Steuern auf Ersparnisse in Thailand: Was Rentner über Überweisungen wissen müssen
Ein deutscher Rentner in Hua Hin hat seine Morgenroutine: Kaffee auf der Terrasse mit Blick aufs Meer. Doch eine Online-Diskussion über thailändische Steuerregeln hat ihn verunsichert. Seit drei Jahren lebt er in Thailand und überweist regelmäßig Geld aus Deutschland für seinen Lebensunterhalt. Nun fragt er sich, ob seine Ersparnisse plötzlich besteuert werden könnten.
Die Sorge ist nachvollziehbar, denn seit 2024 gelten neue Regeln für Auslandseinkünfte in Thailand. Für Ersparnisse, die vor diesem Stichtag angesammelt wurden, gibt es jedoch klare Schutzregelungen. Wer die Details nicht kennt, riskiert Fehler oder macht sich unnötige Sorgen. Ein Überblick über die aktuelle Rechtslage und was Residenten jetzt beachten sollten.
Wie sich das thailändische Steuerrecht 2024 grundlegend geändert hat
Bis Ende 2023 galt in Thailand eine Regelung, die vielen Rentnern entgegenkam. Wer Einkünfte im Ausland erzielte, konnte diese steuerfrei nach Thailand überweisen, sofern die Überweisung nicht im selben Kalenderjahr erfolgte. Ein Beispiel: Dividenden aus 2022, die erst 2023 überwiesen wurden, blieben steuerfrei.
Diese Praxis endete mit der Order 161/2566 vom September 2023. Ab dem 1. Januar 2024 gilt: Wer in Thailand steueransa ̈ssig ist und Auslandseinkünfte ins Land bringt, muss diese grundsätzlich versteuern. Der Zeitpunkt, wann das Geld verdient wurde, spielt dabei keine entscheidende Rolle mehr. Diese Änderung verunsicherte zunächst viele Einwanderer erheblich.
Bestandsschutz für Ersparnisse: Was vor 2024 verdient wurde, bleibt steuerfrei
Kurz nach der ersten Order folgte im November 2023 eine wichtige Klarstellung durch Order 162/2566. Diese bestätigt: Einkünfte, die vor dem 1. Januar 2024 erzielt wurden, bleiben auch bei späterer Überweisung nach Thailand steuerfrei. Wer also jahrzehntelang gespart hat, kann diese Ersparnisse ohne Steuerpflicht nach Thailand überweisen.
Die entscheidende Voraussetzung ist der Nachweis, dass das Geld tatsächlich vor 2024 verdient wurde. Kontoauszüge, Steuerbescheide aus dem Heimatland oder andere Dokumente können hier als Beleg dienen. Ohne entsprechende Unterlagen könnte die thailändische Steuerbehörde im Zweifel davon ausgehen, dass es sich um neues, steuerpflichtiges Einkommen handelt.
Wer als steueransässig in Thailand gilt und welche Pflichten damit verbunden sind
In Thailand gilt jede Person als steueransässig, die sich 180 Tage oder länger in einem Kalenderjahr im Land aufhält. Dies betrifft die meisten Rentner und Langzeiturlauber, die ihren Lebensmittelpunkt hierher verlegt haben. Die Art des Visums spielt dabei keine Rolle, mit Ausnahme des speziellen LTR-Visums mit Sonderregelungen.
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Auch die Staatsbürgerschaft ist für die thailändische Steuerbehörde irrelevant bei der Bestimmung der Ansässigkeit. Wer in Thailand lebt, fällt unter die hiesigen Steuergesetze. Steueransa ̈ssige sind verpflichtet, ihre weltweiten Einkünfte zu deklarieren, soweit sie diese nach Thailand überweisen. Geld, das im Ausland verbleibt, wird in Thailand nicht besteuert.
Thailand besteuert nur überwie senes Einkommen nach dem Remittance-Prinzip
Thailand folgt der sogenannten Remittance Base Rule. Das bedeutet: Nur Gelder, die tatsächlich auf ein thailändisches Konto fließen oder ins Land gebracht werden, sind für den thailändischen Fiskus relevant. Solange Vermögenswerte im Ausland verbleiben und dort verwaltet werden, greift das thailändische Steuerrecht nicht.
