Wie Gisela und Werner ihre Thailandreise fast verpasst hätten
Gisela sitzt an ihrem Küchentisch in Düsseldorf und schaut auf das Tablet, das ihr Enkel ihr zu Weihnachten geschenkt hat. Draußen nieselt es, und im Radio sagen sie fünf Grad voraus. In drei Wochen wollen sie und ihr Mann Werner endlich wieder nach Thailand fliegen, zum vierten Mal schon. Doch diesmal ist etwas anders. Die Nachbarin hat ihr erzählt, man brauche jetzt ein spezielles Online-Formular, sonst käme man gar nicht erst ins Flugzeug.
Werner winkt ab. „Ach, das haben die Leute schon immer gesagt. Wir haben doch unseren Pass, das reicht.“ Aber Gisela lässt nicht locker. Sie ruft ihre Schwester in Hamburg an, die gerade aus Phuket zurück ist. „Ja, stimmt“, sagt die. „Das musst du wirklich machen, sonst gibt’s Ärger. Aber es ist ganz einfach, wirklich.“ Gisela seufzt. Einfach für ihre Schwester, die mit Computern aufgewachsen ist. Aber für sie?
Was sich seit 2025 wirklich geändert hat
Seit dem 1. Mai 2025 müssen alle Reisenden nach Thailand ein digitales Ankunftsformular ausfüllen, die sogenannte Thailand Digital Arrival Card, kurz TDAC. Das klingt kompliziert, ist aber im Grunde nur der Ersatz für die alte weiße Karte, die man früher im Flugzeug ausgefüllt hat. Der große Unterschied ist, dass man es jetzt schon vor der Reise online erledigen muss, nicht mehr erst im Flugzeug mit zittriger Hand auf dem kleinen Klapptisch.
Wichtig zu wissen ist, dass diese TDAC nichts mit einem Visum zu tun hat. Das verwechseln viele. Deutsche Staatsangehörige dürfen weiterhin 60 Tage ohne Visum nach Thailand einreisen, genau wie bisher. Die TDAC ist nur eine Anmeldung, die jeder machen muss, egal ob man zwei Wochen oder zwei Monate bleibt. Sie ist kostenlos und dauert etwa zehn bis fünfzehn Minuten, wenn man seine Unterlagen griffbereit hat.
Was man für die TDAC braucht
Gisela macht sich eine Liste, so wie sie es immer tut, wenn etwas Wichtiges ansteht. Sie braucht ihren Reisepass, die Flugnummer und die Adresse ihres Hotels in Pattaya. Das Hotel hat ihr schon vor Wochen eine Buchungsbestätigung geschickt, die liegt ordentlich im Reiseordner. Werner gräbt seinen Pass aus der Schublade, und Gisela tippt langsam die Passnummer in ihr kleines Notizbuch.
Die TDAC muss man innerhalb von 72 Stunden vor der Ankunft in Thailand ausfüllen. Das heißt, man sollte es nicht drei Monate vorher versuchen, denn dann funktioniert das System noch nicht. Aber auch nicht erst am Flughafen, denn ohne die Bestätigung steigt man nicht ins Flugzeug. Am besten macht man es ein oder zwei Tage vor dem Abflug, wenn alle Reisedetails feststehen und man noch Zeit hat, falls etwas nicht auf Anhieb klappt.
Schritt für Schritt durch das Formular
Werner hat sich inzwischen neben Gisela gesetzt. „Na gut, zeig mal her“, sagt er und schiebt seine Lesebrille zurecht. Gemeinsam öffnen sie die offizielle Webseite der thailändischen Einwanderungsbehörde. Es gibt eine deutsche Sprachversion, aber die ist nicht immer vollständig übersetzt. Sie bleiben bei Englisch, das können beide noch aus der Schulzeit ganz ordentlich.
Zuerst werden die persönlichen Daten abgefragt. Name genau wie im Pass, Geburtsdatum, Nationalität. „Schreib genau so, wie es im Pass steht“, sagt Werner und zeigt auf die Zeile. Keine Abkürzungen, keine Spitznamen. Dann kommt die Passnummer, das Ausstellungsdatum und das Ablaufdatum. Der Pass muss bei der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein, das wissen die beiden schon von früheren Reisen.
Die Reisedaten richtig eingeben
Jetzt wird es spannend. Ankunftsdatum in Thailand, nicht das Abflugdatum in Deutschland. Gisela schaut auf ihre Reiseunterlagen. Sie fliegen am 15. Februar abends los und kommen am 16. Februar morgens in Bangkok an. Also trägt sie den 16. Februar ein. Die Flugnummer findet sie auf dem E-Ticket, das die Reiseagentur geschickt hat. LH772, Lufthansa von Frankfurt nach Bangkok.
