BANGKOK, THAILAND – In mehreren Landesteilen sind die Werte des gefährlichen Feinstaubs PM2,5 über den Grenzwert gestiegen, wie das Center for Air Pollution Mitigation (CAPM) am 15.02.2026 meldete. Insgesamt waren am späten Nachmittag 18 Provinzen von einer Belastung betroffen, die laut Behörde bereits die Gesundheit beeinträchtigen kann.
Lagebericht und betroffene Regionen
Nach Angaben des CAPM wurden am 15.02.2026 gegen 17.00 Uhr erstmals wieder flächendeckend Belastungen registriert, die besonders den Großraum Bangkok, den Norden und den Nordosten betreffen.
Über dem Standard lagen demnach Provinzen in der Zentral- und Westregion wie Nonthaburi, Bangkok, Sing Buri, Saraburi, Ang Thong, Uthai Thani und Kamphaeng Phet, im Norden unter anderem Nan, Phitsanulok und Phetchabun, im Nordosten Loei, Khon Kaen, Kalasin, Ubon Ratchathani, Sisaket, Nakhon Ratchasima, Surin sowie im Osten die Provinz Sa Kaeo.
Messwerte in den Regionen
Im Norden lagen die PM2,5-Konzentrationen laut CAPM in fünf überwachten Gebieten über dem Standard, mit Werten zwischen 12,0 und 46,4 Mikrogramm pro Kubikmeter.
Der Nordosten meldete in sieben Gebieten Überschreitungen mit einer Spanne von 20,4 bis 50,3 Mikrogramm pro Kubikmeter, während die Zentral- und Westregion in drei Gebieten zwischen 14,1 und 64,6 Mikrogramm pro Kubikmeter verzeichnete und der Osten in einem Gebiet auf 16,1 bis 52,7 Mikrogramm pro Kubikmeter kam.
Bangkok und Süden im Vergleich
Für Bangkok und die umliegenden Provinzen, die gemeinsam von der Pollution Control Department (PCD) und der Stadtverwaltung überwacht werden, wurden in drei Gebieten Werte von 11,2 bis 42,2 Mikrogramm pro Kubikmeter gemessen, wobei mehrere Stationen den Grenzwert überschritten.
Im Süden dagegen blieb die Luftqualität laut CAPM durchweg im Bereich sehr gut bis gut mit Werten zwischen 9,6 und 13,9 Mikrogramm pro Kubikmeter, was auf starke Durchlüftung und Meeresbrisen zurückgeführt wurde.
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Prognose bis 22. Februar
Für den Zeitraum 16.–22. Februar rechnete das CAPM auf Basis von Wetter- und Lüftungsanalysen damit, dass fast alle Regionen mit Phasen schlechter Durchlüftung und schwachen Winden konfrontiert sein werden, welche die Staubansammlung fördern.
Besonders angespannt sei die Lage im Nordosten, wo die Behörde eine anhaltend steigende Belastung bis 22. Februar erwartet und dies mit lokalen Emissionen, offenen Feuerstellen und grenzüberschreitender Verschmutzung in Verbindung brachte.
Warnstufen und Risikogruppen
Für den Großraum Bangkok und Samut Prakan sagte das CAPM steigende PM2,5-Werte im Zeitraum 16.–21. Februar voraus, da schlechte Durchlüftung morgens und abends sowie östliche Winde Schadstoffe in der Region halten könnten, weshalb Pendlerinnen und Pendler im öffentlichen Verkehr sowie Beschäftigte im Freien Schutzmasken vorbereiten sollten.
In seinem zeitlich gestaffelten Warnplan kündigte das CAPM an, dass vom 16.–17. Februar die meisten Regionen (mit Ausnahme des Südens) voraussichtlich den Orange-Bereich erreichen, in dem gesundheitliche Auswirkungen beginnen, während zwischen 18.–20. Februar vor allem der Großraum Bangkok und der Nordosten im Fokus bleiben und vom 21.–22. Februar insbesondere der Nordosten und Teile Bangkoks aufgrund anhaltend schlechter Durchlüftung unter Beobachtung stehen.
Empfehlungen und Informationsquellen
Während der erwarteten Spitzenbelastung vom 16.–18. Februar riet das CAPM Schulen und Behörden in Risikogebieten, Außenaktivitäten nach innen zu verlegen, um Kinder und Jugendliche möglichst wenig Feinstaub auszusetzen.
Der Bevölkerung empfahl die Behörde, Aufenthalte im Freien zu reduzieren oder bei Bedarf N95-Masken zu tragen, besonders gefährdete Gruppen wie Kinder, ältere Menschen und Personen mit Atemwegserkrankungen sollten Außenaktivitäten meiden und bei Husten, Atemnot oder Augenreizungen sofort ärztlichen Rat suchen, wobei aktuelle Messwerte über die Portale Air4Thai.com, airbkk.com sowie die Apps Air4Thai und AirBKK abrufbar sind.
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wen wunderts, bei dem unvernünftigem handeln.
dieselfahrzeuge mit üblem schadstoff ausstoss, automotoren werden nicht abgestellt beim einkaufen, denn die klimaanlagen müssen ja den komfort im auto beibehalten, und dazu kommt noch das abbrennen der stoppelfelder….
wie gebildet sind die menschen, und wie viel hirn benützen sie, um darüber nachzudenken ?
unvernünftig und unnütz.
aber sie atmen die selbe ungesunde luft, gottseidank.
ärzte und spitäler kriegen arbeit.
und die regierung unternimmt gar nichts, wunderbar.
weiter so