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Thailand – Notaufnahme verweigert Expat

Thailand - Notaufnahme verweigert Expat
Illustration via OpenAI (2025).

Fred aus Hamburg lebte seit zehn Jahren in Chiang Mai. Ein Sturz vom Motorrad, gebrochene Rippen, starke Schmerzen. An der Rezeption des Privatkrankenhauses die Frage nach der Versicherung. Fred hatte keine. Die freundliche Mitarbeiterin bat ihn höflich, zunächst eine Anzahlung von umgerechnet 3.200 Euro zu leisten. Bargeld hatte er nicht dabei, seine Kreditkarte war bereits überzogen. Die Behandlung wurde ihm nicht sofort verweigert, aber ohne Sicherheit wollte niemand ihn aufnehmen.

Was Fred erlebte, ist kein Einzelfall. In Thailand häufen sich Berichte von Ausländern, denen der Zugang zu medizinischer Versorgung erschwert wird. Dabei galt das Land jahrzehntelang als Paradies für Rentner und digitale Nomaden mit erstklassiger und günstiger Gesundheitsversorgung.

Das Ende der sorglosen Jahre

Thailand war lange Zeit bekannt für sein exzellentes und bezahlbares Gesundheitssystem. Viele Expats zogen bewusst ins Land, um von den niedrigen Lebenshaltungskosten und der guten medizinischen Versorgung zu profitieren. Eine Routineuntersuchung beim Arzt kostete umgerechnet 20 bis 50 Euro, eine Zahnbehandlung war deutlich günstiger als in Europa.

Doch seit 2025 hat sich die Situation dramatisch verändert. Die thailändische Regierung setzt nun strikt Regelungen durch, die bereits seit 2021 auf dem Papier existierten. Rentner, die ihr Visum verlängern wollen (ausgenommen Non Immigrant O), müssen plötzlich eine Krankenversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 3 Millionen Baht nachweisen. Das entspricht etwa 79.000 Euro nach aktuellem Wechselkurs.

Krankenhaus Thailand Expats: Die harte Realität

Private Kliniken in Thailand sind rechtlich nicht verpflichtet, Patienten ohne Versicherungsschutz oder Anzahlung aufzunehmen. Nur bei akuter Lebensgefahr greift eine Behandlungspflicht. Ein gebrochenes Bein oder eine Lungenentzündung fallen nicht darunter. Eine Mitarbeiterin vom Bangkok Pattaya Hospital erklärt, dass vor der Behandlung die Kostenübernahme geklärt werden muss.

Die Krankenhäuser verlangen häufig Anzahlungen von mehreren Tausend Euro, bevor sie mit der Behandlung beginnen. In einigen Fällen wird sogar der Reisepass als Sicherheit einbehalten. Diese Praxis ist zwar umstritten, aber weit verbreitet. Viele Ausländer unterschätzen, wie schnell sich die Kosten summieren können.

Behandlung verweigert Thailand: Warum jetzt?

Die Verschärfung hat konkrete Gründe. Thailändische Krankenhäuser blieben in den vergangenen Jahren auf unbezahlten Rechnungen von Ausländern sitzen. Allein im Jahr 2023 blieben mehr als 100 Millionen Baht, umgerechnet etwa 2,6 Millionen Euro, unbeglichen. Besonders betroffen sind Grenzkrankenhäuser, wo teilweise 25 Prozent der stationären Patienten ihre Rechnungen nicht bezahlen können.

Die Regierung sah sich gezwungen zu handeln. Das Gesundheitssystem sollte geschützt werden, ohne dass die Steuerzahler für die medizinischen Kosten von Ausländern aufkommen müssen. Die Corona-Pandemie hatte gezeigt, wie teuer Intensivbehandlungen werden können. Manche Patienten verursachten Kosten von mehreren Millionen Baht.

