CHACHOENGSAO â Eine jugendliche Rangelei endete beinahe tĂśdlich. Ein 17-Jähriger stach in einer Schule wiederholt auf seinen MitschĂźler ein. Der Grund: Das Opfer hatte ihm als Scherz die Hose heruntergezogen. Jetzt kämpft der 16-Jährige mit schweren Verletzungen im Krankenhaus.
Rettungseinsatz in der Schule
Der Vorfall ereignete sich am 19. November in einer Schule in der Provinz Chachoengsao. Lehrer alarmierten sofort die Rettungskräfte der Tha Kradan District Rescue Foundation.
Der verletzte Schßler, der 16-jährige Wuttipong, wurde mit schweren Stichverletzungen ins Sanam Chai Khet Krankenhaus gebracht.
Während des Transports sagte der Jugendliche den Sanitätern: âIch war schockiert, weil ich ihn als Freund betrachtet habe.â Er gab zu, dem Angreifer die Hose heruntergezogen zu haben, aber mit einer solchen Reaktion nicht gerechnet zu haben.
Schwere Verletzungen â 50 Stiche
Die Familie des Opfers ist fassungslos. Der 21-jährige Bruder Nattapong berichtete dem Sender Channel 8 von den schrecklichen Verletzungen.
âMein Bruder benĂśtigte Ăźber 50 Stiche fĂźr mehrere Wundenâ, so der besorgte Bruder. Die tiefe Brustverletzung sei am besorgniserregendsten gewesen, da sie zu starkem Blutverlust fĂźhrte.
Laut aktuellen Berichten ist Wuttipongs Zustand jetzt stabil. Die Polizei von Sanam Chai Kett leitete umgehend Ermittlungen ein und sprach mit den Eltern beider SchĂźler.
Täter ist Minderjähriger
Da der Angreifer erst 17 Jahre alt ist, wird der Fall nach dem Jugendstrafrecht behandelt. Die Polizei arbeitet mit verschiedenen Fachbeamten zusammen, um den Jugendlichen zu vernehmen.
Nach Paragraf 297 des Strafgesetzes drohten einem Erwachsenen fĂźr schwere KĂśrperverletzung sechs Monate bis zehn Jahre Haft und eine Geldstrafe von 10.000 bis 200.000 Baht (250 bis 5.000 Euro).
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Bei Minderjährigen entscheiden jedoch Polizei und Gericht ßber die angemessene Strafe. Der Fall wirft ein grelles Licht auf die zunehmende Gewalt an thailändischen Schulen.
Weitere Vorfälle an Schulen
Dies ist leider kein Einzelfall. Erst letzte Woche wurde in Nakhon Si Thammarat ein 24-Jähriger festgenommen, der einen 14-jährigen Schßler im Klassenzimmer bedroht und angegriffen hatte.
Und erst im Oktober versuchte ein thailändisches Schulmädchen, sich das Leben zu nehmen, nachdem ein Schulsecurity sie angeblich zu vergewaltigen versucht hatte und MitschĂźler anschlieĂend falsche GerĂźchte Ăźber sie verbreiteten.
Die Mutter des Mädchens forderte die BehĂśrden auf, Mobbing an Schulen endlich ernst zu nehmen. Ihre Tochter sei durch den Ăbergriffversuch und die GerĂźchte schwer traumatisiert.
Experten fordern Konsequenzen
Die jßngsten Vorfälle lÜsten eine Debatte ßber die Sicherheit an Thailands Schulen aus. Bildungsexperten fordern verstärkte psychologische Betreuung und Konfliktmediation.
âWir mĂźssen unseren Kindern beibringen, Konflikte ohne Gewalt zu lĂśsenâ, so ein lokaler Kinderpsychologe. Die Prävention mĂźsse bereits in jungen Jahren beginnen.
FĂźr die Familien beider Jungen beginnt nun ein langer Prozess der Aufarbeitung â während die Justiz Ăźber das Schicksal des 17-jährigen Angreifers entscheidet.
Wenn ein Streich eskaliert
đĽ Wann hĂśrt SpaĂ auf â und beginnt Gewalt?
Ein heruntergezogene Hose â und plĂśtzlich kämpfen Ărzte um das Leben eines Jugendlichen. Solche Fälle werfen die Frage auf: Wo sind heute Grenzen im Schulalltag? Lehrer, Eltern, SchĂźler â alle stehen ratlos daneben.
Wie viel Druck, Frust oder Wut staut sich in den Klassenzimmern wirklich an?
đ Deine Meinung: Brauchen wir strengere Regeln â oder bessere Prävention? Schreibâs in die Kommentare!



Da haben wohl die Erziehungsmethoden der Eltern versagt bzw GroĂeltern, je nachdem wer auf ihn aufpasst., nicht die Schuld dem Bildungswesen geben, wenn im TV Mord u Totschlag Gang und gebe ist, um nur ein Beispiel zu nennen,.oder der alki Vater seine Mutter schlägt, oder was auch immer hier normal ist, yaba Junkies die alle emphatie abtĂśtet, färbt sich halt auf Kinder ab…die letztlich immer darunter leiden…mit dem Buddhismus hat das nix zu tun, egal wie viel man spendet… Aber Hosen runterziehen ist halt auch nicht die hĂśfliche Art hallo zu sagen..vor allem einem.aelteren,.der verliert ja sein Gesicht wenn er sich nicht wehrt….amazing Thailand mak wieder…in Deutschland wĂźrds jetzt Messerverbotszone geben..haha, das hilft wie man sieht genauso…Ironie aus…dem Opfer gute Besserung, dem Täter Einsicht das er sowas nimmer macht.
Zu meinen Schulzeiten gab es zwei drei saftige „Watschen“ vom „Empfänger“ des Scherzes bzw. dessen
kräftigeren Freunden, -so als DenkanstoĂ, damit der SpaĂvogel Erfahrung sammelt, wie weit ein Scherz
als solcher akzeptiert wird, und der durchschnittliche Humor reicht. (Vielleicht eine Art „alpenländische Pädagogik“?)
Gegenstände oder gar Messer waren „unter jeder WĂźrde“, da auf diese Weise nur „Grattler“ (=minderwertiges Gesocks)
reagieren.
Die Zeiten haben sich halt geändert. Global, wie’s aussieht. Leider……….