Dies ist ein wesentlicher Unterschied zu vielen europäischen Ländern oder den USA, wo das Welteinkommen unabhängig vom Ort der Überweisung besteuert wird. Für Residenten in Thailand eröffnet dies Gestaltungsmöglichkeiten: Wer seine laufenden Kosten mit Kreditkarten deckt, die im Ausland abgerechnet werden, vermeidet zunächst die Steuerpflicht auf diese Beträge.
Unterscheidung zwischen Kapitalstamm und Erträgen ist rechtlich entscheidend
Steuerrechtlich ist die Trennung zwischen dem ursprünglichen Kapital und den daraus erzielten Erträgen wichtig. Der Kapitalstamm bezeichnet das bereits versteuerte Geld, das auf einem Konto liegt. Erträge sind hingegen Zinsen, Dividenden oder Mieteinnahmen, die dieses Kapital im Laufe der Zeit neu generiert hat.
Während der Kapitalstamm bei einer Überweisung nach Thailand in der Regel steuerfrei bleibt, sieht es bei den Erträgen anders aus. Neue Gewinne, die im Ausland erzielt und dann nach Thailand transferiert werden, sind grundsätzlich steuerpflichtig. Die Herausforderung besteht darin, bei einer Überweisung genau zu dokumentieren, welcher Teil Kapital und welcher Teil Ertrag ist.
Doppelbesteuerungsabkommen schützen vor doppelter Steuerzahlung auf dieselben Einkünfte
Ein wichtiges Schutzinstrument für Einwanderer aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz sind die Doppelbesteuerungsabkommen zwischen diesen Ländern und Thailand. Diese völkerrechtlichen Verträge regeln, welcher Staat das Besteuerungsrecht für bestimmte Einkunftsarten hat. Sie sollen verhindern, dass dieselben Einkünfte in beiden Ländern besteuert werden.
Im Fall von staatlichen Renten liegt das Besteuerungsrecht laut den meisten Abkommen beim Kassenstaat, also im Herkunftsland. Werden solche Gelder nach Thailand überwiesen, darf Thailand hierauf keine erneute Steuer erheben. Bei privaten Renten oder Betriebsrenten kann die Situation komplexer sein. Hier ist oft eine individuelle Prüfung erforderlich.
Nachweispflichten: Was Betroffene dokumentieren und aufbewahren sollten
Im Jahr 2026 liegt die Beweislast faktisch beim Steuerzahler, sobald das Finanzamt Fragen stellt. Wer behauptet, dass eine Überweisung aus steuerfreien Ersparnissen von vor 2024 stammt, muss dies belegen können. Die Behörden verlangen im Zweifel Kontoauszüge und Steuerbescheide aus dem Heimatland.
Diese Dokumentationspflicht mag aufwendig erscheinen, ist aber der einzige Weg zur Rechtssicherheit. Experten empfehlen, Ordner anzulegen, in denen die Herkunft größerer Summen nachvollziehbar dokumentiert ist. Wer seine Unterlagen geordnet vorlegen kann, hat im Dialog mit thailändischen Beamten deutlich weniger Probleme.
Geplante Erleichterung: Zwei-Jahres-Frist wurde vorgeschlagen, aber nicht beschlossen
Im Mai 2025 kündigte das thailändische Finanzministerium eine Erleichterung an: Auslandseinkünfte sollten steuerfrei bleiben, wenn sie innerhalb von zwei Steuerjahren nach ihrer Erzielung nach Thailand überwiesen werden. Diese Regelung sollte Einkünfte ab 2024 betreffen und die Steuerlast für viele Residenten deutlich senken.
Allerdings wurde dieser Gesetzentwurf nie verabschiedet. Mit der Auflösung des Parlaments im Dezember 2025 sind alle anhängigen Gesetzgebungsverfahren pausiert. Stand Februar 2026 gelten nach wie vor die Orders 161 und 162 aus dem Jahr 2023. Für Einkünfte ab 2024, die nach Thailand überwiesen werden, besteht grundsätzlich Steuerpflicht.