Die Versicherungsfalle

Viele Expats haben ihre deutsche Krankenversicherung gekündigt, als sie nach Thailand auswanderten. Sie verließen sich darauf, im Notfall vor Ort günstig behandelt zu werden. Diese Rechnung geht heute nicht mehr auf. Wer im fortgeschrittenen Alter eine Versicherung abschließen möchte, stößt auf massive Probleme.

Vorerkrankungen werden meist ausgeschlossen. Wer bereits einen Herzinfarkt hatte oder an Diabetes leidet, bekommt für diese Bereiche keinen Schutz mehr. Die Prämien steigen mit dem Alter dramatisch an. Ein 77-jähriger Rentner berichtete, dass ihm eine Jahresprämie von umgerechnet 10.000 Euro angeboten wurde. Das können sich die wenigsten leisten.

Staatliche Kliniken als Alternative?

Theoretisch können sich auch Ausländer in staatlichen Krankenhäusern behandeln lassen. Die Kosten sind dort deutlich niedriger als in Privatkliniken. Doch die Bedingungen sind hart. In den Krankensälen stehen oft 15 bis 20 Betten in einem Raum. Privatsphäre gibt es kaum.

Die Wartezeiten können mehrere Stunden betragen. Englisch sprechen die wenigsten Mitarbeiter. Wer kein Thai beherrscht, sollte jemanden zur Übersetzung mitbringen. Für Ausländer, die jahrzehntelang in komfortablen Privatkliniken behandelt wurden, ist das ein Kulturschock.

Was kostet eine Behandlung wirklich?

Die Preise für medizinische Leistungen variieren erheblich. Ein einfacher Arztbesuch in einer Privatklinik kostet zwischen 1.200 und 2.800 Baht, also etwa 32 bis 74 Euro. Eine Ultraschalluntersuchung liegt bei rund 6.000 Baht in internationalen Krankenhäusern, umgerechnet 158 Euro. In staatlichen Einrichtungen zahlen Ausländer etwa ein Viertel davon.

Richtig teuer wird es bei Operationen und längeren Krankenhausaufenthalten. Eine Dengue-Fieber-Behandlung kann bis zu 95.000 Baht kosten, etwa 2.500 Euro. Ein schwerer Motorradunfall mit mehrwöchigem Krankenhausaufenthalt kann schnell 2 bis 7 Millionen Baht erreichen. Das entspricht 53.000 bis 184.000 Euro.

Die Versicherungspflicht verschärft sich

Seit Oktober 2021 gilt offiziell eine Versicherungspflicht für bestimmte Visakategorien. Betroffen sind vor allem das Non-Immigrant O-A Visum für Rentner und das O-X Visum für wohlhabende ältere Ausländer. Die Mindestdeckung muss 3. Mio. Baht sein.

In der Praxis wurden diese Vorgaben jahrelang kaum kontrolliert. Viele Botschaften im Ausland verlangten zwar entsprechende Nachweise, aber bei Verlängerungen in Thailand drückten die Behörden oft ein Auge zu. Das hat sich 2025 grundlegend geändert. Jetzt werden die Unterlagen genau geprüft.

Digitale Nomaden im Graubereich

Besonders kompliziert ist die Situation für digitale Nomaden und Menschen, die mit Touristenvisa leben. Sie fallen nicht unter die Versicherungspflicht für Rentner, haben aber auch keinen Zugang zur staatlichen Sozialversicherung. Wer legal arbeitet und in die Sozialversicherung einzahlt, ist abgesichert. Doch viele arbeiten ohne offizielle Genehmigung.

Diese Menschen bewegen sich in einer rechtlichen Grauzone. Im Krankheitsfall müssen sie entweder bar zahlen oder hoffen, dass eine ausländische Reiseversicherung die Kosten übernimmt. Viele Reiseversicherungen schließen aber längere Aufenthalte aus oder decken nur Notfälle ab.

Sprachbarrieren verschärfen die Lage

Selbst wenn Ausländer in staatlichen Krankenhäusern behandelt werden, sind Verständigungsprobleme an der Tagesordnung. Die Notrufnummer 1669 für medizinische Notfälle wird von Mitarbeitern betreut, die oft nur wenig Englisch sprechen. In ländlichen Gebieten ist die Situation noch schwieriger.

