NAKHON RATCHASIMA – Ein spektakulärer LKW-Unfall hat am Donnerstagmorgen den Highway 304 in eine qualmende Sperrzone verwandelt. Ein Tanklastwagen krachte in einen Papier-Laster – ein riesiger Feuerball war die Folge. Nur ein glücklicher Umstand verhinderte Schlimmeres.
Frontal auf Bergkurve: So geschah der Unfall
Gegen 10:30 Uhr passierte das Unglück an Kilometerstein 243 auf der serpentinenreichen Strecke zwischen Rakhon Ratchasima und Kabin Buri. Die Stelle gilt als gefährlich.
Ein mit Papierrollen voll beladener Sattelzug war vorausgefahren. Dahinter kam der Tanklastwagen an der Steigung nicht mehr rechtzeitig zum Stehen.
Mit voller Wucht schlitzte der Tanker den Papier-Laster auf. Der Aufprall war so heftig, dass sich sofort ein infernalisches Feuer entwickelte.
Leerer Tank rettete die Lage
Die herbeigerufenen Feuerwehrleute der *Hook-31-Stiftung* trauten ihren Augen nicht: Zwei ausgebrannte Lastwagen-Ruinen blockierten die Fahrbahn.
Der Tanklastwagen-Fahrer wurde mit einer Kopfverletzung ins Krankenhaus gebracht. Sein Zustand ist stabil.
Doch es hätte weit schlimmer kommen können: „Der Tank war zum Glück leer. Er kam gerade von einer Tankstelle in Khon Kaen und war auf dem Weg nach Rayong, um neuen Treibstoff zu holen“, sagte ein Polizeisprecher. Bei einer vollen Ladung hätte eine verheerende Explosion die Bergkette erschüttern können.
Feuerwehr kämpft über 30 Minuten gegen die Flammen
Der Bergungs- und Löscheinsatz gestaltete sich extrem schwierig. Feuerwehrfahrzeuge aus den Bezirken Udom Sap und Phu Luang rückten an.
Sie bekämpften die Flammen über 30 Minuten lang mit einem Gemisch aus Wasser und Schaum. Die Hitzeentwicklung war immens.
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„Das war eine der heftigsten Fahrzeugbrände der letzten Monate in dieser Region“, berichtete ein erschöpfter Rettungssanitäter am Telefon.
Verkehrschaos auf wichtiger Fernstraße
Die Folgen für den Verkehr waren katastrophal. Der Highway 304 ist eine der wichtigsten Ost-West-Verbindungen Thailands.
In Richtung Kabin Buri staute sich der Verkehr kilometerweit. Die Polizei musste eine Gegenverkehrsspur einrichten, um den Stau langsam abzubauen.
Erst nach mehr als einer Stunde konnte die Strecke wieder vollständig freigegeben werden. Viele Fernfahrer verloren wertvolle Zeit.
Ermittlungen laufen – Fahrer unter Schock
Die Polizei von Udom Sap hat die Ermittlungen aufgenommen. Der verletzte Tankerfahrer steht unter Schock, konnte aber erste Angaben machen.
Der Papier-Laster erlitt lediglich Schäden am Heck und an den Rädern. Sein Fahrer blieb unverletzt.
Die Ermittler prüfen nun, ob ermüdungsbedingtes Fahren oder ein technischer Defekt die Ursache für das verheerende Missachten des Sicherheitsabstands war. Dieser Unfall ist eine Mahnung an alle Berufskraftfahrer auf den anspruchsvollen Bergstrecken Thailands.
🗣 Was wäre, wenn…?
Ein leerer Tank verhinderte offenbar eine Katastrophe. Aber was, wenn der Lkw voll gewesen wäre? Sind Thailands Bergstraßen und Kontrollen wirklich auf solche Risiken vorbereitet – oder warten wir nur auf den nächsten Großunfall? Sag ehrlich, was du darüber denkst.



