Tragödie in Myanmar: Belarus-Model starb nach freiwilliger Ausreise
Die thailändische Einwanderungsbehörde hat sich im Fall des toten Belarus-Models Vera Krautsova entlastet: Die 26-Jährige habe Thailand völlig freiwillig verlassen und sei nicht – wie behauptet – entführt worden. Das belegen Kameraaufnahmen und Biometrie-Daten.
Tragödie in Myanmar nach freiwilliger Ausreise
Polizeioberst Cherngron Rimphadee, Sprecher der Einwanderungsbehörde, gab am 21. Oktober Entwarnung: „Vera Krautsova verließ Thailand am 20. September freiwillig um 7:20 Uhr mit Thai Airways Flug TG301 nach Yangon.“
Die Biometrie-Systeme und Überwachungskameras am Flughafen hätten eindeutig bestätigt, dass die Frau weder unter Zwang handelte noch begleitet wurde. Sie passierte sogar die automatische Passkontrolle (ABC Gate) ohne Beamten-Kontakt.
Internationale Berichte hatten Entführung behauptet
Zuvor hatte die britische Zeitung Daily Mail eine dramatische Geschichte verbreitet: Das Model sei unter Vorspiegelung falscher Tatsachen nach Thailand gelockt, dann nach Myanmar entführt und in einem Betrugs-Callcenter zur Arbeit gezwungen worden.
Als sie ihre „Ziele“ nicht erreichte, sei sie angeblich geschlagen, an einen Organhändler-Ring verkauft, gefoltert und getötet worden. Ihre Organe seien entnommen, ihr Leichnam verbrannt worden. Die Täter hätten dann 500.000 US-Dollar (16 Millionen Baht) für die Rückgabe ihrer Überreste verlangt.
Thailands Sicherheitsmaßnahmen
Die Einwanderungsbehörde betont, man tue alles, um Menschenhandel zu verhindern. Seit Jahresbeginn seien über 34.000 Personen an der Einreise gehindert worden, die als Risiko für kriminelle Netzwerke galten.
Die Maßnahmen umfassen:
✔ Interviews und Risikobewertungen an Flughäfen
✔ Erfassung von Unterkunftsdaten im TDAC-System
✔ Verstärkte Kooperation mit Militär und Grenzbeamten
Was geschah wirklich in Myanmar?
Während Thailands Behörden sich entlasten, bleibt das Schicksal der jungen Frau ungeklärt. Ihre Mutter bat öffentlich um die Asche ihrer Tochter und will nach Myanmar reisen. Das belarussische Außenministerium hat Unterstützung zugesagt.
Soll Thailand noch härter gegen internationale Menschenhändler vorgehen?
Immer wieder verschwinden junge Frauen nach Jobs in Nachbarländern – oft mit tragischem Ende. Finden Sie, dass Thailands Behörden genug tun, um solche Fälle zu verhindern? Teilen Sie Ihre Meinung!



