BANGKOK, THAILAND – Thai Lion Air, Nok Air und Thai AirAsia setzen mehrere Inlands- und Auslandsverbindungen aus, nachdem steigende Treibstoffpreise die Betriebskosten nach oben getrieben haben. Als Auslöser nennen die Airlines die angespannte Lage im Nahen Osten, die den Öl- und Kerosinmarkt zuletzt deutlich verteuert hat.
Steigende Kosten zwingen Airlines zum Kurswechsel
Die drei Fluggesellschaften teilten mit, dass die in dieser Woche bekanntgegebenen Anpassungen auf höhere Betriebskosten zurückgehen. Hintergrund ist ein spürbarer Anstieg der Treibstoffpreise im Zuge der eskalierenden Konflikte im Nahen Osten.
Für Airlines zählt Kerosin zu den größten Kostenblöcken, weshalb Preissprünge oft kurzfristige Änderungen im Flugplan nach sich ziehen. Betroffen sind sowohl Inlands- als auch internationale Strecken.
Thai Lion Air stoppt Bangkok–Seoul vorübergehend
Thai Lion Air setzt die Verbindung vom Don Mueang International Airport nach Incheon International Airport in Seoul aus. Die Aussetzung gilt vom 9. Mai bis zum 30. September.
Die Strecke war erst im Januar dieses Jahres gestartet und wurde zuvor mit einem täglichen Flug bedient. Buchungen für den Service Bangkok–Seoul sollen ab dem 1. Oktober wieder möglich sein.
Route erst seit Januar im Programm
Dass eine erst kürzlich eröffnete Strecke bereits wieder pausiert wird, unterstreicht den Kostendruck durch den Treibstoffmarkt. Die Airline hatte die Verbindung zunächst mit einer Frequenz von einem Flug pro Tag betrieben.
Mit dem angekündigten Wiederanlauf ab Oktober deutet Thai Lion Air auf eine zeitlich begrenzte Maßnahme hin. Reisende müssen in der Zwischenzeit auf alternative Anbieter oder Umsteigeverbindungen ausweichen.
Nok Air streicht Inlandsflug Chiang Mai–Udon Thani
Nok Air hat die Inlandsverbindung von Chiang Mai nach Udon Thani für den April gestrichen. Damit trifft es auch eine Route innerhalb Thailands.
Die Airline machte keine weiteren Details zu Ersatzverbindungen oder einer späteren Wiederaufnahme bekannt. Passagiere sind auf andere Flugoptionen oder alternative Verkehrsmittel angewiesen.
Thai AirAsia und Thai AirAsia X melden weitere Aussetzungen
Auch Thai AirAsia und Thai AirAsia X kündigten zusätzliche Aussetzungen auf mehreren Strecken an. Konkrete Routen wurden in der Mitteilung nicht im Detail genannt.
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Die Ankündigung reiht sich in die branchenweite Reaktion auf höhere Kerosinkosten ein. Für Reisende bedeutet das, Flugpläne und Buchungen kurzfristig besonders aufmerksam zu prüfen.
Deine Meinung
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Sollten Airlines in solchen Phasen lieber Frequenzen reduzieren statt ganze Routen zu pausieren, oder ist das aus Kostensicht nachvollziehbar? Diskutiere mit der Wochenblitz-Community unten im Kommentarbereich.



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