Thailand überlegt Rückkehr zum Opium

💊 Die Regierung spricht plötzlich von Opium als “Wirtschaftsmotor” für High-Value-Medizin. Ist das ein kluger Schritt für die Zukunft – oder ein riskantes Experiment? 🌿

Thailand überlegt Rückkehr zum Opium
Rarinthorn Petcharoen, The Phuket News
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BANGKOK – Eine explosive Idee sorgt für Aufregung: Thailands Vizegesundheitsminister Worachot Sukhonkhachon schlägt vor, Opium für medizinische Zwecke anzubauen. Das Ziel: Importe reduzieren und Bauern ein neues Einkommen verschaffen.

Minister mit umstrittenem Vorschlag

Bei einer Pressekonferenz am Dienstag verkündete der Vizeminister eine revolutionäre Idee. „Warum importieren, wenn wir selbst anbauen können?“, fragte Worachot.

Thailand gibt jährlich 300 Millionen Baht (7,5 Millionen Euro) für Morphium-Importe aus. Das Geld könnte im Land bleiben, wenn heimischer Mohn angebaut würde.

Besonders Bauern könnten profitieren: Sie könnten ertragreiche Medizinpflanzen statt billiger Massenware anbauen.

Strengste Kontrollen versprochen

Natürlich weiß der Minister um die Gefahren. „Jeder Anbau muss strengstens kontrolliert werden“, betonte er.

Das Narcotics Suppression Bureau (NSB) soll jede Plantage überwachen. Es darf kein Gramm in illegale Kanäle gelangen.

„Absolute Transparenz ist essentiell“, so der Minister. Thailand würde damit in die Fußstapfen anderer Länder treten, die medizinisches Opium produzieren.

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ZUM ANGEBOT

Regierung arbeitet bereits an Umsetzung

Dr. Mingkwan Suphannaphong von der Government Pharmaceutical Organisation bestätigt: „Wir produzieren bereits im Labor“.

Die Polizei stellt beschlagnahmtes Opium für Forschungszwecke zur Verfügung. Eine Pilotanlage in Pathum Thani ist in Planung.

36 Millionen Baht (900.000 Euro) investiert die GPO in eine halb-industrielle Produktionsanlage. Der Schritt zur kommerziellen Nutzung ist damit eingeleitet.

Medizinischer Nutzen im Fokus

Opium-Derivate gehören zu den wichtigsten Schmerzmitteln weltweit. In Thailand leiden tausende Patienten unter chronischen Schmerzen.

Bisher muss alles importiert werden. Eigenanbau würde nicht nur Kosten sparen, sondern auch die Versorgungssicherheit erhöhen.

„Die medizinischen Vorteile sind enorm“, erklärt Dr. Mingkwan. Weitere Forschung soll das volle Potenzial ausschöpfen.

Bauern hoffen auf neue Einkommensquelle

Für die Landwirte in Nordthailand könnte dies eine wirtschaftliche Revolution bedeuten. Statt traditioneller Pflanzen könnten sie medizinischen Mohn anbauen.

Allerdings unter strengster Aufsicht: „Jede Pflanze wird gezählt“, versichern die Behörden.

Der Minister verspricht: „Das bringt Wohlstand in ländliche Regionen – legal und kontrolliert.“ Ein gewagter Plan mit Chancen und Risiken.

🌱 Opium als Chance – oder Risiko?

Thailand prüft streng kontrollierten Opium-Anbau für eigene Morphinproduktion. Medizinischer Fortschritt für alle – oder heikler Schritt in gefährliches Terrain?

👉 Wäre das ein sinnvoller Wirtschaftszweig für Bauern – oder öffnet es Probleme? Schreib’s in die Kommentare!

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Quelle: The Phuket News

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