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Das System fragt auch nach dem Land, von dem aus man nach Thailand fliegt. Das ist wichtig, weil manche Leute über Dubai oder Singapur fliegen. Für Gisela und Werner ist es einfach: Deutschland. Als nächstes kommt die Unterkunft. Sie tippen die Adresse ihres Hotels in Pattaya ein, Straße, Postleitzahl, Stadt. Das Hotel hat ihnen netterweise die Adresse auf Englisch geschickt, das macht es leichter.
Wenn man mit dem Partner reist
Eine praktische Funktion ist, dass man mehrere Personen zusammen anmelden kann. Gisela klickt auf „Weitere Reisende hinzufügen“ und gibt Werners Daten ein. So müssen sie nicht zweimal durch den ganzen Prozess. Am Ende bekommen beide eine eigene Bestätigungsnummer, aber die Eingabe war gemeinsam. Das spart Zeit und verhindert, dass man sich bei den Reisedetails widerspricht.
Nach etwa zehn Minuten ist alles ausgefüllt. Gisela prüft noch einmal alle Angaben, besonders die Passnummern. Ein Zahlendreher kann später Probleme machen. Dann klickt sie auf „Absenden“. Es dauert einen Moment, dann erscheint eine Bestätigung auf dem Bildschirm. Wenige Minuten später kommt eine E-Mail mit einem QR-Code und einer Referenznummer.
Die Bestätigung sicher aufbewahren
„So, und was machen wir jetzt damit?“, fragt Werner. Gisela weiß es von ihrer Schwester: Man muss die Bestätigung bei der Einreise vorzeigen. Am besten speichert man die E-Mail im Smartphone und macht zusätzlich einen Screenshot vom QR-Code. Sie fotografiert den Code mit ihrem Handy ab und legt ihn in einen Ordner „Thailand 2026“.
Zur Sicherheit druckt sie die Bestätigung auch noch zweimal aus. Ein Exemplar kommt ins Handgepäck, eins in den Koffer. Man weiß ja nie, ob das Handy funktioniert oder der Akku leer ist. Die thailändischen Grenzbeamten akzeptieren beides, digital oder auf Papier. Hauptsache, man kann beweisen, dass man die TDAC ausgefüllt hat.
Was passiert bei der Ankunft in Bangkok
Drei Wochen später sitzen Gisela und Werner im Flugzeug nach Bangkok. Die Aufregung ist groß, endlich wieder Sonne und Wärme. Als sie in Bangkok landen, folgen sie den Schildern zur Passkontrolle. Die Schlange ist lang, aber sie bewegt sich zügig. Die thailändische Einwanderungsbehörde hat in den letzten Jahren viel modernisiert.
Am Schalter angekommen, reicht Gisela ihren Pass und das ausgedruckte TDAC-Formular rüber. Der Beamte scannt den QR-Code, prüft das Passfoto und stellt ein paar freundliche Fragen. „Holiday? How long you stay?“ Gisela antwortet: „Four weeks, holiday in Pattaya.“ Der Beamte nickt, stempelt den Pass und wünscht einen schönen Aufenthalt. Keine Diskussion, keine Probleme. Nach fünf Minuten sind sie durch.
Wenn man länger als 60 Tage bleiben möchte
Manche Reisende, besonders Rentner, wollen den ganzen Winter in Thailand verbringen. Für sie gelten andere Regeln. Wer länger als 60 Tage bleiben möchte, braucht tatsächlich ein Visum, das man vorher bei der thailändischen Botschaft oder online beantragen muss. Das ist ein umfangreicherer Prozess als die einfache TDAC.
Für so ein längerfristiges Visum muss man mehr Unterlagen einreichen. Dazu gehören ein aktuelles Passfoto nach biometrischen Standards, Kontoauszüge als Nachweis der finanziellen Mittel, eine Hotelreservierung für die gesamte Aufenthaltsdauer und oft auch ein Rückflugticket. Die Bearbeitungszeit kann ein bis zwei Wochen dauern, deshalb sollte man rechtzeitig planen.
Die 30-Tage-Verlängerung vor Ort
Wer mit der 60-Tage-Befreiung einreist und dann merkt, dass er doch noch länger bleiben möchte, kann eine Verlängerung um weitere 30 Tage beantragen. Dafür muss man zum örtlichen Immigration Office in Thailand gehen. Das kostet 1.900 Baht, das sind umgerechnet etwa 51 Euro. Man braucht zwei Passfotos, Kopien vom Pass und vom Einreisestempel, und das ausgefüllte Antragsformular.
Die Immigration Offices sind oft sehr gut besucht, besonders in den Touristenorten. Man sollte früh am Morgen kommen und einige Stunden Wartezeit einplanen. Am besten zieht man sich ordentlich an, lange Hosen und ein T-Shirt mit Ärmeln sind angemessen. Die Beamten achten darauf, dass man respektvoll auftritt. Mit etwas Geduld bekommt man die Verlängerung aber normalerweise ohne Probleme.
