Thailand SIM und eSIM 2026 Ratgeber

Thailand SIM und eSIM 2026 Ratgeber
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Mobiles Internet in Thailand: Warum eine lokale Lösung sinnvoll ist

Wer nach Thailand reist oder längere Zeit dort lebt, benötigt zuverlässiges mobiles Internet. Hotel-WLAN ist oft überlastet oder instabil. Internationale Roaming-Gebühren können teuer werden. Eine lokale SIM-Karte oder eSIM bietet stabile Verbindungen zu deutlich günstigeren Preisen als europäische Roaming-Tarife.

Thailand verfügt über eine sehr gute Mobilfunkinfrastruktur. Die Netzabdeckung ist auch in ländlichen Gebieten oft besser als in vielen europäischen Regionen. Drei große Anbieter teilen sich den Markt: AIS, True Corporation und DTAC. Seit der Fusion von True und DTAC im Jahr 2023 gibt es faktisch ein Duopol zwischen AIS und der neuen True Corporation.

Die drei großen Mobilfunkanbieter in Thailand im Überblick

AIS ist mit rund 45 Millionen Kunden der zweitgrößte Anbieter und gilt als Marktführer bei Netzabdeckung und Geschwindigkeit. Laut Speedtest Awards 2025 bietet AIS das schnellste Netz in Thailand. Die 5G-Abdeckung erreicht etwa 95 Prozent der Bevölkerung. AIS punktet besonders in ländlichen Gebieten und auf Inseln.

True Corporation entstand 2023 aus der Fusion von TrueMove H und DTAC. Mit über 55 Millionen Kunden ist True mittlerweile der größte Anbieter. Die 5G-Abdeckung liegt bei etwa 93 Prozent landesweit. In Bangkok und anderen Großstädten bietet True oft die höchsten Geschwindigkeiten. Die Marken True und DTAC werden weiterhin parallel geführt.

DTAC existiert als Marke innerhalb der True Corporation weiter. DTAC ist besonders bei preisbewussten Reisenden beliebt und bietet in städtischen Gebieten gute Abdeckung. Die Netzinfrastruktur wird zunehmend mit True geteilt, was die Qualität verbessert hat.

Physische SIM-Karten für Touristen: Aktuelle Angebote 2026

Alle drei Anbieter verkaufen spezielle Touristen-SIM-Karten an Flughäfen, in offiziellen Shops und bei Händlern wie 7-Eleven. Diese Karten sind für Aufenthalte zwischen 8 und 30 Tagen konzipiert. Die Preise liegen je nach Datenvolumen und Laufzeit zwischen 299 und 1.199 Baht, umgerechnet etwa 8 bis 34 Euro.

AIS bietet Touristen-Pakete mit unbegrenzten Daten für 8, 15 oder 30 Tage an. Die Preise beginnen bei etwa 699 Baht für 15 Tage. Fair-Use-Richtlinien begrenzen die Höchstgeschwindigkeit oft auf 2,5 Gigabyte pro Tag, danach wird gedrosselt. Für normale Nutzung wie Navigation, Social Media und Video-Streaming reicht dies aus.

True und DTAC bieten die Happy Tourist SIM an. Diese gibt es als Infinite-Variante mit unbegrenzten Daten für 8, 15 oder 30 Tage zu Preisen zwischen 449 und 1.199 Baht. Alternativ existieren Pakete mit festem Datenvolumen, etwa 50 Gigabyte für 10 Tage zu etwa 299 Baht. Die Happy Tourist SIM beinhaltet eine thailändische Telefonnummer und kostenlose Anrufe innerhalb des DTAC-Netzes.

Registrierungspflicht: Was Touristen wissen müssen

Seit August 2025 müssen alle SIM-Karten in Thailand mit einem gültigen Ausweis registriert werden. Diese Maßnahme soll SIM-Swapping-Betrug verhindern. Bei der Registrierung am Flughafen oder in Shops wird der Reisepass kopiert. Der Vorgang dauert etwa 10 bis 30 Minuten.

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Ausländer können maximal fünf SIM-Karten pro Anbieter registrieren. Nach 60 Tagen muss die Identität erneut bestätigt werden. Dies geschieht per SMS an die Nummer 4444161 oder durch einen Besuch in einem AIS-Shop. Wer diese Frist versäumt, riskiert die Sperrung der SIM-Karte.

eSIM: Die digitale Alternative ohne physische Karte

Eine eSIM ist eine digitale SIM-Karte, die über einen QR-Code aktiviert wird. Man benötigt keine physische Karte mehr. Die Installation erfolgt vor oder während der Reise über die Einstellungen des Smartphones. eSIMs bieten mehr Flexibilität bei der Tarifwahl und können bereits vor der Ankunft aktiviert werden.