Parlamentswahl am 8. Februar 2026: Ungewisse Zukunft der Steuerregelungen
Am 8. Februar 2026 finden in Thailand Parlamentswahlen statt, nachdem das Parlament im Dezember 2025 aufgelöst wurde. Bis zur Bildung einer neuen Regierung ist Thailand unter einer Übergangsregierung. Wichtige Steuerreformen sind in dieser Phase unwahrscheinlich. Die geplante Zwei-Jahres-Erleichterung bleibt vorerst Entwurf ohne Rechtskraft.
Was nach der Wahl mit den Steuerregelungen geschieht, ist derzeit unklar. Eine neue Regierung könnte die geplante Erleichterung wieder aufgreifen, das Thema aber auch ganz anders behandeln. Bis eine Änderung im Royal Gazette veröffentlicht wird, gelten die aktuellen Regeln weiter. Spekulationen über künftige Gesetzesänderungen helfen niemandem – verlässlich ist nur, was offiziell beschlossen wurde.
Vermögensumwandlung aus Hausverkauf: In der Regel steuerfrei bei korrektem Nachweis
Wer sein Haus in Europa verkauft und den Erlös nach Thailand überweist, um hier eine Immobilie zu kaufen, führt keine steuerpflichtigen Einkünfte ein, sondern wandelt Vermögen um. Solche Transaktionen sind steuerlich unproblematisch, sofern sie gut belegt sind. Der Kaufvertrag und der Nachweis des Geldflusses sind die wichtigsten Dokumente.
Es muss klar ersichtlich sein, dass das Geld aus dem Hausverkauf stammt und nicht aus laufenden Gewinnen. Ohne diese Belege könnte ein Sachbearbeiter die Summe fälschlicherweise als steuerpflichtiges Einkommen einstufen. Die ordnungsgemäße Dokumentation schützt vor solchen Missverständnissen.
Rentenzahlungen: Staatliche Renten meist geschützt, private Renten komplexer
Viele Residenten leben von einer Kombination aus staatlicher Rente und privater Altersvorsorge. Während die staatliche Rente oft durch das Doppelbesteuerungsabkommen geschützt ist, sind private Renten oder Betriebsrenten komplexer. Hier hat Thailand unter Umständen ein Besteuerungsrecht, wenn das Geld ins Land fließt.
Auch hier gilt: Nur der Ertragsanteil ist relevant, nicht die Rückzahlung des eingezahlten Kapitals. Die Berechnung dieses Anteils kann kompliziert sein und erfordert oft die Hilfe eines Steuerberaters. Es lohnt sich, genau zu prüfen, wie die eigene Rente zusammengesetzt ist.
Zeitfaktor bei Ersparnissen: Je älter das Geld, desto einfacher der Nachweis
Je länger Geld auf dem ausländischen Konto lag, desto einfacher ist die Argumentation, dass es sich um Altvermögen handelt. Gelder, die vor dem Umzug nach Thailand oder vor 2024 erwirtschaftet wurden, sind in der Regel unkritisch. Probleme entstehen meist bei Geldern, die frisch auf das Auslandskonto eingehen und kurz darauf nach Thailand überwiesen werden.
Wer Ersparnisse aus der Zeit vor 2024 besitzt, ist in einer guten Position. Man muss lediglich das Datum des Erwerbs und den Zeitpunkt der Ansässigkeit in Thailand dokumentieren. Die Zeit arbeitet hier für den Steuerzahler, nicht gegen ihn. Alte Kontoauszüge sind deshalb wertvoll und sollten aufbewahrt werden.
LTR-Visum als Sonderfall: Steuerbefreiung für Auslandseinkünfte bei hohen Hürden
Für wohlhabende Einwanderer oder spezialisierte Fachkräfte hat Thailand das Long Term Resident Visum geschaffen. Ein wesentlicher Vorteil dieses Titels ist die explizite Befreiung von der Steuer auf eingeführtes Auslandseinkommen. Wer diesen Status besitzt, kann die meisten Diskussionen um Steuerpflichten getrost ignorieren.
