Taxi-Hammer in Phuket: 93 Fahrzeuge weg!

🚕🚨 Großrazzia auf Phuket: Innerhalb nur eines Tages stoppen Behörden 93 illegale Taxis. Kontrollen an Airport, Häfen und Hotspots – parallel laufen brisante Gespräche mit Grab. 👉 Beginnt jetzt ein harter Kurs gegen Taxi-Chaos?

Taxi-Hammer in Phuket: 93 Fahrzeuge weg!
PLTO
Google Werbung

PHUKET – Was für eine Nachricht für lizenzierte Taxifahrer! Die von Gouverneur Nirat Pongsitthaworn angeordnete Großoffensive zeigt sofort brutale Wirkung. An nur einem Tag wurden 93 illegale „Black Plate“-Taxis aus dem Verkehr gezogen!

Inselweite Blitzaktion läuft

Unter der Führung von Vizegouverneur Adul Chuthong und dem Chef des Land Transport Office, Atcha Buachan, schwärmten gestaffelte Teams aus. Die Einsatzkräfte rekrutierten sich aus Polizei, Verkehrsamt und lokalen Behörden.

Kontrollpunkte und mobile Einsätze gab es in allen drei Hauptbezirken: Mueang Phuket, Thalang und Kathu. Besonders im Visier: Der Flughafen, Häfen und große Touristenattraktionen.

Das Ergebnis ist atemberaubend: 93 Fahrzeuge verstießen gegen das Gesetz. Die meisten hatten private Autos ohne jede Genehmigung als Taxis genutzt – ein klarer Bruch von Paragraph 21 des Land Transport Act.

So sieht die krasse Statistik aus

Die Polizeistation Phuket City meldete die meisten Beschlagnahmen: 25 Fahrzeuge. In Patong wurden 12 illegale Taxis erwischt, in Sakhu 9 und in Cherng Talay 8.

Die Kontrollen beschränkten sich nicht auf Straßensperren. Beamte gingen auch proaktiv gegen Verdächtige vor, die an Touristen-Hotspots Kundschaft anwarben oder über nicht autorisierte Apps fuhren.

Diese koordinierte Aktion zeigt: Der jahrelangen Toleranz ist ein Ende gesetzt. Der Gesetzesvollzug bekommt messbare Zähne.

Gleichzeitig: Geheime Krisengipfel mit Grab

Während auf der Straße kontrolliert wurde, saß Gouverneur Nirat mit Top-Managern von Grab Thailand am Verhandlungstisch. Das Thema: Wie bekommt man die App-basierte Mitfahrvermittlung endlich unter Kontrolle?

Die Gespräche drehten sich um harte Prinzipien: Kontrolle der Fahrzeuganzahl, strengere Überprüfung der Fahrer, Inspektion der Fahrzeugstandards.

„Jeder Fahrer oder jedes Fahrzeug, das nicht konform ist, wird sofort aus dem System entfernt“, lautete die klare Ansage des Gouverneurs. Es gehe darum, Risiken für Passagiere auszuschalten.

Stört Sie die Werbung?
JETZT den Wochenblitz WERBEFREI lesen!
ZUM ANGEBOT

Das ist der neue Masterplan für Phuket

Gouverneur Nirat betonte, das Wachstum von Ride-Hailing-Diensten sei unvermeidlich. Doch es müsse stets im legalen und sicheren Rahmen bleiben.

„Die Pflicht der Regierung ist es, diese Dienste nach dem Gesetz zu regulieren – in Bezug auf Fahrzeugzahl, Fahrzeugqualität und Fahrerqualifikation“, so Nirat. Fairness für regelkonforme Betreiber sei dabei zentral.

Der neue Ansatz kombiniert verschärfte Kontrollen vor Ort mit Daten und Kooperation der Digital-Plattformen. Ziel ist ein langfristiges System, nicht nur eine Eintagsfliege.

Sieg noch nicht endgültig

Die Massen-Beschlagnahmung ist ein voller Erfolg. Doch der Gouverneur warnt: „Das ist keine einmalige Aktion.“

Es gehe darum, Mechanismen zu schaffen, die ein Wiederaufflammen des Problems verhindern. Transparenz und höhere Standards für das gesamte Transportsystem der Insel seien das Ziel.