Alle drei großen thailändischen Anbieter bieten eSIM-Optionen an. AIS und DTAC verkaufen eSIMs sowohl direkt als auch über Drittanbieter. Die Preise und Pakete entsprechen meist den physischen SIM-Karten. Der Vorteil: Man muss nicht am Flughafen anstehen und kann sofort nach der Landung online sein.

Internationale eSIM-Anbieter für Thailand im Vergleich

Neben den lokalen Anbietern gibt es internationale eSIM-Dienste, die speziell für Reisende entwickelt wurden. Diese werden bereits in Europa gekauft und vor der Abreise installiert. Die wichtigsten Anbieter sind Holafly, Airalo, Saily, Nomad und Ubigi.

Holafly bietet unbegrenzte Daten für Thailand mit Laufzeiten von 1 bis 90 Tagen. Die Preise liegen bei etwa 19 US-Dollar für 5 Tage bis 96 US-Dollar für 50 Tage. Holafly nutzt das True-Netz und bietet 24/7-Support. Eine Fair-Use-Policy begrenzt die tägliche Höchstgeschwindigkeit nach einem bestimmten Verbrauch. Holafly-eSIMs sind reine Datenpakete ohne Telefonnummer.

Airalo ist einer der größten eSIM-Anbieter weltweit. Für Thailand nutzt Airalo das DTAC-Netz. Die Pakete reichen von 1 Gigabyte für 3 Tage ab 4 US-Dollar bis 50 Gigabyte für 30 Tage zu 27,50 US-Dollar. Einige Pakete beinhalten auch eine thailändische Telefonnummer mit Anruf- und SMS-Funktionen. Airalo bietet auch regionale Asien-Pakete an.

Weitere internationale eSIM-Anbieter und ihre Besonderheiten

Saily wird vom NordVPN-Team betrieben und bietet eSIMs für über 200 Länder. Für Thailand beginnen die Preise bei etwa 6 US-Dollar für 3 Gigabyte über 30 Tage. Saily nutzt sowohl AIS als auch DTAC und bietet 24/7-Support per Chat.

Nomad richtet sich an Kurzzeitreisende mit Paketen von 1 bis 50 Gigabyte. Die Preise sind wettbewerbsfähig, etwa 5 US-Dollar für 1 Gigabyte über 7 Tage. Nomad nutzt AIS und DTAC. Ein Vorteil ist die Möglichkeit, Datenpakete zu pausieren und später wieder zu aktivieren.

Ubigi gehört zur NTT-Gruppe und bietet Pakete ab 5 US-Dollar für 1 Gigabyte über 7 Tage. Die Preise steigen mit dem Datenvolumen, wobei auch unbegrenzte Optionen verfügbar sind. Ubigi unterstützt 5G in Thailand in 40 Ländern weltweit.

Kauforte für physische SIM-Karten in Thailand

Am einfachsten ist der Kauf am Flughafen. An allen internationalen Flughäfen in Thailand gibt es Kioske von AIS, True und DTAC. Die Mitarbeiter sprechen Englisch und helfen bei der Einrichtung. Die Preise am Flughafen liegen etwa 20 bis 30 Prozent höher als in der Stadt.

Offizielle Shops der Anbieter finden sich in allen größeren Städten, oft in Einkaufszentren. Hier gibt es bessere Beratung und manchmal günstigere Angebote als am Flughafen. Die Registrierung dauert länger, da weniger Mitarbeiter vorhanden sind.

Convenience Stores wie 7-Eleven oder FamilyMart verkaufen ebenfalls SIM-Karten und Aufladekarten. Die Auswahl ist begrenzt, und nicht alle Filialen führen alle Anbieter. Die Mitarbeiter sprechen oft wenig Englisch, was die Kommunikation erschweren kann.

Kosten im Überblick: Was bezahlt man wirklich

Für einen 8-tägigen Aufenthalt zahlt man bei DTAC Happy Tourist etwa 449 Baht, umgerechnet rund 13 Euro, für unbegrenzte Daten. Bei AIS kostet ein vergleichbares 8-Tage-Paket etwa 699 Baht oder 20 Euro.

Für 30 Tage liegen die Preise bei allen Anbietern um 1.199 Baht, also etwa 34 Euro. Dies beinhaltet unbegrenzte Daten mit Fair-Use-Policy oder feste Datenpakete zwischen 50 und 100 Gigabyte.

