Südkoreaner randaliert in Dorf

🚨 Ein südkoreanischer Mann sorgt in einem Dorf bei Chiang Mai für Chaos: Erst Rauchschwaden durch brennenden Müll, dann verschwindet plötzlich ein Pickup. Polizei greift ein – doch der Fall nimmt eine unerwartete Wendung.

Südkoreaner randaliert in Dorf
KhaoSod English
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CHIANG MAI, THAILAND – In einem Dorf am Stadtrand von Chiang Mai ist ein mutmaßlich psychisch erkrankter Mann aus Südkorea festgenommen worden, nachdem er Müll angezündet und einen Pickup entwendet haben soll. Behörden, Polizei und die südkoreanische Vertretung arbeiten nun zusammen, um die Hintergründe zu klären und seine Rückkehr nach Südkorea vorzubereiten.

Eskalation in den frühen Morgenstunden

Nach Angaben von Chanthira Thatong, der Leiterin von Village 4 im Dorf Ban Mae Kaw im Unterbezirk Fa Ham, ereignete sich der Vorfall am 25. Februar 2026 gegen 07:00 Uhr.

Bewohner hatten bereits in der Nacht zuvor gemeldet, dass ein etwa 40-jähriger Südkoreaner im Dorf auffällig geworden sei und die Ruhe der Gemeinschaft gestört habe.

Feuer und dichter Rauch im Wohngebiet

Am Morgen sei der Mann erneut im Dorf gesehen worden, wie er ziellos umhergelaufen sei und schließlich auf einem unbebauten Grundstück Müll in Brand gesetzt habe, wodurch dichter Rauch entstand.

Das Feuer habe in der Siedlung für Besorgnis gesorgt, bevor die Lage durch das Eingreifen der lokalen Verwaltungsbeamten und der Polizei unter Kontrolle gebracht worden sei.

Gestohlener Pickup und Festnahme

Der Mann soll zudem einen schwarzen viertürigen Nissan-Pickup der Werkstatt Prasert Diesel an sich genommen und damit durch die Gegend gefahren sein.

Lokale Verwaltungsstellen koordinierten sich mit der Polizei, die den Südkoreaner schließlich festnahm und die Anzeige des Fahrzeughalters aufnahm.

Ermittlungen und rechtliche Schritte

Gegen den Mann werden nach Polizeiangaben Vorwürfe wegen Diebstahls sowie wegen Hausfriedensbruchs mit Sachbeschädigung an Privateigentum geprüft.

Bei der Kontrolle trug er keine Ausweisdokumente bei sich, konnte kein Thai sprechen und wirkte auch in englischer Befragung verwirrt und geistig instabil.

Konsulat schaltet Familie ein

Die Behörden nahmen Kontakt zum südkoreanischen Konsulat auf, das bestätigte, dass der Mann in seiner Heimat wegen einer psychischen Erkrankung bekannt sei.

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Verwandte in Südkorea hätten bereits nach ihm gesucht, und über das Konsulat wurde die Anreise seiner Familie nach Chiang Mai organisiert.

Medizinische Versorgung und weitere Schritte

Die Polizei brachte den Mann zur Behandlung in das Suan-Prung-Krankenhaus in Chiang Mai, das auf psychiatrische Versorgung spezialisiert ist.

Nun warten die Ermittler auf Vertreter der südkoreanischen Botschaft und die Angehörigen, um die Einzelheiten seiner Rückführung nach Südkorea zu regeln.

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Quelle: KhaoSod English

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