Armee vereint: „One Team“ – Mega-Übung stärkt Katastrophenschutz!
Vom 16. bis 18. Juli zeigte Thailands Armee echte Teamarbeit: Im Ausbildungszentrum der Luft- und Küstenverteidigung in Sattahip, Provinz Chonburi, fand die diesjährige Großübung zur Katastrophenhilfe statt. Unter dem Motto „One Team, Thai Forces – Duty First“ arbeiteten verschiedene Militärzweige eng zusammen, um die nationale Bereitschaft für Notfälle zu stärken. Das erklärte Ziel: noch schneller und koordinierter auf Naturkatastrophen reagieren, Leben retten und Infrastruktur sichern.
An der 2025 Joint Disaster Relief Training Operation beteiligten sich neben Marine, Armee und Luftwaffe auch zahlreiche Spezialisten von Rettungsdiensten, Feuerwehr und USAR-Teams aus Bangkok. Sie simulierten gemeinsam etwa Evakuierungen bei Überschwemmungen, Koordination bei Erdbeben und Rettungen bei schweren Küstenunwettern. So bereitet sich das Militär gezielt darauf vor, im Ernstfall als starke Einheit zu handeln und die Zusammenarbeit mit zivilen Einsatzkräften stetig zu verbessern.
Naturgewalten im Visier: Militär trainiert Rettung aus Luft, Land und Wasser
Das Übungsszenario deckte die ganze Bandbreite ab: Rettungsmissionen aus der Luft, Schnelleinsätze bei Überschwemmungen und koordinierte Hilfsaktionen im unwegsamen Gelände standen auf dem Trainingsplan. Die Soldaten probten unter realistischen Bedingungen, wie sie mit modernen Drohnen und unbemannten Fluggeräten (UAVs) Überlebende in schwer zugänglichen Gebieten orten und versorgen können. Dazu kamen Evakuierungen, Erstversorgung von Verletzten und der Aufbau mobiler Kommunikationsnetzwerke.
Konteradmiral Chaiyut Suphan von der Marine, Leiter der Übung, betonte: „Mit stärker und unvorhersehbarer werdenden Naturkatastrophen ist es unerlässlich, dass unsere Streitkräfte schnell und wirkungsvoll reagieren können.“ Sein Fokus: die enge Verzahnung aller Einheiten – in der Führung, bei der logistischen Planung und beim praktischen Einsatz vor Ort. Das Ziel: Jeder Handgriff sitzt, jede Information kommt an, jede Sekunde zählt.
Starkes Bündnis: Militär und Rettungsdienste rüsten gemeinsam für den Ernstfall
Neben den Streitkräften waren öffentliche Sicherheitsbehörden und zivile Rettungsteams aktiv eingebunden – ein deutliches Signal für echte Zusammenarbeit im Katastrophenfall. Lokale Vertreter der Provinz Chonburi beobachteten die Übung und diskutierten die schnelle Integration der eigenen Notfallpläne mit den Abläufen der Streitkräfte. So wächst das zivil-militärische Bündnis Schritt für Schritt.
Für die Royal Thai Armed Forces ist Katastrophenhilfe längst ein zentraler Friedensauftrag. In den vergangenen Jahren standen die Soldaten regelmäßig nach Überschwemmungen im Norden sowie bei Seenotrettungen im Einsatz. Die Großübung 2025 zeigt: Thailands Militär ist nicht nur Garant für Sicherheit, sondern unverzichtbarer Partner, wenn Menschenleben und Lebensgrundlagen durch Naturereignisse bedroht sind. Mit dem aktuellen Training werden Wehr und Rettung weiter fit gemacht – für mehr Schutz der Bevölkerung und ein Verhalten auf Augenhöhe im Ernstfall.



