PATHUM THANI – Ein Verkehrsunfall auf dem Highway 345 in Pathum Thani hat in den frühen Morgenstunden drei Menschenleben gefordert. Ein Taxi kollidierte mit einem LKW, als die Insassen von einer Wahlveranstaltung zurückkehrten. Eine 21-jährige Frau wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht.
Hergang des Unfalls auf dem Highway 345
Gegen 2:00 Uhr nachts ereignete sich auf dem Highway 345 in Pathum Thani ein schwerer Verkehrsunfall. Ein orangefarbenes MG-Taxi kollidierte mit einem zehnrädrigen Isuzu-LKW, der mit Tapiokamehl beladen war. Der Unfall ereignete sich auf der mittleren Fahrspur der Schnellstraße.
Der Taxifahrer und zwei weibliche Passagiere verstarben noch an der Unfallstelle. Rettungskräfte der Poh Teck Tung Foundation waren im Einsatz, um die Verunglückten zu bergen. Die Unfallstelle musste für mehrere Stunden gesperrt werden.
Identität der Unfallopfer
Bei den Verstorbenen handelt es sich um den 58-jährigen Taxifahrer Sinthrap Sammarngkai sowie die beiden Schwestern Khamwan Muenthaen, 51 Jahre alt, und Banyen Muenthaen, 46 Jahre alt. Die drei Personen stammten ursprünglich aus der Provinz Surin.
Die 21-jährige Phanatsada Phinyok, die auf dem Rücksitz saß, überlebte den Unfall schwer verletzt und wurde in das Pathum Thani Hospital eingeliefert, wo sie medizinisch versorgt wird. Ihr Zustand wurde zunächst als kritisch eingestuft.
Persönliche Gegenstände der Reisenden, darunter mitgebrachtes Gemüse als Proviant, wurden bei dem Unfall auf der Fahrbahn verstreut und mussten von den Einsatzkräften gesichert werden.
Hintergrund der nächtlichen Fahrt
Eine Angehörige der verstorbenen Banyen Muenthaen gab gegenüber den Behörden Auskunft über die Umstände der Reise. Die Gruppe war am Vortag von Bangkok in die Provinz Surin gereist, um dort an einer lokalen Wahl teilzunehmen und ihr Wahlrecht wahrzunehmen.
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Auf der Rückfahrt nach Bangkok plante die Gruppe, zunächst eine Verwandte in Nonthaburi abzusetzen. Das eigentliche Ziel der Fahrt war die Sukhumvit Soi 101 in Bangkok, wo die Reisenden wohnhaft waren. Der Unfall ereignete sich kurz vor dem geplanten Zwischenstopp in Nonthaburi.
Aussage des LKW-Fahrers
Der 54-jährige LKW-Fahrer Arun Mordi war zum Unfallzeitpunkt mit einer Ladung Tapiokamehl unterwegs. In seiner Aussage gegenüber der Polizei schilderte er den Unfallhergang aus seiner Perspektive. Er gab an, auf der mittleren Spur mit regulärer Geschwindigkeit gefahren zu sein, als er plötzlich einen Aufprall von hinten bemerkte.
Nach dem Zusammenstoß brachte er sein Fahrzeug umgehend zum Stehen und stellte fest, dass das Taxi mit seinem Fahrzeug kollidiert war. Der LKW-Fahrer blieb bei dem Unfall unverletzt und steht den Ermittlungsbehörden als Zeuge zur Verfügung. Die genaue Unfallursache wird derzeit untersucht.
Sperrung und Bergungsarbeiten auf der Schnellstraße
Die Unfallstelle auf der Pathum Thani 2 Hochstraße in Richtung Nonthaburi wurde für mehrere Stunden vollständig gesperrt. Die Sperrung war notwendig, um die Bergungsarbeiten durchzuführen und die Unfallspuren zu sichern. Ein spezielles Bergungsfahrzeug wurde eingesetzt, um die beschädigten Fahrzeuge von der Fahrbahn zu entfernen.
Die Verstorbenen wurden für die rechtlich vorgeschriebenen Untersuchungen an das gerichtsmedizinische Institut überstellt. Die örtliche Polizei unter der Leitung von Leutnant Nithiruj Nojnarattitham nahm umfangreiche Beweissicherungsmaßnahmen vor und dokumentierte den Unfallort. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an.
Auswirkungen auf die betroffenen Familien
Für die Angehörigen der Unfallopfer bedeutet der Vorfall einen schweren Verlust. Die Familie hatte sich auf den Weg gemacht, um an demokratischen Wahlen teilzunehmen, eine Reise, die tragisch endete. Die Hinterbliebenen werden nun von den zuständigen Behörden bei den notwendigen formalen Schritten unterstützt.
Die Gemeinde in Surin und die betroffenen Familien in Bangkok trauern um die Verstorbenen. Lokale Behörden und soziale Einrichtungen bieten den Angehörigen Unterstützung in dieser schwierigen Zeit an. Die schwer verletzte Überlebende erhält weiterhin medizinische Betreuung.
Bedeutung von Verkehrssicherheit in den Nachtstunden
Der Vorfall unterstreicht die Wichtigkeit von Verkehrssicherheit, insbesondere während der Nachtstunden. Faktoren wie reduzierte Sichtbarkeit, mögliche Ermüdung und höhere Geschwindigkeiten auf Schnellstraßen können das Unfallrisiko erhöhen. Experten weisen regelmäßig darauf hin, dass besondere Vorsicht geboten ist, wenn längere Strecken in der Nacht zurückgelegt werden.
Verkehrsbehörden empfehlen Reisenden, ausreichende Pausen einzuplanen, die Geschwindigkeit den Sichtverhältnissen anzupassen und auf Anzeichen von Müdigkeit zu achten. Bei längeren Fahrten nach gesellschaftlichen Anlässen oder Veranstaltungen sollte ausreichend Zeit für die Heimreise eingeplant werden. Professionelle Fahrer tragen eine besondere Verantwortung für die Sicherheit ihrer Passagiere.
Die zuständigen Behörden werden die Untersuchung des Unfalls fortsetzen, um mögliche präventive Maßnahmen zu identifizieren. Die Erkenntnisse aus solchen Vorfällen fließen regelmäßig in Verkehrssicherheitskampagnen und Schulungsprogramme ein, um zukünftige Unfälle zu vermeiden.