Private Krankenhäuser in Bangkok, Phuket oder Chiang Mai sind dagegen auf internationale Patienten eingestellt. Das Personal spricht Englisch, oft auch Deutsch oder andere Sprachen. Es gibt Übersetzer und spezialisierte Abteilungen für Ausländer. Dieser Service hat allerdings seinen Preis.

Die Rolle der Medizintouristen

Thailand ist eines der führenden Länder für Medizintourismus in Asien. Jährlich kommen über eine Million ausländische Patienten für Behandlungen ins Land. Sie lassen sich die Zähne machen, unterziehen sich Schönheitsoperationen oder lassen komplexe Eingriffe durchführen. Diese Patienten zahlen bar oder haben eine gute Versicherung.

Die Kliniken sind auf zahlungskräftige Kundschaft eingestellt. Wer jedoch als Resident im Land lebt und plötzlich ernsthaft erkrankt, gerät schnell in eine prekäre Lage. Die günstigen Preise gelten oft nur für planbare Behandlungen, nicht für Notfälle mit langem Krankenhausaufenthalt.

Vorerkrankungen als Ausschlusskriterium

Ein besonders großes Problem stellen Vorerkrankungen dar. Die meisten thailändischen Versicherungen schließen bereits bestehende Leiden kategorisch aus. Wer vor dem Versicherungsabschluss einen Bandscheibenvorfall hatte, bekommt keine Leistungen für künftige Rückenprobleme. Das Gleiche gilt für Herzerkrankungen, Diabetes oder chronische Lungenleiden.

Internationale Versicherungen sind oft etwas kulanter, aber auch deutlich teurer. Sie verlangen genaue medizinische Untersuchungen vor Vertragsabschluss. Wer ehrlich über seine Gesundheit Auskunft gibt, muss mit erheblichen Aufschlägen oder Ausschlüssen rechnen. Wer lügt, riskiert im Ernstfall die Leistungsverweigerung.

Die soziale Dimension

Hinter den nüchternen Zahlen und Regelungen verbergen sich menschliche Schicksale. Menschen, die jahrzehntelang in Thailand gelebt haben, sehen sich plötzlich mit existenziellen Problemen konfrontiert. Manche müssen das Land verlassen, weil sie die Versicherungsanforderungen nicht erfüllen können. Andere leben in ständiger Angst vor einer schweren Erkrankung.

Die Expat-Communities in den sozialen Medien sind voll von Warnungen und Hilferufen. Crowdfunding-Kampagnen versuchen, die Kosten für gestrandete Landsleute zu sammeln. Doch das kann keine dauerhafte Lösung sein. Die Bereitschaft zu spenden schwindet, wenn die Fälle sich häufen.

Was können Betroffene tun?

Wer dauerhaft in Thailand leben möchte, muss sich ernsthaft mit dem Thema Krankenversicherung auseinandersetzen. Eine private Auslandskrankenversicherung ist praktisch unverzichtbar. Sie sollte nicht nur Notfälle abdecken, sondern auch chronische Erkrankungen und längere Krankenhausaufenthalte. Die Deckungssumme sollte mindestens eine Million Euro betragen.

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Wichtig ist, die Versicherung abzuschließen, solange man noch jung und gesund ist. Je früher man beginnt, desto günstiger sind die Beiträge und desto geringer die Ausschlüsse. Wer die deutsche gesetzliche Krankenversicherung kündigt, sollte sich der Konsequenzen bewusst sein. Eine Rückkehr ist später oft schwierig oder teuer.

Die rechtliche Grauzone

Thailändische Krankenhäuser bewegen sich in einem Spannungsfeld. Einerseits sind sie verpflichtet, Menschen in Lebensgefahr zu behandeln. Die Verfassung garantiert das Recht auf medizinische Versorgung ohne Diskriminierung aufgrund der Nationalität. Andererseits sind private Kliniken Unternehmen, die wirtschaftlich arbeiten müssen.

