Britischer Tourist stirbt bei Sturz aus Hochhaus in Chiang Mai
Polizei ermittelt
CHIANG MAI – Ein britischer Urlauber ist in der Nacht zum 19. Juli tödlich verunglückt, nachdem er aus dem 10. Stock eines Condominiums im Stadtteil Chang Klan stürzte. Die Polizei untersucht den Vorfall, während die Freundin des Opfers unter Schock steht – das Paar wollte eigentlich nächsten Monat heiraten.
Tragödie kurz vor Mitternacht
Freundin schwer traumatisiert
Gegen 23:30 Uhr gingen bei den Behörden Notrufe ein, dass ein Mann aus einem Hochhaus gestürzt sei. Vor Ort fanden Rettungskräfte nur noch den leblosen Körper des Briten, dessen Identität noch nicht bekanntgegeben wurde. Seine Freundin, die den Sturz miterlebte, war „völlig aufgelöst“ und konnte zunächst keine Aussage machen. Freiwillige Helfer und Beamte kümmerten sich um sie, während sie verzweifelt Familienmitglieder in Großbritannien informierte.
Hochzeitspläne zerstört
Was geschah wirklich?
Ersten Ermittlungen zufolge befand sich das Paar auf Urlaub in Thailand und wollte im August nach Hause fliegen, um zu heiraten. Die genauen Umstände des Sturzes sind noch unklar. Die Polizei führt jedoch eine gründliche Spurensicherung durch und wird die Freundin befragen, sobald sie dazu in der Lage ist.
Keine Hinweise auf Fremdverschulden
Aber Fragen bleiben
Bisher gibt es keine Bestätigung, ob ein Verbrechen vorliegt. Die Ermittler warten auf forensische Ergebnisse und prüfen, ob es sich um einen Unfall, Suizid oder ein Verbrechen handelte. Die britische Botschaft in Bangkok wurde informiert und wird die Angehörigen unterstützen.
Chiang Mais düsterer Touristenfall
Nicht der erste dieser Art
Dieser Vorfall erinnert an frühere Todesfälle von Ausländern in Chiang Mai, bei denen die Umstände nie vollständig aufgeklärt wurden. Die thailändischen Behörden stehen unter Druck, transparent zu ermitteln, besonders wenn internationale Touristen betroffen sind.
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