Was passiert, wenn man zu lange bleibt
Ein heikles Thema, aber wichtig zu wissen: Thailand versteht beim sogenannten Overstay keinen Spaß mehr. Früher war man manchmal kulant, aber seit alles digital erfasst wird, fällt jeder Tag, den man zu viel bleibt, sofort auf. Die Strafe beträgt 500 Baht pro Tag, maximal 20.000 Baht. Das klingt erst mal nicht dramatisch, aber es gibt noch mehr Konsequenzen.
Wer länger als 90 Tage überzieh, bekommt eine Einreisesperre von einem Jahr. Bei mehr als einem Jahr Overstay sind es drei Jahre Sperre, und bei noch längeren Zeiträumen sogar fünf oder zehn Jahre. Diese Sperren werden strikt durchgesetzt. Deshalb ist es extrem wichtig, genau zu wissen, wann die erlaubte Aufenthaltsdauer endet, und rechtzeitig auszureisen oder zu verlängern.
Praktische Tipps für den Alltag in Thailand
Gisela und Werner haben sich über die Jahre einiges an Erfahrung angeeignet. In Thailand zahlt man mit Baht, und der Wechselkurs liegt derzeit bei etwa 37 Baht für einen Euro. Geld tauschen kann man am besten an offiziellen Wechselstuben, die bessere Kurse bieten als Banken. Kreditkarten werden in Hotels und größeren Geschäften akzeptiert, aber für Märkte und kleine Restaurants braucht man Bargeld.
Das Klima ist zwischen November und Februar am angenehmsten, mit Temperaturen um die 24 bis 32 Grad und selten Regen. Das ist die Hauptsaison, deshalb sollte man Hotels früh buchen. Von März bis Mai wird es sehr heiß, bis zu 40 Grad. Von Juni bis Oktober ist Regenzeit, aber das bedeutet nicht, dass es den ganzen Tag regnet. Es gibt meist kurze, kräftige Schauer am Nachmittag, danach ist wieder schön.
Gesundheit und Sicherheit im Blick behalten
Für Thailand sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben, aber empfohlen werden Hepatitis A und B sowie Typhus. Am besten bespricht man das einige Wochen vor der Reise mit dem Hausarzt. Eine Reisekrankenversicherung ist unbedingt ratsam, denn medizinische Behandlungen in Thailand müssen bar bezahlt werden. Die Krankenhäuser sind modern und gut ausgestattet, aber nicht billig.
Das Leitungswasser sollte man nicht trinken, sondern immer Flaschenwasser kaufen. Das ist überall günstig erhältlich. Bei der Hitze ist es wichtig, viel zu trinken und sich regelmäßig im Schatten auszuruhen. Sonnencreme mit hohem Schutzfaktor ist Pflicht, die Sonne ist stärker als in Europa. Ein leichter Sonnenhut und eine Sonnenbrille schützen zusätzlich.
Respektvoller Umgang mit der Kultur
Die Thailänder sind ein freundliches, höfliches Volk, das großen Wert auf Respekt legt. Bei der Begrüßung führt man die Handflächen vor der Brust zusammen und verbeugt sich leicht, das nennt sich Wai. In Tempeln muss man die Schuhe ausziehen und angemessen gekleidet sein. Schultern und Knie sollten bedeckt sein, kurze Hosen und Trägertops sind tabu.
Man sollte nie den Kopf einer Person berühren, denn der Kopf gilt als heilig. Die Füße hingegen sind der niedrigste Körperteil, deshalb zeigt man nie mit den Füßen auf Menschen oder heilige Gegenstände. Auch lautes Sprechen oder aufbrausendes Verhalten ist unhöflich. Die Thailänder schätzen ruhiges, gelassenes Auftreten. Mit einem Lächeln und etwas Geduld kommt man überall weiter.
Wenn etwas schiefgeht: Hilfe ist nah
Sollte es trotz aller Vorbereitung Probleme geben, gibt es verschiedene Anlaufstellen. Die deutsche Botschaft in Bangkok und das Honorarkonsulat in Pattaya helfen bei Passverlust, Unfällen oder anderen ernsten Schwierigkeiten. Die Notrufnummern in Thailand sind 191 für die Polizei und 1669 für den Rettungsdienst. In touristischen Gebieten gibt es oft auch Tourist Police, die Englisch sprechen.
Viele Hotels haben deutschsprachiges Personal oder können einen Übersetzer organisieren. In den Touristenhochburgen wie Pattaya, Phuket oder Bangkok gibt es auch deutsche Ärzte und Apotheken. Man ist also nicht auf sich allein gestellt. Thailand ist ein sehr sicheres Reiseland, und die Menschen sind hilfsbereit, wenn man freundlich um Unterstützung bittet.