In der Praxis führt das zu unterschiedlichen Vorgehensweisen. Manche Krankenhäuser behandeln erst und klären die Bezahlung später. Andere verlangen Sicherheiten, bevor sie auch nur eine Untersuchung durchführen. Bei dokumentenlosen Patienten oder Menschen ohne Angehörige wird es besonders schwierig. Die Verwaltung kann niemanden kontaktieren, um die Kostenübernahme zu klären.

Verlegung in staatliche Kliniken

Wenn die Rechnung nicht beglichen werden kann, versuchen Privatkrankenhäuser traditionell, Patienten in staatliche Einrichtungen zu verlegen. Doch auch das wird zunehmend schwieriger. Die öffentlichen Kliniken sind überlastet und wehren sich gegen die Aufnahme zahlungsunfähiger Ausländer. Sie argumentieren, dass auch sie wirtschaftlich arbeiten müssen.

Manche Patienten berichten, dass sie praktisch als Geiseln gehalten wurden. Sie durften das Krankenhaus erst verlassen, nachdem die Rechnung bezahlt oder eine Ratenzahlungsvereinbarung getroffen wurde. Rechtlich bewegt sich das in einer Grauzone, faktisch haben die Patienten kaum Alternativen.

Die Zukunft der Expat-Gesundheitsversorgung

Die thailändische Regierung steht vor einem Dilemma. Das Land profitiert wirtschaftlich von den Ausländern, die hier leben und ihr Geld ausgeben. Gleichzeitig will niemand ein Gesundheitssystem finanzieren, das von unbezahlten Rechnungen erdrückt wird. Die Lösung liegt in einer konsequenten Versicherungspflicht.

Allerdings fehlt es noch an praktikablen Angeboten für ältere Menschen und solche mit Vorerkrankungen. Die Versicherungsindustrie hat hier eine Marktlücke noch nicht befriedigend geschlossen. Es gibt zwar Anbieter, aber die Konditionen sind für viele unerschwinglich. Ein staatlich regulierter Pflichtversicherungspool könnte eine Lösung sein, doch dafür fehlt bisher der politische Wille.

Prävention als Schlüssel

Viele der Gesundheitsprobleme, mit denen Expats in Thailand konfrontiert werden, sind vermeidbar. Motorradunfälle sind die häufigste Ursache für schwere Verletzungen und hohe Krankenhauskosten. Thailand gehört weltweit zu den Ländern mit der höchsten Verkehrsunfallrate. Wer ein Motorrad fährt, sollte unbedingt einen Helm tragen und defensive Fahrweise pflegen.

Auch tropische Krankheiten wie Dengue-Fieber sind ein Thema. Moskitoschutz durch Repellentien und Moskitonetze kann helfen. Regelmäßige Gesundheitschecks erkennen Probleme frühzeitig, bevor sie teuer werden. Viele Privatkliniken bieten günstige Vorsorgepakete an.

Der Mythos vom günstigen Thailand

Das Bild von Thailand als günstigem Paradies für Rentner und Aussteiger bröckelt. Die Lebenshaltungskosten sind gestiegen, besonders in beliebten Expat-Gegenden wie Phuket oder Chiang Mai. Die medizinische Versorgung ist zwar immer noch preiswerter als in Europa oder den USA, aber längst nicht mehr so billig wie vor zehn Jahren.

Wer nur mit einer kleinen Rente nach Thailand kommt, kann schnell in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Eine einzige ernsthafte Erkrankung kann das gesamte Ersparte aufbrauchen. Der Traum vom sorgenfreien Leben unter Palmen kann zum Albtraum werden, wenn die Gesundheit nicht mehr mitspielt.

Erfolgsgeschichten gibt es auch

Es wäre unfair, nur die Probleme zu beleuchten. Viele tausend Ausländer leben glücklich und gesund in Thailand. Sie haben vorgesorgt, sich richtig versichert und genießen eine hohe Lebensqualität. Die medizinische Versorgung in den großen Städten ist erstklassig. Viele Ärzte sind im Ausland ausgebildet und sprechen mehrere Sprachen.

