Thailand blamiert Europa mit 5G auf hoher See (Video)

Thailand blamiert Europa mit 5G auf hoher See (Video)
TikTok: @koopatrooping

PHANG NGA – Ein britischer Tourist erlebte während seiner Neujahrsreise in Thailand einen echten Technologie-Schock. Mitten auf dem Meer, umgeben von nichts als Wasser, hatte sein Smartphone perfektes 5G – und er musste sofort an den miserablen Empfang in seiner Heimat London denken.

Viral-Hit: 5G auf hoher See versetzt Touristen in Staunen

Der Nutzer @koopatrooping teilte auf TikTok ein Video von einer Speedboot-Fahrt in der Provinz Phang Nga. Die atemberaubende Aussicht war nicht das Einzige, was ihn beeindruckte.

Sein Handy zeigte vollen 5G-Empfang und funktionierte einwandfrei. Völlig verblüfft setzte er den Clip mit dem Spruch ab: „5G auf einem Speedboot in Asien, aber in Süd-London gibt’s kein Signal…“

Das Video verbreitete sich wie ein Lauffeuer und traf bei Tausenden internationalen Nutzern einen Nerv.

Weltweite Reaktionen: Thailand vs. Westen

Die Kommentare spiegelten ein klares Bild wider. Nutzer aus aller Welt wunderten sich über die hochmoderne Infrastruktur in einem vermeintlichen Entwicklungsland.

Viele berichteten von ähnlichen Erfahrungen: brillantes 5G in thailändischen Dschungeldörfern oder auf entlegenen Bergen, während sie in europäischen Metropolen oft mit schlechtem Empfang kämpfen müssen.

„Thailand ist uns in Sachen Mobilfunk einfach Jahre voraus“, schrieb ein User. Ein anderer scherzte: „Vielleicht sollten wir die Techniker aus Bangkok importieren.“

Thailänder bestätigen: Fortschritt, der im Alltag ankommt

Auch thailändische Nutzer mischten sich in die Diskussion ein. Sie berichteten stolz von zuverlässigem Internet in abgelegenen Bergregionen um Chiang Mai oder auf einsamen Inseln.

Für viele Einheimische war der virale Clip eine willkommene Anerkennung der digitalen Entwicklungsarbeit des Landes. Es ist ein kleiner, aber sichtbarer Beweis für den technologischen Sprung nach vorn.

Ein Thai kommentierte: „Wir mögen nicht in allem führend sein, aber unser Internet lässt einen nicht im Stich – sogar auf dem Meer nicht.“

Lehrstück in digitaler Infrastruktur

Der Vorfall ist mehr als nur eine lustige Anekdote. Er zeigt, wie Thailand gezielt in moderne Netzabdeckung investiert hat, um auch entlegene Tourismusgebiete anzubinden.

Während in vielen westlichen Ländern der Ausbau in ländlichen Regionen stockt, hat Thailand offenbar Prioritäten gesetzt, die jetzt internationale Aufmerksamkeit erregen.

Der britische Tourist hatte eine vollständige Reiseroute von Bangkok über Chiang Mai bis zur Insel Koh Yao Noi geplant. Sein überraschendster Eindruck war nicht das Essen oder die Sehenswürdigkeiten, sondern die zuverlässige digitale Konnektivität.

Das große Bild: Thailand als heimlicher Technologie-Champion

Dieser kleine Vorfall fügt sich in ein größeres Bild. Immer mehr digitale Nomaden und Auswanderer schätzen Thailand nicht nur für seine Strände, sondern auch für seine exzellente Internetinfrastruktur.

Wie parallel berichtet wurde, tauschte eine Britin das UK sogar gegen ein Leben in einem Hundeschutzgebiet auf Koh Samui ein – unterstützt von Plattformen, die ohne stabiles Internet nicht denkbar wären.

Thailand beweist damit, dass technologischer Fortschritt und atemberaubende Natur kein Widerspruch sein müssen. Für den erstaunten Briten und Millionen Zuschauer ist klar: In Sachen Mobilfunk ist London gerade eben abgehängt worden.

