, Bang Bon, Saphan Sung, Prawet und Phasi Charoen.
Kurzfristige Prognosen der Fachbehörden gehen davon aus, dass die erhöhten Feinstaubkonzentrationen zunächst anhalten. Damit bleiben auch die Gesundheitsrisiken bestehen.
• Atemwegsbeschwerden können sich verschlimmern
• Risikogruppen wie Kinder, Ältere und Vorerkrankte sind besonders gefährdet
• Längere Außenaufenthalte sollten in stark belasteten Gebieten möglichst vermieden werden
Sicht getrübt – Unmut in Pattaya wächst
Auch der Küstenort Pattaya meldete am Dienstag eine spürbare Verschlechterung der Luftqualität. Bewohner und Urlauber klagten darüber, dass Sicht auf Meer und vorgelagerte Inseln deutlich eingeschränkt sei.
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Zahlreiche Anwohner forderten nach Medienberichten ein energisches Einschreiten der zuständigen Behörden. Die Luftverschmutzung treffe nicht nur die Gesundheit, sondern auch den für die Region wichtigen Tourismussektor.
Quelle: PR Thai Government
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