Wer die Spielregeln kennt und sich daran hält, kann in Thailand ein gutes Leben führen. Die Schlüssel dazu sind eine solide Krankenversicherung, ausreichende finanzielle Reserven und die Bereitschaft, sich mit dem System auseinanderzusetzen. Auch das Erlernen grundlegender Thailändisch-Kenntnisse hilft enorm im Alltag und bei Behördengängen.

Die Lehren für künftige Auswanderer

Wer mit dem Gedanken spielt, nach Thailand auszuwandern, sollte sich gründlich vorbereiten. Eine Krankenversicherung ist nicht optional, sondern zwingend notwendig. Sie sollte abgeschlossen werden, bevor man das Heimatland verlässt. Die deutsche gesetzliche Krankenversicherung sollte man nicht voreilig kündigen, sondern die Möglichkeit einer Anwartschaft prüfen.

Finanzielle Rücklagen sind unverzichtbar. Mindestens 10.000 bis 20.000 Euro sollten als Notreserve verfügbar sein. Auch eine Rückkehroption sollte durchdacht werden. Was passiert, wenn man doch zurück nach Deutschland muss? Gibt es dort noch eine Wohnung, Kontakte, Anknüpfungspunkte?

Das Ende einer Ära

Die Zeit, in der man ohne große Vorbereitung nach Thailand gehen und auf das Beste hoffen konnte, ist vorbei. Die thailändischen Behörden haben aus den Erfahrungen der letzten Jahre gelernt. Sie wollen Ausländer im Land haben, aber nur solche, die für sich selbst sorgen können. Die Verschärfung der Kontrollen ist konsequent und wahrscheinlich irreversibel.

Für die Generation der Babyboomer, die vom Ruhestand in Thailand träumte, ist das ein herber Schlag. Viele müssen ihre Pläne überdenken oder ganz aufgeben. Die nächste Generation wird besser vorbereitet sein. Sie wird sich früher versichern, mehr Rücklagen bilden und realistischer kalkulieren.

Anmerkung der Redaktion:

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25 Kommentare zu „Thailand – Notaufnahme verweigert Expat

  1. Ist doch normal, dass jeder fuer seine Kosten aufkommt. Wer sich nicht krankenversichern kann, kann eben nicht reisen oder dauerhaft in Thailand bleiben. In Deutschland werden Gaeste sehr gut finanziell und medizinisch versorgt und der Steuerzahler zahlt alles, in Thailand und in den meisten Laendern eben nicht. Thailand ist keine Ausnahme, sondern die Norm

    1. Soweit ich informiert bin, ist Deutschland ein Teil der EU.
      Gäste aus Drittländern benötigen zumindest ein Schengenvisum Klasse C plus eine Auslandskrankenversicherung mit Krankenrücktransport ins Heimatland.
      Also nix von wegen umsonst, gell?

        1. Ich weiß genau was er meinte, nur diese ewigen strohdummen Deutschland-Vergleiche,
          haben mit Thailand rein gar nichts zu tun und nerven einfach.

          1. du bist ja lustig !
            regst dich ueber saudumme vergleiche auf und ziehst selber vergleiche mit D , siehe deine antwort auf gerhard seinen kommentar !!
            der vom gerhard ist mit sarkasmus belegt und somit kein vergleich mit D , das ist ein kleiner aber feiner unterschied 😉!!

