Billig-OPs in Thailand: Jetzt rollt die Patienten-Welle!

💉 Thailand setzt auf OPs statt Touristen! Medizin-Boom soll lahmende Wirtschaft retten – Milliarden für neue Hightech-Kliniken

A building with a motorcycle parked in front of it
Photo by New Ruby Hospital on Unsplash
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Thailand setzt auf Medizintourismus 
45 Mrd. Baht bis 2035 möglich! 

Thailand will seine wirtschaftlichen Schwierigkeiten mit einem massiven Ausbau des Medizin- und Wellnesstourismus überwinden. Laut Messe Düsseldorf Asia, einem globalen Veranstalter von Fachmessen, könnten die Sektoren Medizintourismus, Geriatrie und Medizintechnik das heimische Marktwachstum um 5,5 bis 7 % pro Jahr steigern. Die Exporte sollen sogar um 6,5 bis 7,5 % jährlich wachsen.

„Thailand hat eine strategische Schlüsselposition in Südostasien“, erklärt See Lay Eng von Messe Düsseldorf Asia. Die Regierung fördere gezielt internationale Kooperationen und Innovationen, um das Land als Top-Ziel für Gesundheitsreisende zu positionieren.

ASEAN im Fokus: 
Thailand, Malaysia und Singapore als Medizin-Hotspots

Gemeinsam mit Malaysia und Singapur hat sich Thailand in den letzten Jahren als führendes Ziel für erschwingliche High-End-Medizin etabliert. Der Fokus liegt auf kostengünstigen, aber qualitativ hochwertigen Behandlungen – von kosmetischen Operationen bis hin zu ganzheitlicher Wellness-Therapie.

Aktuell ist der thailändische Medizintourismus-Markt rund 15,2 Mrd. Baht (ca. 380 Mio. Euro) wert. Doch die Prognosen sind ambitioniert: Bis 2035 könnte er auf 45,6 Mrd. Baht (1,14 Mrd. Euro) anwachsen – ein jährliches Plus von 15 %.

Medical Fair Thailand 2025: 
High-Tech trifft auf Geschäftschancen

Ein wichtiger Schritt zur Stärkung der Branche ist die Medical Fair Thailand 2025, die vom 10. September im Bangkok International Trade & Exhibition Centre stattfindet. Die Messe soll neueste Medizintechnik präsentieren und internationale Geschäftskontakte fördern.

Parallel unterstützt die National Innovation Agency (NIA) einheimische Unternehmen bei der Entwicklung medizinischer Technologien. „70 % unserer Fördermittel gehen an Startups, 30 % an KMUs“, sagt Krithpaka Boonfueng, Direktorin der NIA.

Schwachstelle Forschung: 
Thailand importiert Medizingeräte für 2,1 Bio. Baht

Trotz der Erfolge gibt es Handlungsbedarf: Thailand ist noch stark von Importen medizinischer Geräte abhängig. 
„Jährlich führen wir für über 2,1 Billionen Baht (52,5 Mrd. Euro) Medizintechnik ein“, erklärt Termsak Sirikirin vom National Metal and Materials Technology Centre. 
Der Grund: Zu wenig Investitionen in Forschung und Entwicklung.

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Kann Thailand zum globalen Medizin-Hub aufsteigen?

Die Pläne sind ambitioniert – doch wenn Thailand seine Forschungsdefizite ausgleicht und weiter in moderne Kliniken und Wellness-Angebote investiert, könnte es tatsächlich zum weltweit führenden Ziel für Medizintourismus werden.

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