Für 93 Fahrer war der 13. Januar ein teurer Tag. Für die Zukunft des Phuket-Tourismus könnte er ein Wendepunkt sein.

🗣 Großer Schlag – oder nur ein kurzer Sturm?

93 Fahrzeuge an einem Tag. Straßensperren. App-Gespräche. Politischer Druck.
Phuket zeigt Stärke – aber die eigentliche Frage ist: Bleibt es dabei?

Ist das der Beginn eines echten Systemwechsels im chaotischen Transportmarkt?
Oder nur eine beeindruckende Zahl für eine Pressemitteilung?

Reichen Razzien aus –
oder braucht Phuket ein komplett neues, staatlich kontrolliertes Verkehrssystem?

Sag offen:
Wendepunkt – oder nur die nächste Runde im alten Spiel?

Newsletter abonnieren

Newsletter auswählen:
Abonnieren Sie den täglichen Newsletter des Wochenblitz und erhalten Sie jeden Tag aktuelle Nachrichten und exklusive Inhalte direkt in Ihr Postfach.

Wir schützen Ihre Daten gemäß DSGVO. Erfahren Sie mehr in unserer Datenschutzerklärung.
Quelle: The Phuket News

4 Kommentare zu „Taxi-Hammer in Phuket: 93 Fahrzeuge weg!

  1. Wenn man denn 93 der Abzocker-Taxiosi aus dem Verkehr gezogen hätte, dann hätte ich gerne in den Beifall zu dieser großartigen Aktion eingestimmt. So aber ist das nur ein Beispiel warum es in diesem Land an wirtschaftlicher Weiterentwicklung grundlegend fehlt. Mit aller Macht wird an althergebrachten Verfahren festhalten. Nur nichts Neues riskieren, könnte ja besser sein und dann müsste man sich umgewöhnen. Ui, was für ein furchtbarer Gedanke…

    1. Tja da hat die Taximafia ihren Sieg errungen. Wie üblich sehr kurzfristig gedacht, nach dem Mottowir sägen den Ast abauf dem wir sitzen

  2. Wie lange wird dieser staatliche Aktionismus halten? Das private Netzwerk der weitläufigen Familie wird diesen Anstrengungen widerstehen. Vielleicht sollte man über einen VIP Service nachdenken, wo ein Tourist für mehrere Stunden die Sehenswürdigkeiten besuchen kann. Ich hatte mal so ein Privattaxi gechartert. War sehr angenehm und eine Win Win Situation für beide Parteien. Aber das muss man von staatlicher Seite wollen und mit geprüften Fahrern legalisieren. Statt 10 oder 15 Fahrten hat man einen 1000 oder 1200 Baht Auftrag. Der Fahrer zahlt Steuern und verfügt über ein sicheres Einkommen für seine Familie.

  3. „Jeder Fahrer oder jedes Fahrzeug, das nicht konform ist, wird sofort aus dem System entfernt“
    Wieviele der hier als „legal“ bezeichneten Taxis bleiben dann wohl noch übrig? Bei Grab und Co. weiß ich, was mich die Fahrt kostet und bei den „legalen“ Taxis funktioniert (fast) nie das Taxameter. Hier bekämpfen die Behörden die Ergebnisse der Taximafia, statt bei den offiziellen Taxis die Kundenabzocke zu verhindern. Würden die Taxis korrekt arbeiten, hätte es Grab deutlich schwerer und die Kunden wissen das. Die Behörden müssten nur die Kunden fragen, warum diese die Taxis lieber meiden.

Kommentare sind geschlossen.

Wichtiger Hinweis für unsere Leser

Wir freuen uns auf Ihren Beitrag! Bitte beachten Sie für ein freundliches Miteinander unsere Regeln:

  • Höflichkeit: Keine Beleidigungen, Kraftausdrücke oder Gewaltandrohungen.
  • Sorgfalt: Bitte achten Sie auf die korrekte Schreibweise von Namen.
  • Quellen: Zitate nur mit Namensnennung (Internet-Links/URLs sind nicht erlaubt).
  • Themen: Bitte keine Kritik an der Regierung, der Monarchie oder Diskussionen zur Moderation.
Vorbehalt der Redaktion: Wir behalten uns das Recht vor, Kommentare nachträglich zu bearbeiten oder zu löschen, sollten diese gegen unsere Regeln oder geltendes Recht verstoßen. Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht nicht.