  2. davon liesst man haeufig das farangs die rechnung prellen und das schon seit jahren.
    vor ca. 4j. hatte ich eine augen o.p. im staatlichen (4 etage ) , nach 3 tagen war das erledigt die rechnung 20k.
    die schwester gab mir 1 zettel mit ,und ich sollte mich zur kasse begeben und dann die medis.
    rolltreppen runter (haette auch das treppenhaus / lift nehmen koennen , ausgaenge gibts 5 , ich haette
    einfach rausspazieren koennen. auch die 2 wachleute die vor jedem eingang stehen haetten keine veranlassung gehabt mich aufzuhalten , hab nix gemacht und tschuess 20k zu freien verfuegung , ladys ich komme !!
    da ich diese prozedur schon einige male mitgemacht habe , zahn op usw hatte sich das immer wiederholt !!
    nach einer woche musste ich zur nachkontrolle , ich sagte dem doc das ich gestern in der zeitung gelesen habe (geflunkert) das viele farangs die zeche prellen , er bestaetigte das , ja das ist schade !!
    dann habe ich ausgeholt zum „schlag“ und habe ihn gefragt (hoeflich aber bestimmt) weshalb mich keine schwester in richtung kasse begleitet hat , den zahlungsvorgang verfolgt hat ,dann zurueck gegangen ist ??
    habe ihm erklaert das, wenn das gemacht werden wuerde kann der patient nur die beine in die hand nehmen und in richtung ausgang stuerzen , die schwester macht sich lautstark bemerkbar und es sind einige leute in den gaengen unterwegs , entweder haut dem einer die beine weg oder die 2 wachen halten ihn auf.
    die hemmschwelle fuer dieses verhalten liegt hoch , und es wuerden kaum noch leute die zeche prellen koennen und man haette nicht diese hohen verluste . die reaktion von dem doc , kein wort gesagt und dann so leicht den kopf bewegt in etwa naja !
    woran liegt es ,richtig kein bock , nicht das fehlende personal o. ueberforderte personal , die angehoerigen versorgen ihre angehoerigen und die schwester hat keine 10min. zeit ???
    sie geht mit dem zur kasse ,die frau an der kasse sieht es ,sie nimmt den zettel und kassiert ab und sie geht. 10min.erledigt.
    der WB kann jetzt einen anhang beifuegen und wieder erklaeren , mentalitaet , kultur , hoeflichkeit , vetrauen usw usw !
    die haben keinen bock , ist doch nicht meine kohle, wozu soll ich da mit latschen ??!!
    wo ein wille ist ,ist auch ein weg , das gesundheitsamt kann ganz schnell eine verordnung rausbringen wo das was ich vorgeschlagen habe SOFORT umgesetzt wird.
    dann abwarten , 1j. spaeter , ich garantiere das die fehlende summe um ein vielfaches geschrumpft ist ,die sonst in einem jahr durch zechprellerei verloren ging.
    warum ist noch keiner auf diese plumpe idee gekommen das so zu tun , da gehen sie den farangs auf die nerven und beharren auf eine KV weil die zechprellerei zu nimmt, das ist pure heuchelei !!
    knall hart vorgehen , wenn doch einer die zeche prellt , nachschauen wann der entlassen wurde und von wem ,steht im PC sonst haett er sden zettel nicht haben koennen !
    diese schwester bekommt den enstandenen schaden vom lohn abgezogen , ich denke das passiert dieser person nie wieder und auch das wird sich sehr schnell rumsprechen !!
    der WB kann wieder schreiben demokratie ,und dieses und jenes !
    wenn eine demokratie es bewerkstelligt mio. von leuten in ihren haeusern einzusperren (covid ) dann sollte diese demokratie auch in der lage sein diese dinge die berechtigt sind umzusetzen !!
    ich wieder hole mich , WO EIN POLITISCHER WILLE IST IST AUCH EIN WEG, DAS GEHT ABER NUR WENN ICH BOCK DRAUF HABE !!
    und nein ich moechte keinen ueberwachungsstatt wuerde schon reichen wenn dieser mit denkt !!
    danke fuers lesen

    1. Na ja, da wird aber viel gemischt. Betrügen dürfte nicht so einfach sein, denn ohne Reisepass wird in Thailand kein Farang behandelt. Und wie dann das Land verlassen? Mit dem Fahrrad vom Krankenhaus direkt zur Grenze? Also mit der
      „Zechprellerei“ ist es nicht so einfach….