Die Rückreise gut planen
Einige Tage vor dem Rückflug sollte man prüfen, ob alles in Ordnung ist. Pass noch da? Flugzeiten bestätigt? Koffer nicht zu schwer? Die meisten Airlines erlauben 23 Kilogramm Freigepäck plus Handgepäck. Wer viele Souvenirs kauft, sollte eine Kofferwaage dabeihaben oder im Hotel wiegen. Übergepäck kann teuer werden.
Am Flughafen Bangkok sollte man mindestens drei Stunden vor Abflug sein, besonders in der Hauptsaison. Die Sicherheitskontrollen dauern, und die Wege sind weit. Es gibt viele Geschäfte und Restaurants im Terminal, falls man Zeit übrig hat. Bei der Ausreise wird der Pass noch einmal kontrolliert und gestempelt. Mit der TDAC-Bestätigung, die man bei der Einreise bekommen hat, ist das nur eine Formsache.
Warum sich der Aufwand lohnt
Gisela und Werner sitzen am letzten Abend auf der Terrasse ihres Hotels in Pattaya. Die Sonne geht über dem Meer unter, es ist angenehm warm, und in der Ferne hört man das Rauschen der Wellen. „Weißt du noch, wie aufgeregt wir wegen diesem Formular waren?“, sagt Gisela und lacht. Werner nickt. „Ja, aber es war wirklich einfach. Und die vier Wochen hier waren jeden Aufwand wert.“
Thailand ist und bleibt ein wundervolles Reiseziel, gerade für Menschen, die dem deutschen Winter entfliehen möchten. Die neuen digitalen Anforderungen mögen auf den ersten Blick abschreckend wirken, aber sie sind machbar. Mit etwas Vorbereitung, den richtigen Unterlagen und einer Portion Gelassenheit steht einem traumhaften Urlaub nichts im Weg. Die TDAC ist in zehn Minuten erledigt, und danach kann man sich auf Sonne, Strand und die herzliche Gastfreundschaft der Thailänder freuen.
Checkliste für die Thailand-Reise 2026
Zum Abschluss eine praktische Liste, die man abhaken kann. Reisepass mit mindestens sechs Monaten Gültigkeit, Thailand Digital Arrival Card online ausfüllen zwei bis drei Tage vor Abflug, Bestätigung als Screenshot und Ausdruck dabei haben, Flugtickets und Hotelbuchung ausdrucken oder digital speichern, Reisekrankenversicherung abschließen, Kreditkarte und etwas Bargeld in Euro mitnehmen, Sonnencreme und Mückenschutz einpacken, Medikamente in Originalverpackung mit Beipackzettel.
Notfallkontakte im Handy speichern, deutsche Botschaft Bangkok und Honorarkonsulat, Kopien vom Pass und wichtigen Dokumenten anfertigen, bei längeren Aufenthalten vorab Visum beantragen, Respekt für thailändische Kultur und Bräuche zeigen, Lächeln nicht vergessen, das ist der Schlüssel zu allem in Thailand.
Anmerkung der Redaktion
Dieser Artikel gibt den Informationsstand vom Januar 2026 wieder. Einreisebestimmungen können sich ändern, daher empfehlen wir vor jeder Reise einen Blick auf die offiziellen Webseiten der thailändischen Botschaft oder des Auswärtigen Amtes. Die Thailand Digital Arrival Card ist über die offizielle Seite der thailändischen Einwanderungsbehörde erreichbar. Wechselkurse schwanken, der angegebene Kurs von etwa 37 Baht pro Euro ist ein Durchschnittswert. Technische Anforderungen und Gebühren können sich kurzfristig ändern.



Was für ein Glück, dass ich ja schon da bin! Sonst müsste ich mir den ganzen, langen Text mit über 2.200 Wörtern durchlesen, nur um zu erfahren wie man diesen hochkomplizierten Vorgang wie eine Einreise in dieses Land meistern könnte. Wenn die Gisela und ihr Werner das nur vor der Buchung alles gewusst hätten, dann wären sie bestimmt wieder nur in den Harz gefahren. So aber sitzt die Gisela mit ihrer Liste noch immer vor ihrem kleinen Notizbuch und versucht auch weiterhin ganz krampfhaft und langsam die Passnummer hinein zu tippen. Und wenn sie nicht verhungert ist, versucht sie noch immer die Passnummer in ihr kleines Notizbuch zu tippen.
warum kommt man nicht in den flieger ohne arrivalcard?ich fliege alle 2 monate nach bangkok musste die online eintrittskarte immer nur in bangkok beim immigrieren vorzeigen.und wenn ich mit handgepäck online einchecke sehe ich am flughafen keinen schalter mehr.