Die Hürden für dieses Visum sind jedoch hoch. Es erfordert hohe Investitionen oder ein sehr hohes regelmäßiges Einkommen, das nachgewiesen werden muss. Für die breite Masse der Residenten bleibt daher die reguläre Steuergesetzgebung relevant. Das LTR-Visum ist eine Option für wenige, nicht für alle.
Strategische Kontentrennung: Experten raten zu separaten Konten im Heimatland
Steuerberater raten im Jahr 2026 dringend dazu, im Heimatland getrennte Konten zu führen. Ein Konto sollte ausschließlich für den Kapitalstamm und alte Ersparnisse reserviert sein. Ein zweites Konto dient dem Empfang laufender Einkünfte wie Zinsen, Dividenden oder Mieteinnahmen.
Überweist man Geld nach Thailand, sollte dies idealerweise vom Sparkonto erfolgen. So lässt sich gegenüber dem thailändischen Finanzamt einfacher belegen, dass kein neues Einkommen transferiert wurde. Diese klare Trennung ist eine der effektivsten Methoden zur Risikominimierung und erleichtert die Dokumentation erheblich.
Automatischer Informationsaustausch: Thailands Teilnahme am globalen Datenaustausch
Thailand ist in den internationalen automatischen Informationsaustausch eingebunden. Das bedeutet, dass das thailändische Finanzamt Daten über Kontostände von Residenten im Ausland erhält. Verstecken funktioniert nicht mehr, Transparenz ist die neue Norm. Dies betrifft Konten in über 120 Ländern weltweit.
Diese Vernetzung bedeutet, dass die Behörden theoretisch wissen, welche Vermögenswerte existieren. Es geht nicht mehr darum, ob man Konten hat, sondern darum, die Natur der Geldbewegungen korrekt zu erklären. Der transparente Umgang mit den eigenen Finanzen ist deshalb der beste Weg, um Probleme zu vermeiden.
Banken stellen mehr Fragen: Wie man auf Nachweise reagieren sollte
Thailändische Banken sind vorsichtiger geworden und stellen bei größeren Eingängen manchmal Fragen zur Herkunft der Gelder. Dies geschieht oft aus Compliance-Gründen der Bankinstitute selbst und nicht unbedingt auf Anweisung des Finanzamts. Die Banken wollen sicherstellen, dass sie keine Probleme mit Geldwäsche-Vorschriften bekommen.
Man sollte solche Anfragen ruhig und sachlich beantworten und die vorbereiteten Unterlagen vorlegen. In Panik zu verfallen oder der Bank Informationen zu verweigern, ist kontraproduktiv. Eine kooperative Haltung sichert den reibungslosen Zahlungsverkehr und verhindert unnötige Verzögerungen.
Keine rückwirkende Besteuerung: Fokus liegt auf aktuellen Steuerjahren ab 2024
Eine häufige Sorge in Online-Foren ist, dass Thailand rückwirkend für vergangene Jahre Steuern fordern könnte. Diese Befürchtung ist juristisch unbegründet. Gesetze entfalten ihre Wirkung in der Regel erst ab ihrem Inkrafttreten. Order 162/2566 stellte ausdrücklich klar, dass Einkünfte vor 2024 auch bei späterer Überweisung steuerfrei bleiben.
Der Fokus der Prüfungen liegt auf den Steuerjahren ab 2024. Die Angst vor riesigen Nachzahlungen für die ferne Vergangenheit ist unbegründet. Man sollte sich auf die korrekte Handhabung aktueller Überweisungen konzentrieren, nicht auf hypothetische Szenarien aus der Vergangenheit.
Ordnung und Dokumentation: Was Residenten konkret tun sollten
Die Situation im Jahr 2026 erfordert keine Panik, sondern kaufmännische Sorgfalt. Wer seine Finanzen dokumentiert und Belege aufbewahrt, hat wenig zu befürchten. Die thailändischen Behörden konzentrieren sich auf größere Steuervermeidungen, nicht auf normale Rentner mit durchschnittlichen Überweisungen.