      1. so kann nur ein tourist antworten 😉
        es ist richtig das du einen pass brauchst fuers KH, und was sollte dich daran hindern T zu verlassen mit unbezahlter rechnung ?
        das staatliche KH behaelt den pass nicht ein, private nur wenn die rezeption zufaellig dran denkt ,sonst auch nicht!! !!
        oder meinst du etwa T nicht verlassen zu koennen weil KH die immi einschaltet nach dem es festgestellt wurde555 !
        wer hier lebt weiss das beides nicht passiert , da kein interesse besteht ,
        oder habe ich dich falsch verstanden🤔 !!

          1. das stimmt, aber nur wenn es jemand meldet , das tut aber keiner !
            wenn doch dann erklaere mal wie die vielen mios. von den zechprellern zusammen kommen ??
            die reisen ganz normal ein und auch wieder aus und dann wieder ein …….,
            WANN BEGRFEIFT IHR DAS IHR IN THAILAND SEIT , DIE BLEIBEN UNBEHELIGT ????

          2. das ist mir jetzt zu bloed dir das auch noch ausfuehrlich erklaeren zu muessen , habe dich auf grund deiner kommentare als mit denker eingeschaetzt , so kann man sich taeuschen.
            logisch melden die diese faelle , weisst du auch wo ??
            bei der immi nicht , da kommen nur meldungen an wenn ein verbrechen , mord , raub usw vorliegt.
            aber nicht bei unbezahlten kh rechnungen , und selbst wenn !!
            frag bei der naechsten 90 tage meldung wieviel sie bisher davon festgesetzt haben wegen nicht bezahlter KH rechnungen , die antwort wird dich staunen lassen 555
            gute nacht

    2. Was für ein Gefasel ! Natürlich melden die Krankenhäuser diesen Betrug oder was meinst du, wie man zu den Zahlen kommt (wenn sie denn stimmen sollten)?

  3. grundsätzlich richtig! Nur, wer hätte denn gedacht, das die privaten Krankenversicherungen, die jahrelang moderate Erhöhungen hatten, alleine in den letzten 2 Jahren jeweils um die 8 Prozent Erhöhungen hatten? Jetzt wird das mit der medizinischen Inflation begründet, die seit wenigen Jahren diese sußerordentlichen Erhöhungen verursachte. Man rechnet damit, das das in den nächsten Jahren in dem Tempo so weitergeht. Gerade die über 65-jährigen, die noch dazu beim Wechsel der Altersgruppen von großen Preissprüngen zusätzlich betroffen sind, geraten mit ihren eigentlich ordentlich geplanten Budget für private KV enorm unter Druck. Das Ganze Preisgefüge explodiert regelrecht. Kein Wunder, das die verzweifelt nach Lösungen suchen.

    1. Ich hatte bei der CIGNA eine Preiserhöhung von 15 %, ohne dass ich etwas eingereicht habe. Nach langen Verhandlungen hat man mir dann die Prämie „nur“ um 9,5% erhöht. Angeblich wären die med. Kosten um 15% gestiegen!

  4. Ich finde dass Menschen welche ohne Kranken/Unfall- Versicherung nach Thailand kommen, absolut verantwortungslos handeln. Man glaubt wohl, Thailand sei ein Schlaraffenland welches im Ernstfall einfach beide Augen zudrücken wird. Dem ist aber „Gott sei Dank“ nicht so. Kein Land lässt sich gerne von Touristen unbezahlte Millionen Beträge ans Bein streichen. Deswegen unterstütze ich die Art und Weise der Krankenhäuser, vor einer Behandlung entweder den Beweis einer kostendeckenden Versicherung vorzulegen, oder dann eben eine angemessene Kaution im voraus zu leisten! Thailands medizinische Versorgung ist keine Kuh die gemolken werden kann.

  5. 10 Jahre in Thailand, dann dummerweise mein. Cash, Kreditkarte überzogen? Mein Tipp: Na dann sollte man halt extrem vorsichtig fahren oder es sein lassen…. Babyboomer haben Pech? Und die zukünftige Generationen die sollen es besser machen? Ha ha, bis dahin wird Thailand zu den teuersten Destinationen gehören, da können die sparen wie sie wollen, wird für die meisten inklusive Rente schwer werden und bleiben.

