SRI RACHA, THAILAND – 18 Menschen sind bei einem Auffahrunfall mit vier Fahrzeugen auf der Highway 331 im Bezirk Sri Racha verletzt worden, darunter ausschließlich Migranten aus Myanmar. Schwerverletzte oder Todesopfer gab es nach Angaben der Einsatzkräfte nicht, die Unfallstelle verursachte jedoch einen kilometerlangen Rückstau.
Ablauf des Unfalls
Der Unfall ereignete sich am 7. Februar 2026 gegen 7.30 Uhr auf einem neu gebauten Abschnitt der Highway 331 in Fahrtrichtung Mab Aeng gegenüber dem Pinthong Industrial Estate 3.
Nach ersten Erkenntnissen fuhr ein weißer Isuzu-Sattelzug einem mit Arbeitern besetzten Pickup auf, woraufhin dieser in zwei vorausfahrende Fahrzeuge geschoben wurde.
Lage am Unfallort
Rettungsteams des Pure Ying Thai Rescue Center aus Sri Racha rückten gemeinsam mit Beamten der Polizeiinspektion Nongkham unter Leitung von Pol. Lt. Col. Chiraphong Sitthithanyalaksana zur Unfallstelle aus.
Die Einsatzkräfte fanden den Sattelzug auf der äußersten rechten Spur mit deutlich beschädigter linker Front sowie drei weitere beschädigte Fahrzeuge, darunter einen stark deformierten weißen Isuzu-Pickup mit Arbeitsaufbau.
Verletzte und Verkehrsbehinderungen
In diesem als Arbeitertransport umgebauten Pickup befanden sich 18 Staatsangehörige aus Myanmar, die sämtlich Verletzungen wie Platzwunden am Kopf, Schwellungen, Prellungen und allgemeine Schmerzen erlitten.
Alle Verletzten wurden nach einer ersten Versorgung umgehend in Krankenhäuser im Raum Sri Racha eingeliefert, während sich der Verkehr auf der vielbefahrenen Route auf einer Länge von mehr als zwei Kilometern staute.
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Aussage des Lastwagenfahrers und Ermittlungen
Der 36-jährige Jirayut Khamkhian, Fahrer des Sattelzugs mit leerem Container, gab an, er sei mit etwa 60 km/h auf der rechten Spur unterwegs gewesen, als der Arbeiter-Pickup plötzlich von der mittleren auf seine Spur wechselte und kurz darauf vor ihm nach links auswich.
Er habe noch gebremst, den Zusammenstoß aber nicht mehr verhindern können, woraufhin der Pickup nach vorn geschoben und auf einen weiteren Pickup sowie einen Pkw aufprallte, die zuvor bereits abbremsten.
Weiteres Vorgehen der Behörden
Die Polizei nahm am Unfallort Spuren auf und lud sämtliche beteiligten Fahrer zur weiteren Befragung auf die Dienststelle in Nongkham vor.
Nach Angaben der Ermittler laufen die Verfahren nun nach den geltenden gesetzlichen Bestimmungen, um Verantwortlichkeiten und mögliche Verstöße abschließend zu klären.