Video

🗣 Wenn das Meer besser vernetzt ist als Metropolen

Ein Speedboot, offene See – und volle Balken.
Was früher undenkbar war, wirkt heute normal: Highspeed dort, wo früher Funkstille herrschte.

Ist Thailand still und leise zur digitalen Überraschungsnation geworden?
Oder zeigt dieser Clip vor allem, wie sehr andere Länder den Anschluss verloren haben?
Wo hast du den besten – oder schlechtesten – Empfang deines Lebens erlebt?

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Quelle: The Thaiger

5 Kommentare zu „Thailand blamiert Europa mit 5G auf hoher See (Video)

  1. Nicht nur Thailand ist Europa diesbezüglich schon seit mehr als 10 Jahren weit voraus. Ich hatte schon vor 12 Jahren aus einem Kuhdorf im Isan einen schnelleren Zugriff auf unseren Firmenserver in Friedrichshafen als die Kollegen in der Zentrale in Düsseldorf.

  2. Es gibt Gründe, warum 5G in Europa schleppend vorankommt. 5G stand lange im Verdacht, dass China dort Backdoors einbaut, was Hackern den Zugriff erleichtert, außerdem wollte man sich nicht ausschließlich von chinesischer Technologie abhängig machen. In den USA z.B. ist nicht 5G aber der Betrieb mit Huawei verboten.

  3. mein Nachbar in einer Teilgemeinde von Tettnang warnte mich schon vor gut 5 Jahren ernsthaft und voller Panik vor 5G, verliere man doch nach spätestens 5 Jahren den Verstand.
    Ich fürchte, den hatte er schon vor langer Zeit verloren,
    Und im Hinterland gabs so gut wie gar kein Internet. Das hatte mit der vermeintlich lebensgefährlichen Abstrahlung der Sendemasten zu tun…..
    Klein- und Mittelbetriebe mussten sich, auch noch vor 5 Jahren, vorwiegend mit Fax behelfen.
    Das Städtchen befindet sich nicht in Tumbuktu sondern in Süddeutschland, nur so nebenbei!

    1. Strahlungsfanatiker sind auch in der Schweiz auch weit verbreitet. Da die Sendeantennen der Telekomfirmen öffentlich ausgeschrieben werden müssen, hagelt es Einsprachen noch und noch. Mich dünkt seit der Corona Pandemie hat sich die Situation noch verschärft. Wegen Huawai die 5G Antennen im Angebot hat, haben Staaten, wegen angeblicher Spionage der Chinesen. Dass man bei X, Google, Paypal, Amazon usw. täglich bei den Amis die Hosen runter ohne sich zu beschweren. Den Chinesen liefern wir die Daten auch, beim Einkauf bei Ali, Temu, Shein usw. Wir nutzen bedenkenlos Apple pay, google pay, Ali pay usw. auch diese Dienste gedankenlos, auch das offenbart unser Verhalten. Die Menschheit ist auf dem besten Weg Paranoid zu werden. Seit der amerikanische Gesundheitsminister öffentlich behauptet, Impfungen könnten Autismus. auslösen, kann man sehen wie weit man als Verschwörungstheoretiker kommen kann.

  4. Das mag gehässig sein, aber gefühlt ist Deutschland mit großen Schritten auf dem Weg, zu dritte Welt Ländern aufzuschließen. Einige Länder, auf die wir mal technisch herab gesehen haben, sind schon lange vor uns, zumindest in Teilbereichen.

    Für uns ist die Beschäftigung mit dem Karma ( Welche Wörter darf man nicht mehr sagen und schreiben? Welche ethnische Herkunft ist erforderlich, um bestimmte Frisuren tragen zu dürfen? ) schon lange wichtiger geworden als real existierende Probleme. Ich warte eigentlich nur noch auf den Renteneintritt und empfinde den kommenden Umzug als Evakuierung aus einem Krisengebiet.

    Gut, da kommen für mich dann neue Probleme, meine Frau träumt von einer kleinen Geflügelfarm. Ganz klein, nur 300 Legehennen….
    Mal schauen, ob was geht. Wie der alte Spruch Errare hominus est andeutet, in Deutschland mehr unter der Kurzform EHE bekannt: einer hat immer Recht. Der Andere nennt sich Ehemann ^^

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