  6. Anfang 2022. Hole mir eine kleine Abschürfung an der linken Ferse.. Lappalie, keine grosse Sache, keine Schmerzen.
    Wenige Tage später: strake Rötung morgens, Schmerzen, Wunde jetzt gesäubert(Habe kein Corona)
    Gegen Abend aufkommende Temperatur, in der Nacht um 02.00Uhr 42,4 ° Fieber, lebensbedrohlich.
    Meine Frau ruft das Sao Paulo Hospital in Hua Hin an mit der Bitte um einen Krankenwagen, sie schildert die Situation und erklärt mehrmals, dass kein Corona vorliegt.
    Antwort der Schwester: der Mann braucht keinen Krankenwagen, die Aufnahme ist nicht nötig und man verwende kalte Fusswickel um das Fieber zu senken.
    Ich fuhr dann selbst in der Nacht zum BH in Hua Hin zur Notaufnahme.
    Diagnose: akute Sepsis!
    Nie wieder Sao Paulo
    Die Schilderung ist so abgelaufen:

  7. Also Leute, ich lebe jetzt seit über 15 Jahren auf Phuket und ich könnte ein Buch schreiben über das Gesundheitssystem.
    Aber eines ist mir noch nie passiert, dass ich in einem Privaten Krankenhaus alleine zur Kasse gegangen bin.
    Die Privaten haben genug Personal um das abzudecken.
    Deshalb bezweifle ich diese Zahlen, das ist Politik, denn der Staat hat Probleme die Kosten mit ihrem 30 THB – System abzudecken.
    Eine Krankenversicherung ist natürlich unerlässlich, aber auch hier, Vorsicht.
    Hier wird versucht „Kohle“ zu machen und im Schadensfall wird immer ein Grund gesucht, um die Zahlung zu vermeiden.
    Sind meine Erfahrungen!

  8. dann wird es endlich einmal zeit daß die vorschriften für die pflichtversicherung je nach visa typ geändert werden müssen. also daß alle krankenversicherungen anerkannt werden und nicht nur thailändische wenn entsprechend der nachweis erbracht wird über die vorgeschriebenen mindestdeckungssummen und die lokale gültigkeit.
    ich war vor jahren mit einem non immingrant O-A eingereist und wollte auf longstay wechseln was mir auf grund meiner privaten KV in D verweigert wurde. und das obwohl ich von meiner KV ein schreiben hatte welches die mindestsummen bei weitem überschritten hatte. dann bin ich beim nächsten mal mit einem nonimmigrant O eingereist und habe seit 4 jahren keinerlei probleme mit einer verlängerung. habe natürlich nach wie vor meine PKV und zahle pro monat mittlerweile knapp 800 € als 70 jähriger
    aber wenn einmal auch für das nonimmigrant O so eine thailändische KV kommt dann bin ich raus aus thailand

  9. Wie üblich haut der Wochenblitz Halbwahrheiten raus. Oben im Artikel steht, dass man für ein Rentnervisum eine Krankenversicherung nachweisen muss.

    Diese Aussage ist falsch.

    Für das „Retirement“ Visa muss (leider) keine KV nachgewiesen werden.

    Vieles gibt es in Thailand zu kritisieren, die Entscheidung eines Krankenhauses ohne Klärung der Kostenfrage nicht zu behandeln ist absolut richtig.

    Die Einreise in Thailand und allen anderen Ländern sollte jedem ohne Versicherungsnachweis verweigert und vorhandene Visa nicht mehr verlängert werden.

  10. Das finde ich ja das bescheuerte, meine Frau ist in Deutschland mitversichert aber hier braucht man zwar keine KV aber integrieren in das thailändische System ist auch nicht möglich. Wenn man in TH versichert ist kann man easy eine Zusatzversicherung abschließen. Aber so ist es halt

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