Soldat bei Minenunfall in Surin schwer verletzt

Ein Soldat der thailändischen Armee ist am frühen Freitagmorgen im Militärstützpunkt Erawan in der Provinz Surin durch eine Antipersonenmine schwer verletzt worden. Er wurde in das Kab-Cheing-Krankenhaus eingeliefert, sein Zustand gilt als ernst.

Soldat bei Minenunfall in Surin schwer verletzt
KhaoSod
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SURIN – Im Militärstützpunkt Erawan in der Provinz Surin ist am frühen Freitagmorgen (27. Februar 2026) ein Soldat bei der Detonation einer Antipersonenmine schwer verletzt worden. Er verlor dabei sein rechtes Bein und erlitt weitere Verletzungen an beiden Beinen sowie am linken Arm.

Vorfall im Stützpunkt Erawan

Um 06:44 Uhr detonierte auf dem Gelände des Stützpunkts Erawan eine Antipersonenmine. Private Dechsak Treekham von der 233. Infanteriekompanie wurde dabei schwer verletzt. Kameraden leisteten sofort erste Hilfe, bevor der Schwerverletzte mit einem Rettungsfahrzeug in das Kab-Cheing-Krankenhaus transportiert wurde.

Ein Krankenhaussprecher teilte mit, der Zustand des Soldaten sei ernst, er stehe unter ständiger ärztlicher Überwachung. Weitere Operationen und eine längere Rehabilitationsphase seien zu erwarten.

Militär leitet Untersuchung ein

Das Militär hat einen Untersuchungsausschuss eingesetzt, um zu klären, wie die Mine auf das gesicherte Stützpunktgelände gelangen konnte. In einer ersten Stellungnahme hieß es, der Vorfall werde mit Nachdruck untersucht. Zu möglichen Sicherheitslücken oder Versäumnissen bei der Räumung äußerten sich die Verantwortlichen zunächst nicht.

Die Vorgesetzten zeigten sich bestürzt. Konkrete Ergebnisse der internen Untersuchung wurden bisher nicht bekanntgegeben.

Grenzprovinz mit historischer Minenbelastung

Die Provinz Surin grenzt an Kambodscha. Jahrzehntelange Konflikte haben in der Region Altlasten hinterlassen: Landminen werden regelmäßig in der Nähe von Ortschaften und Militäreinrichtungen entdeckt. Ein Zwischenfall innerhalb eines aktiven Militärstützpunkts gilt als ungewöhnlich.

Die Armee hat angekündigt, Sicherheitsprotokolle in Grenzbasen zu überprüfen. Ob und welche Konsequenzen daraus folgen, ist Gegenstand der laufenden Untersuchung.

Zustand des Verletzten bleibt ernst

Private Dechsak Treekham befindet sich weiterhin in stationärer Behandlung. Über den Fortgang der militärischen Untersuchung sowie mögliche Maßnahmen zur Absicherung der Grenzbasen liegen noch keine offiziellen Angaben vor.

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Quelle: KhaoSod

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