Thailand: Benzin plus 0,40 Baht pro Liter, Diesel stabil

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Photo by Vanna Phon on Unsplash

Thailand: PTT hebt Benzinpreise um 0,40 Baht an – Diesel unverändert

Thailands Tankstellen drehen an der Preisschraube: Seit heute, 22. August 2025, 5 Uhr, sind die Benzinpreise landesweit um 0,40 Baht pro Liter höher. Laut PTT Station kostet reines Benzin jetzt 40,84 Baht/Liter. Die Mischsorten liegen bei Gasohol 95: 32,55 Baht, Gasohol 91: 32,18 Baht, E20: 30,34 Baht und E85: 28,69 Baht. Für Premium Gasohol 95 werden 41,14 Baht/Liter fällig. Die Anpassung erfolgt vor dem Hintergrund einer weiterhin bewegten Rohöllage – die Preisblätter der Anbieter bleiben dennoch präzise und transparent, die Änderungen gelten landesweit und sind an allen großen Markenstationen sichtbar.

Beim Diesel bleibt alles beim Alten. B7 und B20 stehen weiter bei 31,94 Baht/Liter, Premium Diesel B7 unverändert bei 43,94 Baht/Liter. Wichtiger Hinweis für Verbraucherinnen und Verbraucher: Diese Endkundenpreise verstehen sich ohne die Bangkok-Wartungssteuer, die in der Hauptstadt zusätzlich anfällt. Wer heute einen 40‑Liter-Tank mit Benzin füllt, zahlt durch die Anpassung rund 16 Baht mehr. Das Preisniveau bleibt damit für viele Pendler kalkulierbar, die Unterschiede zwischen Benzin- und Gasohol-Sorten setzen weiter klare Anreize für kostenbewusste Fahrer.

Preisdeckel wirkt: Oil Fuel Fund bremst Pumpenpreise – Bangchak sieht kaum Bewegung

Trotz globaler Volatilität blieben Thailands Benzinpreise 2025 weitgehend stabil. Im Mai 2025 verlängerte der Oil Fuel Fund seinen Preisdeckel für Benzin bis September, um steuerliche Effekte abzufedern und abrupte Aufschläge an der Zapfsäule zu verhindern. Branchenanalysten ordnen die heutige Anpassung als gezielten Schritt ein: Der Staat hält die Pumpenpreise im Rahmen, solange sich Rohöl überwiegend zwischen 75 und 85 US‑Dollar je Barrel bewegt. Das schützt Haushalte und Logistikbetriebe und schafft Planbarkeit, ohne Marktpreise völlig abzukoppeln. Die heutige Erhöhung ist daher eher Feinarbeit als Kurswechsel.

Auch Bangchak meldet nach Preisdaten von Januar bis August kaum Veränderungen bei Benzin und Diesel. Das deckt sich mit den offiziellen Preisblättern großer Anbieter und unterstreicht die Wirkung staatlicher Stützmechanismen. Für Kundinnen und Kunden heißt das: Moderate Anpassungen sind möglich, doch der Trend bleibt kontrolliert. Entscheidend bleiben die Balance aus Steuerpolitik, Fondsunterstützung und dem Weltmarkt. Verbraucher sollten die Unterschiede der Sorten – von Gasohol 91/95 bis E20/E85 – prüfen, denn die Literpreise variieren spürbar. So lassen sich Kosten senken, ohne auf Versorgungssicherheit zu verzichten.

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