Internationale eSIM-Anbieter sind oft etwas teurer. Holafly verlangt für 30 Tage unbegrenzte Daten etwa 62 US-Dollar, umgerechnet rund 57 Euro. Airalo ist günstiger mit 27,50 US-Dollar für 50 Gigabyte über 30 Tage, etwa 25 Euro.

Fair-Use-Policy: Was bedeutet unbegrenzt wirklich

Fast alle Angebote mit unbegrenzten Daten unterliegen einer Fair-Use-Policy. Das bedeutet: Pro Tag steht eine bestimmte Datenmenge mit voller Geschwindigkeit zur Verfügung. Bei AIS sind dies typischerweise 2,5 Gigabyte pro Tag.

Nach Überschreiten dieser Grenze wird die Geschwindigkeit gedrosselt, meist auf 1 Megabit pro Sekunde. Dies reicht für E-Mails und Messaging, aber Streaming in hoher Qualität ist nicht mehr möglich. Am nächsten Tag wird die volle Geschwindigkeit wieder freigeschaltet.

Wer regelmäßig mehr als 2,5 Gigabyte täglich verbraucht, sollte ein Paket mit festem Datenvolumen wählen. Diese Pakete haben oft keine Tageslimits und bieten konstante Geschwindigkeiten.

eSIM-Kompatibilität: Welche Smartphones funktionieren

Nicht alle Smartphones unterstützen eSIM. Die meisten neueren iPhone-Modelle ab iPhone XS sowie viele Android-Geräte von Samsung, Google Pixel und anderen Herstellern sind kompatibel. Eine Liste kompatibler Geräte findet sich auf den Websites der eSIM-Anbieter.

Das Smartphone muss zudem entsperrt sein, also nicht an einen bestimmten Mobilfunkanbieter gebunden. Gesperrte Geräte aus Mobilfunkverträgen funktionieren oft nicht mit ausländischen eSIMs.

Zur Überprüfung der eSIM-Kompatibilität gibt man in den Smartphone-Einstellungen den Bereich für mobile Daten auf. Wenn dort eine Option zum Hinzufügen eines Datenplans erscheint, ist das Gerät eSIM-fähig.

Installation und Aktivierung einer eSIM Schritt für Schritt

Nach dem Kauf einer eSIM erhält man per E-Mail einen QR-Code. Dieser Code wird mit der Kamera des Smartphones gescannt. In den Einstellungen navigiert man zu den mobilen Daten und wählt die Option zum Hinzufügen eines neuen Datenplans.

Nach dem Scannen wird die eSIM installiert. Man kann der eSIM einen Namen geben, etwa Thailand Urlaub. Die eSIM aktiviert sich automatisch, sobald man sich im Empfangsbereich des Anbieters befindet. Bei Dual-SIM-Geräten kann man die Heim-SIM für Anrufe und die eSIM für Daten verwenden.

Wichtig ist eine WLAN-Verbindung während der Installation. Am besten installiert man die eSIM vor der Abreise zu Hause. Nach der Landung in Thailand aktiviert man die mobile Datennutzung und Daten-Roaming für die eSIM.

Netzabdeckung und Geschwindigkeit: Was Nutzer erwarten können

Thailand gehört weltweit zu den Ländern mit sehr guter Mobilfunkversorgung. Laut Speedtest-Daten liegt die durchschnittliche mobile Geschwindigkeit bei etwa 101 Megabit pro Sekunde. In Bangkok und anderen Großstädten sind über 200 Megabit pro Sekunde keine Seltenheit.

AIS bietet die beste Abdeckung in ländlichen Gebieten und auf Inseln. True und DTAC punkten mit höheren Spitzengeschwindigkeiten in Städten. Auf beliebten Touristeninseln wie Koh Samui funktionieren alle drei Anbieter gut, wobei AIS oft als zuverlässigster gilt.

5G ist in allen größeren Städten verfügbar. Die Abdeckung erreicht bei AIS etwa 95 Prozent der Bevölkerung, bei True etwa 93 Prozent. In ländlichen Nationalparks kann die Verbindung schwächer sein, 4G ist aber fast überall verfügbar.

Dual-SIM und eSIM: Die Heimnummer behalten

Moderne Smartphones ermöglichen die gleichzeitige Nutzung einer physischen SIM und einer eSIM. Man kann die deutsche Nummer für Anrufe und SMS aktiv lassen und die thailändische eSIM ausschließlich für mobile Daten nutzen.

In den Einstellungen wählt man, welche SIM für Daten, Anrufe und SMS verwendet wird. So vermeidet man Roaming-Gebühren für Daten, bleibt aber unter der deutschen Nummer erreichbar. Eingehende Anrufe auf die deutsche Nummer können weiterhin Kosten verursachen.

