TOKIO/BANGKOK – Die offizielle Bilanz der Japan Meteorological Agency (JMA) liegt vor – und sie ist erschütternd. Das Jahr 2025 war das sturmreichste im westlichen Pazifik seit 2019. Mit verheerenden Folgen für ganz Asien, inklusive Thailand.
Zahlen sprechen eine deutliche Sprache
Insgesamt zählten die Meteorologen 27 benannte tropische Wirbelstürme. Von diesen entwickelten sich 8 zu gefährlichen Taifunen.
Besonders beunruhigend: Vier Taifune wurden als „sehr stark“ eingestuft. Einer, Ragasa, erreichte sogar die höchste Kategorie „Violent Typhoon“.
Ragasa war der stärkste Sturm des Jahres mit Windgeschwindigkeiten von 205 km/h. Seine zerstörerische Kraft hinterließ eine Spur der Verwüstung.
Diese neuen Monster-Stürme kamen erstmals
Die Saison 2025 brachte auch neue Namen für die Wetter-Historie hervor. Co-May, Nongfa, Ragasa und Koto tauchten erstmals auf der Liste auf.
Sie ersetzten alte, „pensionierte“ Sturmnamen wie Lekima und Hagibis, die 2019 zu schwere Schäden angerichtet hatten.
Diese Praxis zeigt: Die Intensität der Stürme nimmt zu, sodass ihre Namen aus Respekt vor den Opfern nicht mehr verwendet werden.
2025 war ein Jahr der meteorologischen Ausreißer
Nicht nur die Anzahl, auch das Verhalten der Stürme sorgte für Aufsehen. Der erste Sturm, Wutip, bildete sich ungewöhnlich spät.
Taifun Danas traf als erster seit 1986 auf Taiwans West-Zentral-Küste. Hongkong musste das höchste Warnsignal seit 1964 hissen.
Fung-wong schrieb im November Geschichte, als er auf Taiwans Südwestküste traf – so spät im Jahr ein absolutes Novum.
Traurige Rekorde: Kosten und Todesopfer
Die wirtschaftlichen und humanitären Folgen waren katastrophal. Taifun Matmo verursachte mit 3,86 Milliarden US-Dollar die höchsten Schäden.
Den traurigen Rekord an Todesopfern hält Kalmaegi, der über 288 Menschenleben forderte und auch Thailand schwer traf.
Zyklon Senyar schaffte es sogar bis zur Westküste Malaysias – ein seit 2001 nicht mehr dagewesenes Ereignis.
Klare Warnung für die Zukunft
Experten sehen in der Saison 2025 ein alarmierendes Warnsignal. Die Trends sind eindeutig: mehr Stürme, höhere Intensität, unberechenbarere Zugbahnen.
Für Thailand und ganz Südostasien bedeutet das: Die Katastrophenvorsorge muss massiv ausgebaut werden. Stürme kennen keine Ländergrenzen mehr.
Die Daten der JMA sind ein Weckruf an die Politik. Investitionen in Frühwarnsysteme und sturmfeste Infrastruktur sind überlebenswichtig.
Das „Jahr der Monster-Stürme“ 2025 war vielleicht nur ein Vorgeschmack auf das, was durch den Klimawandel noch kommen wird.
🗣 Zufall oder neues Normal?
Späte Landfälle, neue Zugbahnen, nie gesehene Intensität – vieles passt nicht mehr zu alten Wetterregeln.
Ist das noch natürliche Schwankung oder längst ein struktureller Wandel, auf den Politik und Katastrophenschutz nicht vorbereitet sind?
Und was bedeutet das für Länder, die jedes Jahr näher an der Grenze des Machbaren operieren?




Überhaupt nichts Neues. Die Wissenschaft prognostiziert das seit Jahren. Aber es gibt halt selbsternannte Propheten die sich für schlauer halten und alle Warnungen wegwischen. All diese Szenarien sind längst bekannt. Und si sind erst der Anfang. Jeder einzelne muß sich auf solche Szeanrien vorbereiten. Sie werden alle treffen. Am wäre es mir natürlich wenn es Mar-a-Lago treffen würde.