Das Ziel ist ein faires Steuersystem, nicht die Vertreibung von Residenten. Mit einer geordneten Ablage und einem Grundverständnis der Regeln lässt es sich weiterhin gut in Thailand leben. Wichtig ist, nicht auf Gerüchte zu reagieren, sondern sich an die tatsächlichen gesetzlichen Grundlagen zu halten.
Praktische Handlungsempfehlungen für Rentner und Langzeitresidenten
Residenten sollten zunächst prüfen, wie viele Tage sie jährlich in Thailand verbringen. Wer unter 180 Tagen bleibt, gilt nicht als steueransa ̈ssig und hat keine Meldepflichten. Wer darüber liegt, sollte seine Kontostruktur im Heimatland überprüfen und gegebenenfalls anpassen. Die Trennung von Alt- und Neuvermögen auf verschiedenen Konten ist empfehlenswert.
Wichtige Dokumente sollten griffbereit sein: Kontoauszüge, die zeigen, wann Geld verdient wurde, Steuerbescheide aus dem Heimatland, Kaufverträge bei Immobilienverkäufen und Rentenbescheide. Wer diese Unterlagen vorbereitet hat, kann auf Nachfragen der Behörden oder Banken souverän reagieren und Missverständnisse schnell ausräumen.
Vorsicht vor Fehlinformationen: Offizielle Quellen sind entscheidend
In Online-Foren und sozialen Medien kursieren viele Halbwahrheiten und Spekulationen zu thailändischen Steuerregeln. Nicht alles, was dort behauptet wird, entspricht der Rechtslage. Verlässlich sind nur Informationen, die im Royal Gazette veröffentlicht wurden oder von offiziellen Stellen stammen.
Wer unsicher ist, sollte einen lizenzierten Steuerberater in Thailand konsultieren, der mit den aktuellen Regelungen vertraut ist. Die Investition in professionelle Beratung kann sich lohnen und schützt vor teuren Fehlern. Eigenrecherche ist gut, ersetzt aber bei komplexen Fällen nicht die fachliche Expertise.
Ersparnisse bleiben geschützt: Beruhigende Erkenntnisse für Betroffene
Zurück zum Rentner in Hua Hin. Nach Prüfung der Fakten versteht er nun, dass sein angespartes Lebenswerk nicht in Gefahr ist, solange er es als solches nachweisen kann. Die Steuerpflicht betrifft primär neue Gewinne ab 2024, nicht die Substanz, die er über Jahrzehnte aufgebaut hat.
Das System ist komplexer geworden, aber nicht feindselig. Er muss lediglich seine alten Bankauszüge sortieren, um bei Bedarf den Ursprung seiner Überweisungen belegen zu können. Mit dieser Vorbereitung kann er seinen Lebensabend in Thailand weiterhin unbeschwert genießen, ohne Angst vor unangemessenen Steuerforderungen haben zu müssen.
Einordnung: Thailand folgt internationalen Standards bei der Besteuerung
Die Besteuerung von Auslandseinkünften ist kein thailändischer Sonderweg, sondern entspricht internationalen Standards. Viele Länder haben ähnliche Regelungen eingeführt oder verschärft. Thailand hat sich lediglich an weltweite Entwicklungen angepasst und seine Steuergesetzgebung modernisiert.
Für Residenten bedeutet dies etwas mehr administrativen Aufwand, aber nicht zwingend eine höhere finanzielle Belastung. Die meisten Rentner mit normalem Einkommen werden kaum Mehrbelastungen spüren, sofern sie ihre Unterlagen in Ordnung haben. Das Leben in Thailand bleibt attraktiv, erfordert nun aber etwas mehr Sorgfalt bei der Finanzplanung.
Anmerkung der Redaktion:
Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine steuerliche Beratung dar. Die Steuergesetze in Thailand können komplex sein und unterliegen Änderungen. Für verbindliche Auskünfte zu Ihrer spezifischen finanziellen Situation empfehlen wir die Konsultation eines lizenzierten Steuerberaters in Thailand.