Für geschäftliche Nutzer ist dies besonders praktisch. Man muss keine wichtigen Anrufe verpassen und zahlt nur für die Datennutzung in Thailand. Messaging-Apps wie WhatsApp funktionieren über die Daten-eSIM ohne zusätzliche Kosten.

Aufladung und Verlängerung von SIM-Karten vor Ort

Wer länger bleibt als die ursprüngliche Laufzeit, kann die SIM-Karte über die Apps der Anbieter aufladen. Die myAIS-App, True-App und DTAC-App bieten günstigere Datenpakete als am Flughafen. Bezahlung ist mit internationalen Kreditkarten möglich.

Aufladekarten gibt es in 7-Eleven und anderen Shops. Man nennt seine Telefonnummer und den gewünschten Betrag. Das Guthaben wird sofort aufgebucht. Anschließend wählt man in der App das gewünschte Datenpaket aus.

Die Preise für Datenpakete in den Apps sind deutlich günstiger als Touristen-SIMs. Ein 50-Gigabyte-Paket kostet bei DTAC in der App etwa 168 Baht, rund 4,80 Euro. Dies lohnt sich besonders für Langzeitaufenthalte.

VPN-Nutzung in Thailand: Geoblocking umgehen

Viele europäische Streaming-Dienste sind in Thailand aus lizenzrechtlichen Gründen blockiert. Ein VPN ermöglicht den Zugriff auf deutsche Mediatheken und Streaming-Plattformen. Die Nutzung eines VPN ist in Thailand legal und weit verbreitet.

Ein VPN verlangsamt die Internetverbindung allerdings um etwa 20 bis 40 Prozent. Wer mit 10 Megabit pro Sekunde startet, hat mit VPN oft nur noch 5 bis 6 Megabit. Für HD-Streaming reicht dies meist noch aus, 4K ist problematisch.

Bekannte VPN-Anbieter wie NordVPN, ExpressVPN oder Surfshark funktionieren in Thailand zuverlässig. Einige eSIM-Anbieter bieten VPN-Funktionen direkt in ihren Apps an. Die Latenz kann bei VPN-Nutzung steigen, was bei Videokonferenzen zu leichten Verzögerungen führt.

Tethering und Hotspot: Internet mit anderen teilen

Die meisten Touristen-SIM-Karten erlauben die Hotspot-Nutzung. Man kann das Smartphone als mobilen Router verwenden und andere Geräte wie Laptops oder Tablets verbinden. Bei einigen eSIM-Anbietern ist die Hotspot-Funktion auf 500 Megabyte pro Tag begrenzt.

Holafly erlaubt beispielsweise täglich 500 Megabyte Hotspot-Daten. Dies reicht für gelegentliche Nutzung, ist aber für Vollzeit-Remote-Arbeit zu wenig. Lokale SIM-Karten von AIS, True und DTAC haben meist keine Hotspot-Beschränkungen.

Das Smartphone wird beim Hotspot-Betrieb warm und verbraucht mehr Akku. Für längere Hotspot-Nutzung ist ein Ladekabel empfehlenswert. Die Reichweite des Smartphone-Hotspots ist geringer als bei dedizierten Routern.

Langzeitaufenthalte: Prepaid oder Postpaid

Für Aufenthalte über 30 Tage bieten sich reguläre Prepaid-Tarife an. Diese sind günstiger als Touristen-Pakete. AIS bietet etwa 30 Gigabyte für 30 Tage zu 599 Baht, rund 17 Euro. 50 Gigabyte kosten 799 Baht, etwa 23 Euro.

Postpaid-Verträge gibt es ab etwa 699 Baht monatlich und beinhalten oft 40 Gigabyte plus unbegrenzte Anrufe. Für Postpaid benötigt man eine thailändische Adresse und manchmal eine Arbeitsgenehmigung. Die Verträge sind monatlich kündbar.

Wer mehrere Monate bleibt, spart mit Prepaid-Paketen im Vergleich zu ständigem Nachkauf von Touristen-SIMs erheblich. Die Apps der Anbieter ermöglichen einfache Verwaltung und Aufladung mit Kreditkarte.

4G/5G-Router für Wohnungen: Eine Alternative zu Festnetz

Für Ferienwohnungen oder längere Aufenthalte können 4G oder 5G-Router eine Alternative zu Festnetz-Internet sein. Man kauft einen Router mit SIM-Karten-Slot und setzt eine Prepaid-SIM ein. Stationäre Router bieten bessere Antennen und größere WLAN-Reichweite als Smartphones.

