Warnung an Thailand-Reisende: E-Zigaretten können zur Einreiseverweigerung führen
LESERBRIEF
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich möchte andere Reisende vor einem gravierenden Problem warnen, das mir im Frühjahr 2025 bei der Einreise nach Thailand widerfahren ist. Als langjähriger Thailand-Besucher war ich mir der strengen Gesetze bezüglich E-Zigaretten nicht ausreichend bewusst – ein Fehler, der schwerwiegende Konsequenzen hatte.
Bei der Ankunft am Flughafen Bangkok wurde meine E-Zigarette, die ich routinemäßig im Handgepäck mitführte, bei der Sicherheitskontrolle entdeckt. Was folgte, war ein 14-stündiger Albtraum: Zunächst wurde ich von den Behörden verhört und über die Rechtslage aufgeklärt. E-Zigaretten sind in Thailand seit 2014 vollständig verboten – sowohl der Besitz als auch die Einfuhr.
Trotz meiner Beteuerungen, dass es sich um ein Versehen handelte, und obwohl ich die E-Zigarette sofort abgeben wollte, wurde gegen mich eine Geldstrafe in Höhe von 20.000 Baht verhängt. Noch schwerwiegender: Mir wurde die Einreise komplett verweigert. Ich musste dann auf meinen Rückflug nach Deutschland am Flughafen warten.
Die geplante zweiwöchige Urlaubsreise war damit beendet, bevor sie begonnen hatte. Neben den finanziellen Verlusten durch die Geldstrafe kamen die Kosten für den Rückflug und die nicht erstattungsfähigen Hotelreservierungen hinzu. Der emotionale Stress und die Demütigung der Abschiebehaft möchte ich niemandem zumuten.
Ich möchte ausdrücklich betonen, dass die thailändischen Beamten korrekt und im Rahmen der geltenden Gesetze gehandelt haben. Die Schuld liegt eindeutig bei mir und meiner unzureichenden Vorbereitung. Dennoch bin ich erschüttert darüber, wie rigoros diese Vorschriften durchgesetzt werden.
Meine dringende Bitte an alle Thailand-Reisenden: Informieren Sie sich vor der Abreise gründlich über die aktuellen Einfuhrbestimmungen. E-Zigaretten, Vaporizer und alle damit zusammenhängenden Produkte sind in Thailand strikt verboten. Selbst der unbewusste Besitz kann zu hohen Geldstrafen und Einreiseverweigerung führen.
Lassen Sie sich nicht von der oft entspannten Atmosphäre thailändischer Urlaubsorte täuschen – die Behörden gehen bei diesem Thema mit größter Strenge vor. Eine kleine Unachtsamkeit kann den gesamten Urlaub zerstören und erhebliche finanzielle Konsequenzen haben.
Ich hoffe, dass meine Erfahrung anderen Reisenden als Warnung dient, damit sie nicht dieselben Fehler machen.
Mit freundlichen Grüßen
Ein betroffener Reisender
Sie haben selbst etwas Ähnliches erlebt?
Dann nutzen Sie gern die Möglichkeit, im Kommentarbereich unter diesem Artikel Ihre Erfahrungen mit anderen zu teilen. Persönliche Eindrücke oder konkrete Hinweise aus dem Alltag helfen nicht nur uns, sondern auch anderen Leserinnen und Lesern weiter. Auch kritische Rückfragen oder ergänzende Informationen sind dort ausdrücklich willkommen – solange sie sachlich formuliert sind.
Wichtig: Wir raten grundsätzlich allen Thailand-Reisenden, sich vorab über die aktuellen Gesetze und Vorschriften zu informieren. Gerade in Bereichen wie Einreise, Zoll oder verbotene Gegenstände – etwa E-Zigaretten – gelten in Thailand oft deutlich strengere Regeln als in Europa. Wer sich nicht informiert, riskiert im schlimmsten Fall Geldstrafen, Einreiseverweigerung oder sogar Haft.
Bitte beachten Sie daher stets die offiziellen Hinweise der thailändischen Behörden, der Botschaften oder seriöser Informationsportale – und handeln Sie verantwortungsvoll.