Router kosten zwischen 1.500 und 3.000 Baht, etwa 43 bis 86 Euro. Wichtig ist die Unterstützung der in Thailand genutzten Frequenzbänder, insbesondere Band 1, 3, 8 und 40. Europäische Router unterstützen oft nicht alle diese Bänder.

Die Verbindungsqualität hängt stark vom Standort ab. In Städten mit guter Netzabdeckung sind 4G oder 5G-Router eine günstige Alternative zu Glasfaser. Latenzzeiten sind höher als bei Festnetz, für normales Surfen und Streaming aber ausreichend.

Empfehlungen: Welcher Anbieter für welchen Zweck

Für Kurzaufenthalte von 8 bis 15 Tagen ist die DTAC Happy Tourist SIM das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sie kostet ab 449 Baht und bietet unbegrenzte Daten mit guter städtischer Abdeckung.

Wer viel in ländlichen Gebieten unterwegs ist, sollte zu AIS greifen. Die Netzabdeckung ist flächendeckend am besten, auch auf abgelegenen Inseln. Der Aufpreis gegenüber DTAC lohnt sich für zuverlässige Verbindungen überall.

Für Reisende, die bereits vor Ankunft online sein möchten, ist eine eSIM von Airalo empfehlenswert. Die DTAC-basierten Pakete sind günstig und beinhalten teilweise Telefonnummern. Installation erfolgt bequem zu Hause.

Fazit: Mobiles Internet in Thailand ist unkompliziert und günstig

Thailand bietet Reisenden und Langzeitaufenthaltern hervorragende Optionen für mobiles Internet. Die Netzabdeckung ist sehr gut, die Preise sind niedrig und die Geschwindigkeiten hoch. Touristen-SIM-Karten kosten für 30 Tage etwa 34 Euro und bieten unbegrenzte Daten.

eSIMs erleichtern die Einrichtung erheblich. Man kann die eSIM vor der Abreise kaufen und ist sofort nach der Landung online. Internationale Anbieter wie Holafly, Airalo oder Saily bieten gute Alternativen zu den lokalen Anbietern.

Die Wahl zwischen AIS, True und DTAC hängt vom Reiseziel ab. AIS ist die sicherste Wahl für flächendeckende Abdeckung, True und DTAC bieten oft bessere Preise in Städten. Für die meisten Nutzer ist eine lokale eSIM oder SIM-Karte die beste Lösung.

Praktische Tipps für die Nutzung vor Ort

Testen Sie die SIM-Karte oder eSIM direkt nach der Aktivierung. Prüfen Sie die Internetgeschwindigkeit und ob alle gewünschten Dienste funktionieren. Bei Problemen helfen die Service-Center der Anbieter meist schnell weiter.

Laden Sie die App Ihres Anbieters herunter. Dort sehen Sie Ihr verbleibendes Datenvolumen, können Pakete buchen und bei Bedarf Guthaben aufladen. Die Apps haben meist englische Sprachoptionen.

Behalten Sie Ihren Reisepass griffbereit. Für jede Registrierung und mögliche Nachregistrierung nach 60 Tagen wird er benötigt. Eine Passkopie hilft bei der Aufladung in Shops.

Anmerkung der Redaktion

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2 Kommentare zu „Thailand SIM und eSIM 2026 Ratgeber

  1. Bei meinem deutschen Anbietet kostet das zubuchbare Roaming für 30 Tage und 80 GB zwar 50 EUR und ist damit auf den ersten Blick teurer, bietet aber den Vorteil, dass es keine Einschränkungen wegen „fair use“ gibt und das jeweils beste lokale Netz wählt wird. Ist ein lokaler Anbieter nicht verfügbar, so wird eben ein anderer genommen.
    Außerdem geht von der Summe noch die deutsche MwSt. ab (bleiben also noch effektiv ca. 40 EUR übrig) und dann sind es noch Geschäftsausgaben, was die Endkosten nochmal deutlich drückt.

  2. Ein halber Roman hier?. Geht das nicht einfacher. Überhaupt unverschämt teuer in Thailand. Beträge 30€ bis gar 100€ und dann auch noch der Quatsch 14 Tage, 30 Tage ect. Hier in Deutschland habe ich am Beispiel Anbieter mit dem Waschbär 12,99€ monatlich bei 50 Gigabyte inkl. Flatrate alles. (Gibt es sogar schon für 9,99€ bei Rufnummernmitnahme). Ich weiß nicht was da in Thailand geht. Mir verging förmlich das zuende lesen diese Beitrags. Abzocke, Tarifjungle. Also ich weiß nicht, so mancher Thai geht für 300 Baht am Tag arbeiten. Tsssss.

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